Archiv der Kategorie: Einkochen/Einwecken

Kartoffelernte

Es ist soweit, meine selbst gepflanzten Kartoffeln können geerntet werden. Über 100 Tage sind inzwischen vergangen, das Grün der Kartoffelpflanze ist dürr geworden und ich hoffe das meine Pflanzen getragen haben. Es ist der Tag für die Kartoffelernte gekommen. Ein Sprichwort sagt ja, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln. Lassen wir uns überraschen, wie dieses zutrifft.

Ich habe bei Burgis bei der Mitmachaktion gewonnen und Dir hier über meinen Kartoffelanbau berichtet.

Inzwischen ist doch einiges an Zeit vergangen und die Kartoffeln wurden relativ wenig gepflegt. Das bedeutet, ich habe Sie weder gedüngt noch zugeschnitten oder sonstiges. Das einzige was ich gemacht habe ist, dass Sie von mir angehäuft wurden. Dies macht man, damit die Pflanze mehr Standhaftigkeit bekommt. Leider wurde es im Juni bei uns ja sehr sehr heiß. Da wir zu dieser Zeit im Urlaub waren und ich im Vorfeld noch zu unserer fleißigen Gießfee gesagt habe: „um die Kartoffeln brauchst Du dich nicht kümmern“ – wurden diese auch während dieser Zeit nicht gegossen. Da hatte ich den Mund wohl etwas voll genommen, denn ich denke, so ein paar Tropfen Wasser hätten den Kartoffeln nicht geschadet und die Kartoffelernte wäre ein klein wenig besser ausgefallen. Aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man.

Ich gehe davon aus, wenn ich den Kartoffeln noch etwas mehr Erde gegeben hätte und die Schicht mit dem Kiesel ein klein wenig niedriger ausgefallen wäre, hätte das Ergebnis auch ein wenig besser ausgesehen. Dieser Punkt ist für das kommende Jahr auch vorgemerkt, damit die Kartoffelernte ein klein wenig größer ausfällt. Man sagt ja, jede Setzkartoffel trägt ca. ein Ergebnis von einem Kilogramm. Nun ja, auf das bin ich nicht gekommen. Ich bin ja schon mal froh, dass ich mehr Kartoffeln rausgenommen habe als ich gesetzt habe.

Es waren insgesamt gute 6 – 8 Portionen, was ich als Ergebnis habe. Das ist in Ordnung. Vor allem in Anbetracht, das ich die Kartoffelernte so frisch wie möglich verarbeiten möchte. Denn da schmeckt man einfach was man auf dem Teller hat.

Ach ja, ich glaube, der dümmste Bauer bin ich nicht – so groß waren weder die einzelnen Kartoffeln noch die gesamt Ernte 🙂 .

Hast Du auch schon mal Kartoffeln angebaut. Was hast Du daraus gemacht und hast Du Tipps für die Lagerung für mich?

Hab einen schönen Tag.

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Johannisbeersirup

Ich habe Dir im letzten Beitrag bereits gezeigt, wie ich meine Johannisbeeren entsafte. Da wir im Urlaub waren, wurde meine Beerenstauer schon zum Teil abgeerntet. Es blieb jedoch mehr als genug noch übrig. Da ich vergangenes Jahr bereits eine sehr gute Ernte hatte, ist auch noch ein wenig von dem Johannesbeergelee übrig, so dass ich mich dieses Jahr für Johannisbeersirup entschieden habe.

Ich finde, das Sirup eine gute Alternative zum Saft ist. Man kann das Mischungsverhältnis selbst entscheiden, je nachdem wie intensiv man die Schorle haben möchte. Dazu kann man den Sirup auch mal in ein Glas Sekt geben oder einfach zu einer Apfelsaftschorle. Ich fülle mir den Sirup gerne in kleinere Flaschen von 330 ml ab, so kann ich ein Fläschen auch mal in die Arbeit mitnehmen und dieses wird innerhalb einer Woche dann aufgebraucht.

Johannisbeeren sind eine fruchtige frische Abwechslung, und mit dem Johannisbeersirup habe ich die Sommerfrucht im Glas eingefangen.

Für die Verarbeitung habe ich den gewonnen Saft verwendet. Bei mir ergaben ein Kilo Johannisbeeren auch einen guten Liter Saft. Ich war fast ein wenig überrascht, da ich bei der Ernte das Gefül hatte, dass der Strauch heuer nicht so gut getragen hat und die Beeren relativ klein waren. Aber so kann man sich täuschen, mein Ergebnis hat mir auf alle Fälle was anderes gesagt.

 

Johannisbeersirup

 

Zutaten:

1 Liter Johannisbeersaft

250 g Gelierzucker

1 Pckg. (5 g) Zitronensäure

 

Zubereitung:

  • Der Johannisbeersaft mit gemeinsam mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Zuerst wird auf Stufe 4, für 5 Sekunden alles vermischt.
  • Nun den Saft für 12 Minuten, Stufe 2 auf 100 °C aufkochen und köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die sterilisieren Flaschen und einen Trichter vorbereiten. Bei mir ergab die Menge ca. 1300 ml.
  • Nach dem Aufkochen wird der Sirup in die vorbereiteten Flaschen gefüllt.
  • Diesen abkühlen lassen und dann dunkel und kühl lagern. Angebrochene Flaschen bitte im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einkochen. In diesem Sinne lass uns den Sommer im Glas festhalten.

Liebe Grüße aus der Küche.

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Johannitag und Johannesbeersaft

Heute ist Johannitag. Der 24.6., ein Datum was doch so einiges mit sich bringt. Es ist nicht nur, dass es nur mehr sechs Monate bis Weihnachten sind, nein auch die Spargelsaison ist nun zu Ende. Ich hoffe, du hast genug Spargel genossen, so dass Du die Spargefreie Zeit rum bringst.

Neben dem Spargelsilvester ist es auch ein Tag, nach dem nichts mehr gepflanzt werden soll. Zumindest laut Bauernkalendern.

Für mich geht es heute aber viel mehr um die Ernte und zwar die der Johannesbeeren. Diese sind um den Johannitag reif und können abgerntet werden. Das Wetter hat ja fleißig mitgemacht und meine Johannesbeeren reifen lassen.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Da ich es mir gerne bequem mache, habe ich eine Methode gefunden, mit der die reifen Früchte mit Ihrer Rebe entstaftet werden können. Diese möchte ich Dir heute vorstellen.

 

Johannesbeersaft

Zutaten:

1 kg Johannesbeeren (mit Reben)

500 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Johannesbeeren gewaschen. Diese dann in den Varoma des Thermomixes geben.
  • Das Wasser in den Thermomix einfüllen.
  • Den Garkorb in den Thermomix einsetzen und darin ein kleine Metallschüssel einstellen. Ich habe welche aus dem schwedischen Kaufhaus zur Hand.
  • Es wird der Varoma aufgesetzt und für 20 Minuten gedämpft.
  • Es springen nun die Johannesbeeren auf und der Saft wird in der kleinen Schüssel aufgefangen. Bitte den Füllstand überwachen und ggfls. umfüllen
  • Sollten nach den 20 Minuten noch nicht alle Beeren entsaftet sein, dann den Vorgang einfach wiederholen.

So einfach ist das Entsaften mit den Johannesbeeren. Ich habe meine Beeren dann zu Johannesbeergelee verarbeitet. Denn dieses kommt öfters zum Einsatz z. B. in dieser Eierlikörtorte.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Was auch eine sehr gutes Erfrischungsgetränk ist, ist das Trachtenradler. Hierzu mischt Du Apfel- und Johannesbeersaft (1/3) und füllst dies mit 2/3 Wasser auf. Sehr erfrischend und süffig.

Wie entsaftest Du Deine Johannesbeeren und nutzt Du diese als Saft oder verarbeitest Du Sie weiter. Ich freue mich auf Vorschläge.

 

Gruß aus der Küche.

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Kartoffeln anbauen

Heute möchte ich Dir über meine Kartoffelprojekt berichten. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Kartoffeln selbst anzubauen. Letztes Jahr war ich leider zu spät dran weil sie nicht wollten und dann hab ich es sein lassen. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen Kartoffeln anzubauen und nach der Session bei Gyöngyi, im Foodbloggercamp in Reutlingen, zum Thema „Gärtnern für Blogger“ wurde das Vorhaben noch bestärkt.

Ich hatte dann noch das Glück, dass Burgis ein Gewinnspiel auf Facebook angeboten hat und ich zu den glücklichen Gewinnern gehöre. Es gab sowohl Pflanzkartoffeln als auch eine Anleitung. Mitte April kam dann mein Paket mit den Setzlingen.

Kartoffelanbau für Dummies

Anbauset von Burgis

Zuerst heißt es mal, die Kartoffeln vorziehen, damit diese keimen. Ich habe hierzu Eierfächer zweckentfremdet und sie darin vorkeimen lassen. Das Fensterbrett im Esszimmer wurde hierzu kurzerhand umfunktioniert – ein Grund für die Standortwahl ist, dass es dort hell und gleichmäßig warm ist.

Pflanzkartoffel

ausgekeimte Pflanzkartoffeln

Nach vierzehn Tagen waren dann die Pflanzkartoffeln auch soweit. Diese sind ganz ordentlich vorgekeimt. So dass der nächste Schritt der Anbei im Garten ist.

Ich wollte die Kartoffeln nicht in den Garten setzen bzw. ins Hochbeet. Daher habe ich mir im Baumarkt ein paar „Maurerkübel“ mit 60 Liter Fassungsvermögen besorgt. Diese habe ich einen Zentimeter über dem Boden mit einem Bohrer in Abstand von einer Handbreite angebohrt, damit sich das Wasser nicht sammelt.

Dann wurde der Boden aufgefüllt mit Kies, als Schicht zum abfließen. Darauf kamen dann einige Kübel Gartenerde, welche ich noch mit Spielsand aufgelockert habe. Diese Schicht darf fast 30 Zentimeter hoch sein, da die Kartoffeln ca. 15 Zentimer tief eingesetzt werden sollten.

Ich habe jeweils 4 Kartoffeln in einen Kübel gepackt, es soll ja jede Pflanze genug Platz haben.

Nach einer Woche sieht man die Kartoffelpflanzen schon rauspitzen, hierzu habe ich Dir auch unten das Foto angefügt. Wenn das Wetter weiter so mitspielt, werden die Kartoffeln hoffentlich schnell wachsen. Als nächstes müssen diese angehäuft werden, aber erst wenn die Pflanze gute 20 Zentimeter herausragt.

Auspflanzen der Kartoffel

Die Kartoffeln treiben nach einer Woche schon durch die Erde durch

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten, noch haben wir ja ein paar Tage bis die 100 Tage Reifezeit vorbei sind.

Hast Du schon mal Kartoffeln angebaut – hast Du Tipps für mich?

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Vanilleextrakt

Ich bin wieder da. Ja, ich war wirklich lange nicht mehr aktiv hier auf dem Blog. Ich will auch gar nicht lange nach Ausreden suchen. Es ist so, Punkt aus. Ich hoffe allerdings, dass ich nun wirklich ein paar ganz tolle Sachen für Dich im Gepäck habe. Los geht es mit einem Vanilleextrakt. Diesen habe ich schon vor einigen Wochen angesetzt, damit er nun fertig ist für die Weihnachtsbäckerei. Den Vanilleextrakt stelle ich in relativ kleinen Mengen her, da er ja hoch konzentriert. Für mich ist der Vanilleextrakt ein Ersatz für Vanillezucker, wobei ich diesen nach wie vor in meiner Backstube habe.

Woraus mache ich meinen Vanilleextrakt. Ich bin ja öfters mal in Innsbruck und von dort ist es nur noch ein Katzensprung auf den Brenner und dort beziehe ich meinen 96 %-igen Alkohol. Wobei diesen darfst Du nicht eins zu eins für den Vanilleextrakt verwenden. Dieser wird reduziert, ich nutze hier ein Online-Tool, einen Whiskey-Reducer.

Die Vanilleschoten kaufe ich auch im Internet, da ich diese Qualität, wie ich Sie online erhalte, bisher noch nicht in meinen Läden gefunden habe. Die Vanilleschoten sind frisch, saftig und prall gefüllt – im ersten Moment eigentlich auch fast zu schade um diese für Extrakt zu verwenden. Aber ein ordentliches Endprodukt kommt natürlich nur raus, wenn man auch ordentliche Zutaten hineingibt.

Vanilleextrakt

Zutaten:

25 g Vanilleschoten

125 g Alkohol 96 %

5 g Wasser

125 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Die Vanilleschoten werden halbiert und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Vanilleschoten auf Stufe 10 für 5 – 8 Sekunden zerkleinern und dann prüfen ob die Vanilleschoten schon zerkleinert sind, ggfls. den Schritt wiederholen.
  • Nun die Vanilleschote mit dem Alkohol aufgießen, das Wasser hinzugeben und für 5 Sekunden im Linkslauf vermischen.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt habe ich dann in eine Vorratsdose umgefüllt und bei Raumtemperatur gelagert. Diesen täglich aufschütteln.
  • Nach einer Lagerung von vier Wochen habe ich ein Passiertuch gewässert und in den Sieb eingehängt.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt abgießen und auffangen.
  • Nun die 125 g Wasser im Thermomix auf Stufe2, 100 °C, 3 Minuten aufkochen und dieses Wasser dann nochmals über die gefilterten Vanilleschoten gießen.
  • Den fertigen Vanilleextrakt in zuvor sterilisierte Flaschen abfüllen.

Und hier habe ich gleich noch ein paar Rezepte vorfür Du den selbst hergestellten Extrakt verwenden kannst. Gut kommt er zur Geltung in den feinen Elisenlebkuchen oder auch in den Zimtsternen.

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Pfirsich-Melba

Pfirsich-Melba, das war eigentlich mein Gedanke. Pfirsich-Melba ist und bleibt ein Klassiker. Mein Pfirsich-Melba ist jedoch zu einer Mango-Himbeer-Marmelade geworden – immerhin ist die Hälfte des Klassikers noch mit im Boot. Die meisten werden Pfirsich-Melba als Eisbecher kennen. Mit meiner Variante kannst Du Dir den Sommer auf das Frühstücksbrot holen, wenn draußen der Schnee fällt. Du wirst Dich jetzt wundern, warum ich jetzt gerade mit der Marmelade um die Ecke komme. Hintergrund ist, dass ich dafür gefrorene Früchte verwendet habe, da ich im Herbst nicht das Glück auf so viele Himbeeren hatte. Und bei den Mangos bin ich seit meinem Urlaub in Thailand und auf den Phillipinen sehr sehr wählerisch geworden und greife lieber zu TK-Ware.

Aus beiden Varianten kannst Du in Kombination aus der Süße der Mango und den nicht ganz so süßen Himbeeren eine leckere Marmelade kreieren und dann vielleicht auch unter den Weihnachtsbaum stellen. So als kleine Aufmerksamkeit für Familie und Freunde etwas selbstgemachtes aus der Küche.

Mango-Himbeer-Marmelade

Zutaten:
600 g Mangos (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)
1 EL Vanilleextraxt

600 g Himbeern (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)

Zubereitung Mangomarmelade:
– Ich habe die geforenen Mangos mit dem Gelierzucker gemischt und etwas antauen lassen.
– Mit den gefrorenen Himbeeren genauso vorgehen, diese auch mit dem Gelierzucker mischen und antauen lassen.
– Anschließend wurden die gezuckerten Mangos und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 8 für 10 Sekunden püriert.
– Die Masse nun für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 köcheln lassen. Hier evtl. das Garkörbchen als Spritzschutz verwenden.
– Wenn Du die Marmelade so wie ich lieber samtig magst, dann das ganze nach der Kochzeit nochmals kurz auf Stufe 8, 10 Sekunden aufpürieren.
– Die fertige Marmelade in zuvor sterilierste Gläser füllen, jedoch immer nur zur Hälfte und dann abkühlen lassen.

Zubereitung Himbeermarmelade:
– Während die Mangoschicht abkühlt, werden die gezuckerten Himbeeren in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
– Diese auf Stufe 5 für 5 Sekunden pürieren.
– Nun muss auch diese Marmelade für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 einköcheln.
– Bitte nutze für die Himbeermarmelade auch das Gärkörbchen als Spritzschutz.
– Nach dem Ende der Kochzeit wird meine Himbeermarmelade nochmals püriert, Stufe 5, 5 Sekunden
– Nun die Marmelade vorsichtig auf die Mangomarmelade geben, so dass diese sich zu eine Mango-Himbeermarmelade vereint.

Die beiden Schichten mischen sich mit der Zeit im Glas und es gibt einen weichen Übergang. Was nun noch an Pfirsich-Melba erinnert ist nur mehr die Farbkombination. Aber ich kann Dir versprechen, geschmacklich macht es keinen Unterschied, denn auch eine Mango-Himbeer-Marmelade setzt Dir ein lächeln ins Gesicht.

Gruß aus der Küche,
Alexandra

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Johannisbeersaft

Sommerzeit ist Beerenzeit. Das heißt es auch dieses Jahr für mich. Wir haben seit diesem Frühjahr einen Johannisbeerstrauch. Nun ja so richtig Frühjahr war es eigentlich schon gar nicht mehr, als wir den Strauch bei meinem Schwager aus dem Garten gebuddelt haben und bei uns wieder eingesetzt wurde. der Johannisbeerstrauch war zu diesem Zeitpunkt in voller Blüte und ich hatte wirklich sorgen, dass wir in diesem ersten Jahr eigentlich keinen Ertrag haben werden. Ich wurde allerdings eines besseren belehrt und habe zwei Liter Saft von meinen eigenen Johannisbeeren bekommen – also sprich Johannisbeersaft.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Man sagt ja, die Johannisbeeren haben Ihren Namen daher, dass Sie am Johannitag 24.06. reif seien. Was mir gerade beim Schreiben auffällt, um dieses Datum gibt es wirklich viele. Neben dem Sparge, Rhabarber und Kirschen nun auch noch das Datum für Johannisbeeren. Aber gut, so kann man es sich leichter merken – sorry für die Ablenkung, nun zurück zum Johannisbeersaft.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Ich habe schon mehrmals gelesen, dass man mit dem Thermomix entsaften kann, bisher habe ich es jedoch noch nicht genutzt. Es sollte nun mit den Johannisbeeren der Anfang sein und um es schon mal vorweg zu nehmen – es hat richtig gut funktioniert. Es gibt die verschiedensten Methoden, wie man entsaftet. Entschieden habe ich mich in meinen Augen für die einfachste Variante. Das Gute beim Entsaften mit dem Thermomix in meiner Variante ist, dass man die Johannisbeeren nicht einzeln abperlen muss, man kann sie mit dem kleinen Stängel in den Varoma geben.

Johannisbeersaft

Zutaten:
1 kg Johannisbeeren
500 g Wasser

Zubereitung:
Um die Johannisbeeren zu entsaften, habe ich jeweils ein Kilo an Beeren in den Varoma des Thermomixes gegeben. In den Mixtopf kommen ca. 500 g Wasserh hinzu.

Dann wird das Gärkörchen eingesetzt und in dieses kommt eine kleine Metallschüssel, welche den Saft dann auffängt.

Als nächstes wird der Mixtopf verschlossen und der Varoma draufgesetzt. Eingestellt wird der Thermomix auf 20 Minuten, Varoma, Stufe 1. Während die Beeren entsaften bereite ich mir ein Gefäß vor, in welches ich den Johannisbeersaft abschöpfe. Eine Schöpfkelle wird auch vorbereitet.

Nach 10 Minuten öffne ich den Mixtopf und schöpfe den ersten Teil des Saftes ab. Dann wird der Thermomix wieder angeschalten und die restlichen 10 Minuten entsaftet er noch weiter.

Ich habe dann nochmals einen zweiten Durchlauf gestartet, damit die Beeren wirklich entsaftet sind. Dazu bitte darauf achten, dass im Mixtopf Wasser vorhanden ist, denn dieses trägt wesentlich zum Entsaften bei.

Ich habe die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich immer so ein Kilogramm entsaftet habe. Der Vorteil ist auch, dass ich dann nicht den gesamten Strauch auf einmal abernten muss und somit der Johannisbeersaft immer frisch ist.

Den Saft bitte im Kühlschrank aufbewahren und entweder in der Schorle genießen oder evtl. zu Johannisbeergelee verarbeiten. Hierfür bekommst du demnächst das Rezept.

 

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Tomatensoße

Heute bin ich wieder im Namen der Rettungstruppe #wirrettenwaszurettenist unterwegs. Diesen Monat haben wir uns warme pikante Grundsoßen auf die Fahne geschrieben. Ich muss sagen, das Motto hört sich im ersten Moment gar nicht so schwer an, aber wenn man sich dann an die Umsetzung macht, springt man von einer Grundsoße zur anderen und kann sich nicht entscheiden. Zumindest ging es mir so. Ich war unterwegs von einer Bratensoße, wie diese ordentlich angesetzt wird über ein Curry. Curries sind so wandelbar, und kann jederzeit durch unterschiedliches Gemüse und andere Fleischsorten geändert werden – aber man braucht halt mal ein gutes Basisrezept. Dann war die Idee einer weißen Soße, mit der Spargelsaison bietet sich das auch an. Hängen geblieben bin ich dann jedoch bei der Tomatensoße. Wir essen gerne  Pasta und wir verwenden auch viel Tomatensoße. Wenn unsere eigenen Tomaten reif sind, werden diese zu Tomatensoße eingekocht, z. B. so wie zu dieser Pizzaiola.
Dadurch holen wir uns den Sommer ins Glas und können auch noch zu jetztigen Zeiten unsere Tomaten verspeisen. Ich bin der Meinung, dass eine gute Tomatensoße die Grundlage für viele Gerichtet bietet z. B Lasagne, Pizza, Soße zu Muscheln, als Pastasoße entweder pur oder verfeinert mit Garnelen, Fisch oder Fleisch.

ganze einzelne Tomate

Tomate

Leider sind viele der Meinung, dass man für Tomatensoßen entweder auf Päckchenware zurückgreifen muss oder sogar auf Fertigsoßen. Da bin ich ganz anderer Meinung und meine Basis-Tomatensoße kommt mit nur 6 Zutaten aus. Ich werde Dir jetzt erst das Basisrezept vorstellen und dann meine Tipps für die ein oder andere Variante.

Tomatensoße

Zutaten:
800 g Tomaten
100 g Olivenöl
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Prise Pfeffer
2 Stängel Basilikum

Zubereitung:
– Zuerst werden die Tomaten gewaschen und die Stielansätze entfernt.
– Die Tomaten werden überkreuzt eingeritzt und im kochenden Wasser blanchiert. Diese dann mit kaltem Wasser abschrecken und häuten
– Nun die Stielansätze entfernen und die Tomaten in kleine Würfeln schneiden.
– Das Olivenöl erhitzen und die kleingeschnittenen Tomaten darin anschwitzen.
– Die eingekochten Tomaten mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen.
– Das Basilikum klein schneiden und zum Schluss in die Tomatensoße einrühren.

Tomatensoße

Nudeln mit Tomatensoße

Meine Tipps:
– Wer die Soße feiner haben möchte, kann diese entweder mit dem Pürierstab püriert werden oder man passiert diese durch einen Sieb. Wenn dies der Fall ist würde ich die Tomaten auch nicht vorab blanchieren und häuten sondern die Haut dann im Sieb auffangen.
– Wenn Du die Soße etwas würziger möchtest, dann kannst Du beim Anschwitzen noch etwas Gemüse wie (Sellerie, Zwiebeln, Möhren) hinzugeben.
– Mehr Geschmack bekommst Du in die Soße durch weitere Kräuter wie Rosmarin, Oregano und Thymian oder auch etwas Knoblauch.
– Wer es etwas pikanter mag, gibt ein paar Chiliflocken hinzu.
– Solltest Du die Soße cremiger mögen, kannst Du etwas Sahne oder Schmand oder Sauerrahm hinzugeben und nochmals einkochen lassen.

– Ach ja vielleicht schon mal vorbereitend für die Tomatensaison. Solltest Du zuviele Tomaten haben, kannst Du diese wunderbar einfrieren. Ich entferne hierzu den Stielansatz und friere Sie dann im ganzen ein. Die Tomaten können wunderbar für Soßen verwendet werden.

Du siehst Die Soße ist ein wirkliches Grundrezept und Du hast jede Menge Varianten.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachkochen und freue mich, wenn Du mir von Deinen Varianten berichtest.

Grüße aus meiner Küche.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

Hier findest Du noch weitere warme, pikante Grundsoßen von den Rettern aus der Rettungsgruppe von #wirrettenwaszurettenist

Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch

Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid

magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise

Brittas Kochbuch – Bratensauce, hier zum Hirschmedaillon

Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce

LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Susi von Prostmahlzeit – Sauce Hollandaise

Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise

auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm

Sakriköstlich – Currywurstsauce

Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise

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Granola

Ich habe bei Blogkollegen schon oft von Granola gelesen. Was verbirgt sich wirklich hinter Granola. Eine Recherche ergab dass es ein Knuspermüsli ist, wobei die Haferflocken mit Honig gesüsst werden und dabei auf Kristallzucker verzichtet wird. Gewürzt wird mit Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen. Mein Entschluss war gefasst, so schwer kann das nicht sein und nach einigen Inspirationen von diversen Blogs sollte auch mein erstes Granola entstehen. Aber dieses war weniger für mich gedacht, als vielmehr für meinen Mann. Dieser ist in der Arbeit zur Brotzeit entweder Obst oder Müsli. Und warum Müsli kaufen, wenn man dieses doch auch selbst zubereiten kann. Ich hatte noch aus Goodiebags vom Foodbloggertreffen getrocknete Früchte zuhause, also stand dem ersten selbstgemachten Knuspermüsli oder auch Granola nichts mehr im Wege.

Müsli

Granola mit getrockneten Früchen

Granola

Zutaten:
350 g kernige Haferflocken
200 g ganze Mandeln
2 EL Kokosöl
2 EL Honig
2 TL gemahlener Zimt

100 g Goji-Beeren
100 g getrocknete Physalis


Ofeneinstellung:

180 °C Umluft


Backzeit:

25 Minuten


Zubereitung:

– Vor dem Start wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt.
– Zu Beginn werden die Mandeln grob mit dem Fleischklopfer gehackt
– Das Kokosöl wird geschmolzen
– Die Haferflocken, die Mandeln, der gemahlene Zimt sowie der Honig und auch das flüssige Kokosöl werden in einer großen Schüssel mit der Hand gut vermischt, so dass alles mit Kokosöl und Honig und Zimt bedeckt ist.
– Das Granola wird auf dem Backblech verteilt und im vorgeheizten Ofen knusprig gebacken.
– Während der Backzeit immer wieder durchmischen, damit die Zutaten von allen Seiten knusprig gebacken werden und rösten können.
– Nach der Backzeit wird ds Granola aus dem Ofen genommen und zur Seite gestellt zum Abkühlen.
– Nach dem Abkühlen werden die getrockneten Goji-Beeren und die getrockneten Physalis zum Granola gegeben und nochmals durchgemischt.
– Anschließend das Müsli in ein luftdicht verschließbares Gefäß abfüllen.

Das erste selbstgemachte Granola schmeckt hervorragend in Naturjogurt und wem es zu wenig süß ist, der kann entweder noch mit Honig nachsüßen oder gibt etwas braunen Zucker hinzu.

selbstgemachtes Müsli

Granola mit getrockneten Früchten

hast Du schon mal selbst Granola zubereitet. Welchen Tipp hast Du für mich oder welche Zutaten sollte ich unbedingt mal verwenden.

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Portweinzwiebeln

Im kleinen Kuriositätenladen von Steph schmökere ich gerne mal, was Sie so alles in der Küche produziert. Ich habe bei Ihr schon viele Tipps gefunden, gerade für das Thema Einwecken. Sie hat im Herbst bereits diese Zwiebeln hergestellt, die kamen bei mir auf die Nachmach-Liste. Als ich den Post las, dachte ich für mich, dass ich die Zwiebeln gerne als Beilage hätte, für ein richtig gutes Stück Rindfleisch. Und da es an Weihnachten einen Sauerbraten geben sollte, war der Tag gekommen, um die Portweinzwiebeln herzustellen.

Ich ging los zu unserem ortsansässigen Weinhändler und bekam eine erstklassige Empfehlung – denn Portwein habe ich bisher in unserem Weinregal weder gefunden noch vermisst, obwohl mich der Probierschluck etwas anderen lehren lies. Ich sollte die roten Zwiebeln mit einem herrlichen Portwein von Niepoort, dem Fabelhaft Tawny Port Moritz einkochen. Dieser hat einen fruchtigen, würzigen aber ausgewogen Geschmack. So Portwein hatten wir, kalt genug zum Einheizen des Beistellherdes ist es auch, fehlen nur noch die Zwiebeln. Auch die bekam ich auf unseren Wochenmarkt. Nachdem ich alles zuhause hatte, habe ich mich dran gemacht, die Portweinzwiebeln einzukochen bzw. einkochen zu lassen, denn mein Aufwand hielt sich eher an das Zwiebeln schälen und schneiden, den rest machte fast ausschließlich das Feuer.

Portweinzwiebeln

Zutaten:
1 kg geschälte rote Zwiebeln
2 EL Olivenöl
80 g Rohrohrzucker
750 ml Portwein (bei mir: Niepoort, dem Fabelhaft Tawny Port Moritz)
etwas getrockneter Oregano
etwas Thymian
drei Salbeiblätter
etwas Rosmarin
ein Lorbeerblatt
75 ml Rotweinessig
Salz
schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
– Zuerst werden die Zwiebeln geschält und in schmale Streifen geschnitten. Bei mir waren es kleine Zwiebeln, daher habe ich jede Hälfte geachtelt.
– Dann das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die geschnitten Zwiebeln anschwitzen und regelmäßigen Rühren. Das wird in etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen.
– In der Zwischenzweit können die Kräuter in einen „Einmalteebeutel“ gegeben werden. Hier hat man den Vorteil dass die Kräuter gesammelt sind und so einfach wieder entnommen werden können.
– Die angeschwitzten roten Zwiebeln mit dem Rohrohrzucker bestreuen, umrühren und dann für einige Minuten karamellisieren lassen.
– Die karamellisierten roten Zwiebeln werden mit dem Portwein abgelöscht.
– Nun den vorbereiteten Teebeutel mit den Kräutern dazugeben und das Ganze auf dem Beistellherd ohne Deckel einkochen lassen und gelegentlich umrühren.
– Ist der Wein fast verkocht, wird der Rotweinessig dazugeben und ebenfalls nochmals eingekocht.
– Die fertigen Portweinzwiebeln mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in zuvor sterilisierte Gläser abfüllen. Bei mir wurden es 5 Gläser mit je 200 ml.
– Die fertigen Portweinzwiebeln habe ich dann noch im Backofen eingeweckt, damit ich diese in der Vorratskammer aufsparen kann.

Ich kann Euch sagen, die Überraschung am Weihnachtsabend war groß, den mit einer Beilage wie den Portweinzwiebeln hat keiner gerechnet. Sie sind sehr gut angekommen und ich habe bereits die nächste Flasche Portwein geholt und erneut die Zwiebeln wieder einzukochen
Ach ja, ich habe ja erwähnt, dass wir bislang keinen Portwein im Weinlager hatten. Das hat sich nun geändert, denn ich musste natürlich vor dem Aufgießen einen Probierschluck nehmen. Und ich kann sagen, Portwein ist wirklich richtig lecker und kommt auch gut nach dem Essen an. Bis zu dieser Erfahrung dachte ich immer, dass nur alte Leute Portwein trinken, denn meine Oma hat schon welchen im Weinregal 🙂 .

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