Archiv der Kategorie: Einkochen/Einwecken

Kartoffeln anbauen

Heute möchte ich Dir über meine Kartoffelprojekt berichten. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Kartoffeln selbst anzubauen. Letztes Jahr war ich leider zu spät dran weil sie nicht wollten und dann hab ich es sein lassen. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen Kartoffeln anzubauen und nach der Session bei Gyöngyi, im Foodbloggercamp in Reutlingen, zum Thema „Gärtnern für Blogger“ wurde das Vorhaben noch bestärkt.

Ich hatte dann noch das Glück, dass Burgis ein Gewinnspiel auf Facebook angeboten hat und ich zu den glücklichen Gewinnern gehöre. Es gab sowohl Pflanzkartoffeln als auch eine Anleitung. Mitte April kam dann mein Paket mit den Setzlingen.

Kartoffelanbau für Dummies

Anbauset von Burgis

Zuerst heißt es mal, die Kartoffeln vorziehen, damit diese keimen. Ich habe hierzu Eierfächer zweckentfremdet und sie darin vorkeimen lassen. Das Fensterbrett im Esszimmer wurde hierzu kurzerhand umfunktioniert – ein Grund für die Standortwahl ist, dass es dort hell und gleichmäßig warm ist.

Pflanzkartoffel

ausgekeimte Pflanzkartoffeln

Nach vierzehn Tagen waren dann die Pflanzkartoffeln auch soweit. Diese sind ganz ordentlich vorgekeimt. So dass der nächste Schritt der Anbei im Garten ist.

Ich wollte die Kartoffeln nicht in den Garten setzen bzw. ins Hochbeet. Daher habe ich mir im Baumarkt ein paar „Maurerkübel“ mit 60 Liter Fassungsvermögen besorgt. Diese habe ich einen Zentimeter über dem Boden mit einem Bohrer in Abstand von einer Handbreite angebohrt, damit sich das Wasser nicht sammelt.

Dann wurde der Boden aufgefüllt mit Kies, als Schicht zum abfließen. Darauf kamen dann einige Kübel Gartenerde, welche ich noch mit Spielsand aufgelockert habe. Diese Schicht darf fast 30 Zentimeter hoch sein, da die Kartoffeln ca. 15 Zentimer tief eingesetzt werden sollten.

Ich habe jeweils 4 Kartoffeln in einen Kübel gepackt, es soll ja jede Pflanze genug Platz haben.

Nach einer Woche sieht man die Kartoffelpflanzen schon rauspitzen, hierzu habe ich Dir auch unten das Foto angefügt. Wenn das Wetter weiter so mitspielt, werden die Kartoffeln hoffentlich schnell wachsen. Als nächstes müssen diese angehäuft werden, aber erst wenn die Pflanze gute 20 Zentimeter herausragt.

Auspflanzen der Kartoffel

Die Kartoffeln treiben nach einer Woche schon durch die Erde durch

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten, noch haben wir ja ein paar Tage bis die 100 Tage Reifezeit vorbei sind.

Hast Du schon mal Kartoffeln angebaut – hast Du Tipps für mich?

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Vanilleextrakt

Ich bin wieder da. Ja, ich war wirklich lange nicht mehr aktiv hier auf dem Blog. Ich will auch gar nicht lange nach Ausreden suchen. Es ist so, Punkt aus. Ich hoffe allerdings, dass ich nun wirklich ein paar ganz tolle Sachen für Dich im Gepäck habe. Los geht es mit einem Vanilleextrakt. Diesen habe ich schon vor einigen Wochen angesetzt, damit er nun fertig ist für die Weihnachtsbäckerei. Den Vanilleextrakt stelle ich in relativ kleinen Mengen her, da er ja hoch konzentriert. Für mich ist der Vanilleextrakt ein Ersatz für Vanillezucker, wobei ich diesen nach wie vor in meiner Backstube habe.

Woraus mache ich meinen Vanilleextrakt. Ich bin ja öfters mal in Innsbruck und von dort ist es nur noch ein Katzensprung auf den Brenner und dort beziehe ich meinen 96 %-igen Alkohol. Wobei diesen darfst Du nicht eins zu eins für den Vanilleextrakt verwenden. Dieser wird reduziert, ich nutze hier ein Online-Tool, einen Whiskey-Reducer.

Die Vanilleschoten kaufe ich auch im Internet, da ich diese Qualität, wie ich Sie online erhalte, bisher noch nicht in meinen Läden gefunden habe. Die Vanilleschoten sind frisch, saftig und prall gefüllt – im ersten Moment eigentlich auch fast zu schade um diese für Extrakt zu verwenden. Aber ein ordentliches Endprodukt kommt natürlich nur raus, wenn man auch ordentliche Zutaten hineingibt.

Vanilleextrakt

Zutaten:

25 g Vanilleschoten

125 g Alkohol 96 %

5 g Wasser

125 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Die Vanilleschoten werden halbiert und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Vanilleschoten auf Stufe 10 für 5 – 8 Sekunden zerkleinern und dann prüfen ob die Vanilleschoten schon zerkleinert sind, ggfls. den Schritt wiederholen.
  • Nun die Vanilleschote mit dem Alkohol aufgießen, das Wasser hinzugeben und für 5 Sekunden im Linkslauf vermischen.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt habe ich dann in eine Vorratsdose umgefüllt und bei Raumtemperatur gelagert. Diesen täglich aufschütteln.
  • Nach einer Lagerung von vier Wochen habe ich ein Passiertuch gewässert und in den Sieb eingehängt.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt abgießen und auffangen.
  • Nun die 125 g Wasser im Thermomix auf Stufe2, 100 °C, 3 Minuten aufkochen und dieses Wasser dann nochmals über die gefilterten Vanilleschoten gießen.
  • Den fertigen Vanilleextrakt in zuvor sterilisierte Flaschen abfüllen.

Und hier habe ich gleich noch ein paar Rezepte vorfür Du den selbst hergestellten Extrakt verwenden kannst. Gut kommt er zur Geltung in den feinen Elisenlebkuchen oder auch in den Zimtsternen.

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Pfirsich-Melba

Pfirsich-Melba, das war eigentlich mein Gedanke. Pfirsich-Melba ist und bleibt ein Klassiker. Mein Pfirsich-Melba ist jedoch zu einer Mango-Himbeer-Marmelade geworden – immerhin ist die Hälfte des Klassikers noch mit im Boot. Die meisten werden Pfirsich-Melba als Eisbecher kennen. Mit meiner Variante kannst Du Dir den Sommer auf das Frühstücksbrot holen, wenn draußen der Schnee fällt. Du wirst Dich jetzt wundern, warum ich jetzt gerade mit der Marmelade um die Ecke komme. Hintergrund ist, dass ich dafür gefrorene Früchte verwendet habe, da ich im Herbst nicht das Glück auf so viele Himbeeren hatte. Und bei den Mangos bin ich seit meinem Urlaub in Thailand und auf den Phillipinen sehr sehr wählerisch geworden und greife lieber zu TK-Ware.

Aus beiden Varianten kannst Du in Kombination aus der Süße der Mango und den nicht ganz so süßen Himbeeren eine leckere Marmelade kreieren und dann vielleicht auch unter den Weihnachtsbaum stellen. So als kleine Aufmerksamkeit für Familie und Freunde etwas selbstgemachtes aus der Küche.

Mango-Himbeer-Marmelade

Zutaten:
600 g Mangos (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)
1 EL Vanilleextraxt

600 g Himbeern (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)

Zubereitung Mangomarmelade:
– Ich habe die geforenen Mangos mit dem Gelierzucker gemischt und etwas antauen lassen.
– Mit den gefrorenen Himbeeren genauso vorgehen, diese auch mit dem Gelierzucker mischen und antauen lassen.
– Anschließend wurden die gezuckerten Mangos und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 8 für 10 Sekunden püriert.
– Die Masse nun für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 köcheln lassen. Hier evtl. das Garkörbchen als Spritzschutz verwenden.
– Wenn Du die Marmelade so wie ich lieber samtig magst, dann das ganze nach der Kochzeit nochmals kurz auf Stufe 8, 10 Sekunden aufpürieren.
– Die fertige Marmelade in zuvor sterilierste Gläser füllen, jedoch immer nur zur Hälfte und dann abkühlen lassen.

Zubereitung Himbeermarmelade:
– Während die Mangoschicht abkühlt, werden die gezuckerten Himbeeren in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
– Diese auf Stufe 5 für 5 Sekunden pürieren.
– Nun muss auch diese Marmelade für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 einköcheln.
– Bitte nutze für die Himbeermarmelade auch das Gärkörbchen als Spritzschutz.
– Nach dem Ende der Kochzeit wird meine Himbeermarmelade nochmals püriert, Stufe 5, 5 Sekunden
– Nun die Marmelade vorsichtig auf die Mangomarmelade geben, so dass diese sich zu eine Mango-Himbeermarmelade vereint.

Die beiden Schichten mischen sich mit der Zeit im Glas und es gibt einen weichen Übergang. Was nun noch an Pfirsich-Melba erinnert ist nur mehr die Farbkombination. Aber ich kann Dir versprechen, geschmacklich macht es keinen Unterschied, denn auch eine Mango-Himbeer-Marmelade setzt Dir ein lächeln ins Gesicht.

Gruß aus der Küche,
Alexandra

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Johannisbeersaft

Sommerzeit ist Beerenzeit. Das heißt es auch dieses Jahr für mich. Wir haben seit diesem Frühjahr einen Johannisbeerstrauch. Nun ja so richtig Frühjahr war es eigentlich schon gar nicht mehr, als wir den Strauch bei meinem Schwager aus dem Garten gebuddelt haben und bei uns wieder eingesetzt wurde. der Johannisbeerstrauch war zu diesem Zeitpunkt in voller Blüte und ich hatte wirklich sorgen, dass wir in diesem ersten Jahr eigentlich keinen Ertrag haben werden. Ich wurde allerdings eines besseren belehrt und habe zwei Liter Saft von meinen eigenen Johannisbeeren bekommen – also sprich Johannisbeersaft.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Man sagt ja, die Johannisbeeren haben Ihren Namen daher, dass Sie am Johannitag 24.06. reif seien. Was mir gerade beim Schreiben auffällt, um dieses Datum gibt es wirklich viele. Neben dem Sparge, Rhabarber und Kirschen nun auch noch das Datum für Johannisbeeren. Aber gut, so kann man es sich leichter merken – sorry für die Ablenkung, nun zurück zum Johannisbeersaft.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Ich habe schon mehrmals gelesen, dass man mit dem Thermomix entsaften kann, bisher habe ich es jedoch noch nicht genutzt. Es sollte nun mit den Johannisbeeren der Anfang sein und um es schon mal vorweg zu nehmen – es hat richtig gut funktioniert. Es gibt die verschiedensten Methoden, wie man entsaftet. Entschieden habe ich mich in meinen Augen für die einfachste Variante. Das Gute beim Entsaften mit dem Thermomix in meiner Variante ist, dass man die Johannisbeeren nicht einzeln abperlen muss, man kann sie mit dem kleinen Stängel in den Varoma geben.

Johannisbeersaft

Zutaten:
1 kg Johannisbeeren
500 g Wasser

Zubereitung:
Um die Johannisbeeren zu entsaften, habe ich jeweils ein Kilo an Beeren in den Varoma des Thermomixes gegeben. In den Mixtopf kommen ca. 500 g Wasserh hinzu.

Dann wird das Gärkörchen eingesetzt und in dieses kommt eine kleine Metallschüssel, welche den Saft dann auffängt.

Als nächstes wird der Mixtopf verschlossen und der Varoma draufgesetzt. Eingestellt wird der Thermomix auf 20 Minuten, Varoma, Stufe 1. Während die Beeren entsaften bereite ich mir ein Gefäß vor, in welches ich den Johannisbeersaft abschöpfe. Eine Schöpfkelle wird auch vorbereitet.

Nach 10 Minuten öffne ich den Mixtopf und schöpfe den ersten Teil des Saftes ab. Dann wird der Thermomix wieder angeschalten und die restlichen 10 Minuten entsaftet er noch weiter.

Ich habe dann nochmals einen zweiten Durchlauf gestartet, damit die Beeren wirklich entsaftet sind. Dazu bitte darauf achten, dass im Mixtopf Wasser vorhanden ist, denn dieses trägt wesentlich zum Entsaften bei.

Ich habe die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich immer so ein Kilogramm entsaftet habe. Der Vorteil ist auch, dass ich dann nicht den gesamten Strauch auf einmal abernten muss und somit der Johannisbeersaft immer frisch ist.

Den Saft bitte im Kühlschrank aufbewahren und entweder in der Schorle genießen oder evtl. zu Johannisbeergelee verarbeiten. Hierfür bekommst du demnächst das Rezept.

 

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Tomatensoße

Heute bin ich wieder im Namen der Rettungstruppe #wirrettenwaszurettenist unterwegs. Diesen Monat haben wir uns warme pikante Grundsoßen auf die Fahne geschrieben. Ich muss sagen, das Motto hört sich im ersten Moment gar nicht so schwer an, aber wenn man sich dann an die Umsetzung macht, springt man von einer Grundsoße zur anderen und kann sich nicht entscheiden. Zumindest ging es mir so. Ich war unterwegs von einer Bratensoße, wie diese ordentlich angesetzt wird über ein Curry. Curries sind so wandelbar, und kann jederzeit durch unterschiedliches Gemüse und andere Fleischsorten geändert werden – aber man braucht halt mal ein gutes Basisrezept. Dann war die Idee einer weißen Soße, mit der Spargelsaison bietet sich das auch an. Hängen geblieben bin ich dann jedoch bei der Tomatensoße. Wir essen gerne  Pasta und wir verwenden auch viel Tomatensoße. Wenn unsere eigenen Tomaten reif sind, werden diese zu Tomatensoße eingekocht, z. B. so wie zu dieser Pizzaiola.
Dadurch holen wir uns den Sommer ins Glas und können auch noch zu jetztigen Zeiten unsere Tomaten verspeisen. Ich bin der Meinung, dass eine gute Tomatensoße die Grundlage für viele Gerichtet bietet z. B Lasagne, Pizza, Soße zu Muscheln, als Pastasoße entweder pur oder verfeinert mit Garnelen, Fisch oder Fleisch.

ganze einzelne Tomate

Tomate

Leider sind viele der Meinung, dass man für Tomatensoßen entweder auf Päckchenware zurückgreifen muss oder sogar auf Fertigsoßen. Da bin ich ganz anderer Meinung und meine Basis-Tomatensoße kommt mit nur 6 Zutaten aus. Ich werde Dir jetzt erst das Basisrezept vorstellen und dann meine Tipps für die ein oder andere Variante.

Tomatensoße

Zutaten:
800 g Tomaten
100 g Olivenöl
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Prise Pfeffer
2 Stängel Basilikum

Zubereitung:
– Zuerst werden die Tomaten gewaschen und die Stielansätze entfernt.
– Die Tomaten werden überkreuzt eingeritzt und im kochenden Wasser blanchiert. Diese dann mit kaltem Wasser abschrecken und häuten
– Nun die Stielansätze entfernen und die Tomaten in kleine Würfeln schneiden.
– Das Olivenöl erhitzen und die kleingeschnittenen Tomaten darin anschwitzen.
– Die eingekochten Tomaten mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen.
– Das Basilikum klein schneiden und zum Schluss in die Tomatensoße einrühren.

Tomatensoße

Nudeln mit Tomatensoße

Meine Tipps:
– Wer die Soße feiner haben möchte, kann diese entweder mit dem Pürierstab püriert werden oder man passiert diese durch einen Sieb. Wenn dies der Fall ist würde ich die Tomaten auch nicht vorab blanchieren und häuten sondern die Haut dann im Sieb auffangen.
– Wenn Du die Soße etwas würziger möchtest, dann kannst Du beim Anschwitzen noch etwas Gemüse wie (Sellerie, Zwiebeln, Möhren) hinzugeben.
– Mehr Geschmack bekommst Du in die Soße durch weitere Kräuter wie Rosmarin, Oregano und Thymian oder auch etwas Knoblauch.
– Wer es etwas pikanter mag, gibt ein paar Chiliflocken hinzu.
– Solltest Du die Soße cremiger mögen, kannst Du etwas Sahne oder Schmand oder Sauerrahm hinzugeben und nochmals einkochen lassen.

– Ach ja vielleicht schon mal vorbereitend für die Tomatensaison. Solltest Du zuviele Tomaten haben, kannst Du diese wunderbar einfrieren. Ich entferne hierzu den Stielansatz und friere Sie dann im ganzen ein. Die Tomaten können wunderbar für Soßen verwendet werden.

Du siehst Die Soße ist ein wirkliches Grundrezept und Du hast jede Menge Varianten.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachkochen und freue mich, wenn Du mir von Deinen Varianten berichtest.

Grüße aus meiner Küche.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

Hier findest Du noch weitere warme, pikante Grundsoßen von den Rettern aus der Rettungsgruppe von #wirrettenwaszurettenist

Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch

Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid

magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise

Brittas Kochbuch – Bratensauce, hier zum Hirschmedaillon

Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce

LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Susi von Prostmahlzeit – Sauce Hollandaise

Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise

auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm

Sakriköstlich – Currywurstsauce

Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise

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Granola

Ich habe bei Blogkollegen schon oft von Granola gelesen. Was verbirgt sich wirklich hinter Granola. Eine Recherche ergab dass es ein Knuspermüsli ist, wobei die Haferflocken mit Honig gesüsst werden und dabei auf Kristallzucker verzichtet wird. Gewürzt wird mit Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen. Mein Entschluss war gefasst, so schwer kann das nicht sein und nach einigen Inspirationen von diversen Blogs sollte auch mein erstes Granola entstehen. Aber dieses war weniger für mich gedacht, als vielmehr für meinen Mann. Dieser ist in der Arbeit zur Brotzeit entweder Obst oder Müsli. Und warum Müsli kaufen, wenn man dieses doch auch selbst zubereiten kann. Ich hatte noch aus Goodiebags vom Foodbloggertreffen getrocknete Früchte zuhause, also stand dem ersten selbstgemachten Knuspermüsli oder auch Granola nichts mehr im Wege.

Müsli

Granola mit getrockneten Früchen

Granola

Zutaten:
350 g kernige Haferflocken
200 g ganze Mandeln
2 EL Kokosöl
2 EL Honig
2 TL gemahlener Zimt

100 g Goji-Beeren
100 g getrocknete Physalis


Ofeneinstellung:

180 °C Umluft


Backzeit:

25 Minuten


Zubereitung:

– Vor dem Start wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt.
– Zu Beginn werden die Mandeln grob mit dem Fleischklopfer gehackt
– Das Kokosöl wird geschmolzen
– Die Haferflocken, die Mandeln, der gemahlene Zimt sowie der Honig und auch das flüssige Kokosöl werden in einer großen Schüssel mit der Hand gut vermischt, so dass alles mit Kokosöl und Honig und Zimt bedeckt ist.
– Das Granola wird auf dem Backblech verteilt und im vorgeheizten Ofen knusprig gebacken.
– Während der Backzeit immer wieder durchmischen, damit die Zutaten von allen Seiten knusprig gebacken werden und rösten können.
– Nach der Backzeit wird ds Granola aus dem Ofen genommen und zur Seite gestellt zum Abkühlen.
– Nach dem Abkühlen werden die getrockneten Goji-Beeren und die getrockneten Physalis zum Granola gegeben und nochmals durchgemischt.
– Anschließend das Müsli in ein luftdicht verschließbares Gefäß abfüllen.

Das erste selbstgemachte Granola schmeckt hervorragend in Naturjogurt und wem es zu wenig süß ist, der kann entweder noch mit Honig nachsüßen oder gibt etwas braunen Zucker hinzu.

selbstgemachtes Müsli

Granola mit getrockneten Früchten

hast Du schon mal selbst Granola zubereitet. Welchen Tipp hast Du für mich oder welche Zutaten sollte ich unbedingt mal verwenden.

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Portweinzwiebeln

Im kleinen Kuriositätenladen von Steph schmökere ich gerne mal, was Sie so alles in der Küche produziert. Ich habe bei Ihr schon viele Tipps gefunden, gerade für das Thema Einwecken. Sie hat im Herbst bereits diese Zwiebeln hergestellt, die kamen bei mir auf die Nachmach-Liste. Als ich den Post las, dachte ich für mich, dass ich die Zwiebeln gerne als Beilage hätte, für ein richtig gutes Stück Rindfleisch. Und da es an Weihnachten einen Sauerbraten geben sollte, war der Tag gekommen, um die Portweinzwiebeln herzustellen.

Ich ging los zu unserem ortsansässigen Weinhändler und bekam eine erstklassige Empfehlung – denn Portwein habe ich bisher in unserem Weinregal weder gefunden noch vermisst, obwohl mich der Probierschluck etwas anderen lehren lies. Ich sollte die roten Zwiebeln mit einem herrlichen Portwein von Niepoort, dem Fabelhaft Tawny Port Moritz einkochen. Dieser hat einen fruchtigen, würzigen aber ausgewogen Geschmack. So Portwein hatten wir, kalt genug zum Einheizen des Beistellherdes ist es auch, fehlen nur noch die Zwiebeln. Auch die bekam ich auf unseren Wochenmarkt. Nachdem ich alles zuhause hatte, habe ich mich dran gemacht, die Portweinzwiebeln einzukochen bzw. einkochen zu lassen, denn mein Aufwand hielt sich eher an das Zwiebeln schälen und schneiden, den rest machte fast ausschließlich das Feuer.

Portweinzwiebeln

Zutaten:
1 kg geschälte rote Zwiebeln
2 EL Olivenöl
80 g Rohrohrzucker
750 ml Portwein (bei mir: Niepoort, dem Fabelhaft Tawny Port Moritz)
etwas getrockneter Oregano
etwas Thymian
drei Salbeiblätter
etwas Rosmarin
ein Lorbeerblatt
75 ml Rotweinessig
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
– Zuerst werden die Zwiebeln geschält und in schmale Streifen geschnitten. Bei mir waren es kleine Zwiebeln, daher habe ich jede Hälfte geachtelt.
– Dann das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die geschnitten Zwiebeln anschwitzen und regelmäßigen Rühren. Das wird in etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen.
– In der Zwischenzweit können die Kräuter in einen „Einmalteebeutel“ gegeben werden. Hier hat man den Vorteil dass die Kräuter gesammelt sind und so einfach wieder entnommen werden können.
– Die angeschwitzten roten Zwiebeln mit dem Rohrohrzucker bestreuen, umrühren und dann für einige Minuten karamellisieren lassen.
– Die karamellisierten roten Zwiebeln werden mit dem Portwein abgelöscht.
– Nun den vorbereiteten Teebeutel mit den Kräutern dazugeben und das Ganze auf dem Beistellherd ohne Deckel einkochen lassen und gelegentlich umrühren.
– Ist der Wein fast verkocht, wird der Rotweinessig dazugeben und ebenfalls nochmals eingekocht.
– Die fertigen Portweinzwiebeln mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in zuvor sterilisierte Gläser abfüllen. Bei mir wurden es 5 Gläser mit je 200 ml.
– Die fertigen Portweinzwiebeln habe ich dann noch im Backofen eingeweckt, damit ich diese in der Vorratskammer aufsparen kann.

Ich kann Euch sagen, die Überraschung am Weihnachtsabend war groß, den mit einer Beilage wie den Portweinzwiebeln hat keiner gerechnet. Sie sind sehr gut angekommen und ich habe bereits die nächste Flasche Portwein geholt und erneut die Zwiebeln wieder einzukochen
Ach ja, ich habe ja erwähnt, dass wir bislang keinen Portwein im Weinlager hatten. Das hat sich nun geändert, denn ich musste natürlich vor dem Aufgießen einen Probierschluck nehmen. Und ich kann sagen, Portwein ist wirklich richtig lecker und kommt auch gut nach dem Essen an. Bis zu dieser Erfahrung dachte ich immer, dass nur alte Leute Portwein trinken, denn meine Oma hat schon welchen im Weinregal 🙂 .

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Rinderfond selbermachen

Ich koche gerne und gerade in den kälteren Jahreszeiten auch richtig deftig. Neben einem guten Stück Fleisch nutze ich auch Fonds und viel Wurzelgemüse. Bei den Fonds ist es natürlich schön, wenn man diese selbst herstellt. Durch unseren Holzofen in der Küche, lässt sich sowas auch gut herstellen und der Aufwand ist relativ gering. Der Holzofen läuft um das Erdgeschoss zu erwärmen und der Rinderfond darauf kann gut einkochen.

Ich bereite meine Fonds eigentlich alle gleich zu, unterscheiden tue ich nur in der Fleischart und in den Gewürzen. Heute gibt es als erstes einen Rinderfond. Ich hatte noch Beinscheiben, eine Zwerchrippe und Knochen eingefroren, diese konnte ich darin verarbeiten.

Rinderfond

Zutaten:
– 2 Beinscheiben
– 1 Zwerchrippe
– Rinderknochen
– 3 Karotten
– 1 Lauch
– 1/2 Knollensellerie
– 2 Zwiebeln
– 2 Tomaten
– Salz
– Pfeffer
– Lorbeer
– Wacholder
– Piment
– Thymian
– Rosmarin
– Salbei


Zubereitung:

– Das Fleisch und die Knochen werden auf einer Fettpfanne im Backrohr auf Grillstufe für ca. 20 Minuten gegrillt.
– In der Zwischenzeit putze ich das Wurzelgemüse und schneide es dann in grobe Stücke.
– Das Gemüse in einen großen Fleischtopf geben und stark anbraten.
– Das Fleisch dazugeben und alles mit kaltem Wasser aufgießen.
– Die Gewürze werden im Mörser angestoßen und dann mit den Kräutern in einen „Einweg-Teebeutel“ gegeben. Diesen verschließen und in dem Topf schwimmen lassen.
– Das Ganze nun über mehrere Stunden (3 – 4 Stunden) leicht köcheln lassen – das ausgetretene Eiweiß dabei immer wieder abschöpfen.
– Nach der Kochzeit das Fleisch rausnehmen – kann für eine klare Suppe genutzt werden – und zur Seite stellen.
– Das Gemüse durch eine Flotte Lotte passieren und dann den Fond mit offenen Deckel nochmals für 1,5 Stunden einreduzieren lassen.
– Den Rinderfond nun abkühlen lassen. Danach kann das Fett abgeschöpft werden.
– Ich habe meinen Rinderfond nun über Nacht abkühlen lassen
– Am nächsten Tag wurde dieser nochmals aufgekocht und in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt.
– Ich habe meine Gläser eingeweckt, so hält sich dieser Rinderfond einige Zeit und kann bei Bedarf genutzt werden.

Ich hoffe ich konnte Dir zeigen, mit wie wenig Aufwand Fond selbst hergestellt ist. Nun heißt es ran an die Töpfe und fleißig einkochen.

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Quittengelee

Zum Abschluss der Quittentriologie kommt heute nochmals eine neue Variante von Quittengelee ins Spiel – Quittengelee mit Ingwer.

Die Zubereitung ist ähnlich wie in den beiden anderen vorgestellten Quittenprodukten. Zuerst wird der Quittensaft gewonnen und dann wird dieser zu Gelee verarbeitet. Auch diesesmal habe ich dem Quittengelee noch einen weiteren Geschmack hinzugefügt – diesesmal Ingwer.

Ich muss sagen, ich bin nun wirklich froh, dass ich die Mengen an Quitten verarbeitet habe – es hält ja doch immer ganz schön auf, bis der Saft gewonnen ist bzw. bis mal die Mengen an Quitten so weit sind, dass Saft gewonnen werden kann. Da die vergangenen Tage hier etwas kühler waren, läuft unser Beistellherd fleißig und da nutze ich es natürlich, dass ich darauf z. B. die Quitten weich kochen kann.

 

Quittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Quittengelee

Zutaten:
2000 g geputzte Quitten
1 Bio-Zitrone
1 l Wasser
5 cm frischer Ingwer
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
– Einen großen Topf mit dem Wasser vorbereiten und darin die Zitrone auspressen.
– Die Quitten mit einem trockenem Tuch vom Flaum befreien, in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz sowie das Kernhaus entfernen. Die Quittenstücke gleich in das Zitronenwasser geben und bei Bedarf Wasser auffüllen, so das die Quitten leicht bedeckt sind.
– Nun die Quitten kurz aufkochen und 3-4 Stunden leise köcheln lassen. Die Quitten dann kurz abkühlen lassen.
– Nun einen Sieb mit einem Leinentuch/Baumwoll/Geschirrtuch auslegen, in eine großen Topf stellen und den Saft mit den Quitten, am besten über Nacht, durchlaufen lassen.
– Den ungesüßten Quittensaft und den geputzten und grob zerteilten Ingwer in den Mixtopf des Thermomixes geben und kurz für 5 Sekunden, Stufe 5 mixen.
– Anschließend den Gelierzucker in den Mixtopf geben und erneut für 5 Sekunden, Stufe 5 verrühren.
– Anschließend dies alles für 24 Minuten 100 °C Stufe 2 kochen lassen.
– Das fertige Quittengelee wird mit einen Abfülltrichter in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt und verschlossen. Diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

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Quittengelee

Ich habe Dir eine Quittentriologie versprochen und hoffe, dass ich Dich nicht schon im letzten Post abgeschreckt habe, wie die Quittenfrucht zu verarbeiten ist. Den Quittenlikör habe ich Dir hier vorgestellt, heute geht es mit Quittengelee weiter. Es ist aber kein reines Quittengelee, ich habe es vielmehr noch ein bisschen verfeinert mit Apfelsaft und Zitronenmelisse. Zitronenmelisse finde ich, gibt nochmals eine feine Note und Apfel passt ja zu den Quitten perfekt dazu. Ich habe den Weg mit dem Apfelsaft gewählt, weil wir diesen schon pressen haben lassen und somit nochmals eigenes Obst verarbeitet werden kann und zudem brauche ich dann nicht so viel Quittensaft kochen.

Qittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Quittengelee

Zutaten:
2000 g geputzte Quitten
1 Bio-Zitrone
1 l Wasser
500 g trüber Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
Handvoll frischer Blätter von der Zitronenmelisse

Zubereitung:
– Einen großen Topf mit dem Wasser vorbereiten und darin die Zitrone auspressen.
– Die Quitten mit einem trockenem Tuch vom Flaum befreien, in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz sowie das Kernhaus entfernen. Die Quittenstücke gleich in das Zitronenwasser geben und bei Bedarf Wasser auffüllen, so das die Quitten leicht bedeckt sind.
– Nun die Quitten kurz aufkochen und 3-4 Stunden leise köcheln lassen. Die Quitten dann kurz abkühlen lassen.
– Nun einen Sieb mit einem Leinentuch/Baumwoll/Geschirrtuch auslegen, in eine großen Topf stellen und den Saft mit den Quitten, am besten über Nacht, durchlaufen lassen.
– Den ungesüßten Quittensaft (ca. 600 ml) mit dem Apfelsaft und dem Gelierzucker in den Mixtopf des Thermomixes geben und kurz für 5 Sekunden, Stufe 5 verrühren.
– Anschließend dies alles für 24 Minuten 100 °C Stufe 2 kochen lassen.
– Die Blätter der Zitronenmelisse kurz abwaschen, abtrocknen und dann fein hacken.
– Die Zitronenmelisse kommt durch die Deckelöffnung des Thermomixes in der letzten Minute mit in das Quittengelee.
– Das fertige Quittengelee wird mit einen Abfülltrichter in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt und verschlossen. Diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

Quittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

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