Archiv der Kategorie: Brot backen

Roggenvollkornbrot

Gestern war es endlich wieder soweit. Unser Holzbackofen wurde eingeheizt. Das Wetter war zum Brotbacken ideal, da der Teig bei der Außentemperatur noch sehr gut in der Stückgare gehen konnte. Ich habe mich dieses mal für zwei verschiedene Teige entschieden. Es gab zum einen ein Roggenvollkornbrot das ich Dir heute vorstelle. Daneben habe ich auch Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen gemacht. Beide Teige jeweils mit Brotgewürz und zusätzlich noch etwas Kümmel und Koriander.

 

Vollkornbrot

selbstgemachtes Brot aus Roggen- und Vollkornmehl

Das wir beide gerne mal eine Brotzeit mögen ist ja kein Geheimnis mehr, wenn Du meinen Blog verfolgst. Ich finde gerade am Wochenende ist so eine Brotzeit am späten vormittag perfekt. Man hat schon einiges geschafft und ohne Frühstück kommt dann doch irgendwann der kleine Hunger. Dann wird das frische Brot belegt mit Wurst, Gemüse, Frischkäse und alles weitere was das Herz begehrt. Oder einfach nur ein frisches Brot mit Butter, mmmmmh – einfach nur richtig gut.

So aber nun zurück zu unserem Brot. Warum nicht auch mal ein Vollkornbrot war mein Gedanke. Ich arbeite für meine Brote mit der Übernachtgare, somit wird der Teig am Vortag angesetzt und am nächsten Vormittag ist er dann bereit für die Stückgare und das Backen. Meine Menge von 1,5 kg Mehl ergibt drei Brote mit einem Endgewicht von rund 750 g.

 

Roggenvollkornbrot

 

Zutaten:

1000 g Roggenmehl Typ 997

500 g Weizenvollkornmehl

45 g Trockensauerteig

2 TL Salz

60 g Hefe

1200 ml kaltes Wasser

Brotgewürz

Kümmel

Koriander

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst habe ich das Brotgewürz sowie den Kümmel und den Koriander im Thermomix nochmals fein gemahlen. Dazu am Besten 10 Sekunden auf Stufe 10 die Gewürze mahlen.
  • Der Teig wird entweder mit der Küchenmaschine oder der Teigknetmaschine hergestellt. Hierzu das Mehl in die Rührschüssel geben. Dann die Hefe darauf verteilen und den Trockensauerteig sowie das Gewürz. Ich lasse dies dann kurz ein paar Runden laufen, damit es schon mal gemischt ist. Nun das Salz hinzugeben und die Maschine weiterlaufen lassen.
  • Es wird nun das Wasser langsam hinzugegeben. Der Teig muss ca. 10 Minuten geknetet werden – was bei mir Gott sei Dank die Teigknetmaschine übernimmt.
  • Nach der Knetzeit wird der Brotteig in Schüsseln umgefüllt und für mindestens 10 Stunden kühl gestellt.

 

  • Am nächsten Tag wird der Teig in drei Portionen geteilt und jeweils kurz aufgeknetet.
  • Dann die Brote rundwirken und mit dem Schluss nach unten in das Gärkörbchen geben.
  • Die Brote mit einem Tuch abdecken, die Stückgare beträgt nochmals eine Stunde.
  • Nun ist der Ofen auch soweit vorbereitet und die Brote werden für eine gute Stunde gebacken.
  • Ich gebe noch gerne eine kleine Schüssel Wasser mit in den Ofen für das Klima.

selbstgemachtes Brot mit Roggen- und Vollkornmehl

  • Die Brote prüfe ich durch das Klopfen auf die Unterseite ob diese fertig gebacken sind.
  • Das Brot abkühlen lassen, bevor es angeschnitten und verspeist wird.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Brotbacken.

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Pizzamuggl als Grillbeilage

Ich habe Dir in meinem letzten Blogbeitrag von meiner Grillsoße und dem Grillen am Wochenende erzählt. Da es nicht vorgesehen war, dass wir Grillen, hatte ich auch kein Brot zuhause. Aber ich habe immer frische Hefe im Kühlschrank, deshalb wurden kurzerhand Pizzamuggl gebacken. Ich habe die kleinen Brötchen Pizzamuggl genannt, da ich Sie mit Pizzamehl gebacken habe.

Und eine kleine Premiere. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Pizzastein gegönnt, habe ihn aber bisher noch nicht genutzt. Der sollte natürlich für die Pizzamuggl auch zum Einsatz kommen.

Die Brötchen sind recht fix gemacht, brauchen nur eine halbe Stunde Ruhezeit. Sie werden nicht großartig geformt, was sie irgendwie wieder charmant macht und ein klein wenig, erinnern sie mich auch an das Beilagenbrot in unserer Pizzeria.

 

Pizzamuggl

Zutaten:

110 g Wasser lauwarm

10 g Hefe

1 TL Zucker

 

200 g Mehl Tipo 00 (Pizzamehl)

1 TL Salz

2 TL Olivenöl

 

Ofeneinstellung:

240 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

12 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden das Wasser, die Hefe und der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Diese bei 37 °C, Stufe 1 für 2 Minuten verrühren.
  • Dann die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten, Knetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine Pengschüssel umfüllen und für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nun schon den Ofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Pizzastein hineingeben.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist und die Ruhezeit abgelaufen wird der Teig geviertelt.
  • Jedes viertel wieder in vier Teile unterzeilen und in ein wenig Mehl wälzen.
  • Nun die Pizzamuggl auf den Pizzastein geben und für 12 Minuten backen. Sie sind dann jeweils von oben und unten ein wenig gebräunt.

 

Wie Du lesen kannst, sind meine Pizzamuggl wirklich fix zubereitet. Du kannst die Menge vervielfachen und hast somit eine perfekte Beilage zum Grillen zu einem schönen Sommersalat etc.

Lass es Dir schmecken und habe einen schönen Tag.

Liebe Grüße aus der Küche.

 

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Maisbrot – Abhilfe für Fernweh

Dass ich gerne Brotbacke hast Du bestimmt schon mitbekommen, da ich Dir ja schon ein paar Rezepte für verschiedene Backwaren vorgestellt habe. Zum Beispiel meine Frühstückssemmeln oder hier ein Mischbrot. Momentan habe ich aber auch ganz großes Fernweh, ich sehne mich so nach unseren Sommerurlaub. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, den Urlaub ein wenig auf den Frühstücksteller zu bringen. Hierfür gibt es Maisbrot. Das Maisbrot habe ich in Kroatien kennen und lieben gelernt. Für uns ist es eine Abwechslung zu den ganzen Weißmehlbrotsorten, auch wenn im Maisbrot auch eine ganze Menge Weizenmehl enthalten ist.

Selbstgemachtes Brot mit Maismehl

Maisbrot

Hast Du eine Lieblingssorte an Brot? Schreibe mir doch kurz was Dein Lieblingsbrot ist.

Wir haben in Deutschland ja schon eine ungeheure Auswahl an verschiedenen Brotsorten. Ich hab gerne ein Sauerteigbrot. Ich finde dieses hält sich besonders lange frisch und ich mag auch die leicht säuerliche Note, gerne darf es auch etwas rustikaler sein und ein schöne Kruste haben. Vielleicht noch viel Korianderkörner und es ist für mich perfekt. Da brauche ich dann auch nicht viel mehr als etwas Frischkäse oder Butter.

 

Maisbrot

 

Zutaten:

300 g Weizenmehl Typ 550

200 g Maismehl

5 g Hefe

25 g Trockensauerteig

320 g lauwarmes Wasser

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden die Zutaten für den Brotteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Alles zusammen für 3 Minuten in der Knetstufe verrühren.
  • Den Brotteig dann in eine Pengschüssel geben bzw.  feucht abgedeckt für 45 Minuten gehen lassen. Er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben.
  • Das Maisbrot dann dritteln und zu Kugeln formen. Diese wieder abdecken und erneut für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Dann werden die Laibe geformt. Hierfür wird eine Ovale Form herausgearbeitet.
  • Die drei Maisbrote auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie vorbereitetes Blech geben und erneut abdecken. Die Brote haben nun eine Stückgare von 1 Stunde 15 Minuten.
  • Nach einer Stunde habe ich den Ofen vorgeheizt auf 230 °C Ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Maisbrote von der Mitte aus mehrmals eingeschnitten.
  • Mit den Broten wird eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Die Brote werden für 25 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene gebacken.
  • Nach der Backzeit das Brot abkühlen lassen.

 

Lass es Dir schmecken. Für mich war es wie ein kleiner Ausflug auf unsere Urlaubsterrasse, wenn man auf das glitzernde Meer blickt.

 

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Pide

Ohoh, mein letzter Eintrag ist über zwei Wochen her. Ich weiß gar nicht wo die Zeit hingekommen ist, irgendwie vergeht ein Tag um den anderen, und das obwol das Wetter uns ja nicht gerade gnädig ist. Da ist mein heutiges Rezept für ein türkisches Fladenbrot oder auch Pide genau das richtige. Ein Brot wenn es mal pressiert, sich kurzfristig Besuch zum Grillen ansagt oder man einfach nur ein Brot zum Dippen für seine Auftriche benötigt. Meine Pide habe ich mit Weizenvollkornmehl gemacht – eine Alternative zum Weißbrot.

Bäckst Du selbst Brot? Wir haben in der Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist für diesen Monat das Thema Brot & Brötchen. Ich glaube dieses Thema ist so breit gefächert, ebenso wie die Meinungen zu gutem Brot auseinandergehen. Was ist gutes Brot, wie definierst Du gutes Brot. Für mich bzw. unseren Haushalt ist es gutes Brot, wenn man davon satt wird und nicht erstmal 6 Scheiben Essen muss bevor ein Sättigungsgefühl kommt. Wichtig ist auch, dass die Sättigung anhält. Gutes Brot ist auch, wenn es gewürzt ist, für uns darf es stark gewürzt sein. Gutes Brot definiert sich für uns auch dadurch, dass es mehrere Tage saftig und schmackhaft ist und sich nicht am nächsten Tag schon bröselig und trocken anfühlt. Bei Semmeln ist uns wichtig dass es nicht, wir nennen Sie „Luftsemmeln“, sind. Luftsemmeln würde ich so beschreiben, dass die Semmel von außen wunderschön gebacken aussieht, wenn man Sie dann aufschneidet hat sie sehr grobe Poren und große Luftlöcher und wenn man reinbeisst fühlt es sich an, als ob man nichts im Mund hat. Du magst jetzt denken, wir sind echt schwierig zufriedenzustellen – aber da kann ich dagegenhalten, dass wir hier in meiner Stadt einen richtig guten Bäcker haben. Die Bäckerei stellst alle Backwaren selbst her mit regionalem Mehl und regionalen Zutaten. Daneben ist es halt wirklich noch ein Handwerksbetrieb und keine Aufbackbäckerei, wo der Hauptsitz die Teiglinge industriell herstellt und dann gefroren an seine Filialen ausliefert und diese die Backwaren nur noch aufbäckt. Solche Bäckerein haben wir hier auch zuhauf und ich finde man schmeckt den Unterschied. Man schmeckt den Unterschied nicht nur in der Backware, sondern man schmeckt den Unterschied auch von den Angestellten, welche die Backwaren aufbacken. Der eine hat mehr ein Händchen dafür wie ein anderer und da ist es entscheiden wann man die Breze kauft.
Ja und dann gibt es noch die Variante, dass man vorgebackene Backwaren, luftdicht eingepackt kauft und zuhause noch fertigbackt. Ja ist eine Alternative muss aber nicht sein. Und deswegen die Rettung von Brot und Brötchen und bei mir eben die Pide. Am Ende des Artikels kannst bekommst Du von den Mitrettern einig Rezepte für Brot und Brötchen.

Pide

Türkisches Fladenbrot

Pide

Zutaten:
250 g Weizenvollkornmehl
30 g Hefe
1 TL Salz
175 ml lauwarmes Wasser
frischer Rosmarin
frischer Thymian
frisches Olivenkraut
1 EL Olivenöl
100 g griechischer Jogurt
1 EL Schwarzkümmel
1 EL Sesam

Ofeneinstellung:
175 °C Umluft

Backzeit:
25 Minuten


Zubereitung:

– Es wird das Mehl, die frische Hefe, das Salz, die Kräuter, das Olivenöl und das lauwarme Wasser in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen in 3 Minuten, Knetstufe zu einem Teig verkneten.
– Den Jogurt aus dem Kühlschrank nehmen.
– Den fertigen Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde ruhen lassen.
– Nach der Ruhezeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hände mit Öl einreiben. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf dem vorbereitetem Backpapier zu einem Fladen ausformen.
– Den Teig mit dem Jogurt bestreichen, den Schwarzkümmel und Sesam darauf verteilen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
– Den Ofen nun auf 175 °C Umluft vorheizen.
– Den Fladen auf der mittleren Schiene für 25 Minuten backen.
– Die Pide nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zum Verzehr die Pide in kleine Stücke schneiden.

Ich hoffe ich konnte Dir mit meinem Rezept zeigen wie schnell eine Pide selbstgemacht ist. Wenn Du eine Alternative mit weniger Hefe suchst, habe ich hier noch ein Rezept für ein türkisches Fladenbrot mit einer Übernachtgare.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

So nun zu den Rezeptem meiner Mitretter aus der #wirrettenwaszurettenist:

Paprika meets Kardamom hat ein Naan aus der Pfanne

Brittas Kochbuch bring ein „Fast no-knead-Sauerteigbrot“ aus dem Topf

magentratzerl hat Pletzl

Giftigeblonde bereitet ein Bierbrot zu

Summsis Hobbyküche zeigt uns wie man Baguette zubereitet

Was du nicht kennst… steuert eine Variante eines No Knead Bread bei

Dynamite Cakes zeigt uns ein Focaccia mit roten Zwiebeln

brotbackliebeundmehr zeigt uns Karottenbrot mit Kürbiskernen

Kochen mit Herzchen verwöhnt uns mit Niederrheinischer Butterstuten

Anna Antonia verwöhnt uns mit Pain au Chocolat

Sakriköstlich entführt uns mit einem Mittelalterlichem Bauernbrot

Cuisine Violette bäckt für uns Vollkorntoast mit Emmer-Mehl


Prostmahlzeit hat Hanfbrot beigesteuert


Unser Meating zeigt uns Brot backen mit einem 3-Minuten-Vielfaltbrot

Food for Angels and Devils bäckt (ein)genetztes Brot

LanisLeckerEcke hat ein Kartoffelbreibrot mit Möhrenraspel aus dem Topf

Feinschmeckerle.de rettet für uns Kieler Semmeln

Das Mädel vom Land hat ein Kammutbrot im Angebot

Küchenliebelei bäckt uns ein Ciabatta und zaubert dann daraus ein Cheese-Steak-Sandwich

Auchwas hat Croissants mit Urdinkelmehl für das Sonntagsfrühstück

Bei Obers trifft Sahne gibt es ein Walnuss-Bier-Brot

German Abendbrot bäckt ein Toastbrot

Fliederbaum hat ein Dinkel-Erdmandel-Brot gerettet

Genial lecker rettet uns Dinkelbrötchen mit Buttermilch

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Burger-Bun

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum viele meiner Bloggerkollegen so einen Wirbel um Burgerbuns machen. Inzwischen muss ich eingestehen, dass es mir ähnlich ergeht und wir auch auf der Suche nach dem perfekten Bun sind. Aber wer und durch was definiert sich ein perfektes Bun. Für uns muss das Burger-Bun eine Konsistenz haben, dass es auch noch beim letzten Bissen des Burgers nicht auseinanderfällt, es außen knusprig ist, lässt sich gut angrillen und das Innenleben des Buns ist schön weich, so dass es nachgibt, wenn man es drückt. Die Grillsoßen dürfen das Bun nicht aufweichen und es sollte sich auch gut aufschneiden lassen.

Hamburger-Brötchen

Burger-Bun

Mit den nachfolgenden Rezept haben wir nun ein Brötchen gefunden, das für uns wirklich pefekt ist.

Burger-Bun

Zutaten:

  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • zusätzlich:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Wasser
  • Sesam
  • Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    18 Minuten

    Zubereitung:
    – Zuerst wird das Wasser, die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Stufe 1, 37 °C verrührt.
    – Es wird nun noch das Mehl, das Ei und das Salz hinzugegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verknetet.
    – Der Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt und muss nun eine Stunde Ruhen.
    – Nach der Ruhezeit wird der Teig in 10 gleiche Portionen geteilt
    – Jede Portion wird rundgeformt und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech gegeben. Achtung, hier definiert sich die finale Form des Burger-Bun, deswegen ein wenig dafür sorgen, dass diese annähernd rund werden.
    – Die beiden Backbleche mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals für eine Stunde ruhen lassen.
    – Gegen Ende der Ruhezeit wird der Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
    – Das Ei wird mit der Milch und dem Wasser verkleppert.
    – Es wird das erste Blech Burger-Buns mit der Ei-Wasser-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut.
    – Anschließend auf der mittleren Schiene in den Ofen und für 18 Minuten backen.
    – Die Burger-Buns einzeln backen, und bitte erst bevor diese in den Ofen gehen mit der Ei-Wasser-Mischung bestreichen.
    – Nach der Backzeit die Buns umsetzen auf ein Abkühlgitter und auskühlen lassen.

    Lass Dir die Buns schmecken und hab einen schönes Grillergebnis mit dem perfekten Burger.

    Bürger-Brötchen

    Buns für Burger

    So haben wir unsere Burger belegt.

    Grilltest mit Burger

    Burger

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    Vollkornbrot

    Nachdem ich nun nach einem Vierteljahr – was für mich eine gefühlte Ewigkeit war – und einigen Schwierigkeiten wieder eine Teigknetmaschine habe, wurde es Zeit wieder in die Brotproduktion zu gehen.

    Meine alte Küchenmaschine hat zum Jahreswechsel den Geist aufgegeben und wurde daraufhin auch zum Wertstoffhof gebracht. Die Suche nach einer Maschine, welche auch die schweren Brotteige aushält war gar nicht so einfach. Ich habe mich dann für eine reine Teigknetmaschine entschieden. Kuchenteige kann ich entweder mit dem Handrührgerät zubereiten oder ich nutze den Thermomix. Wie Du meinen Beiträgen entnehmen kannst, nutze ich den Thermomix wirklich viel.

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Aber nun zurück zur Teigknetmaschine. Sie ist endlich da und wurde gleich mal mit Teigen aus 2,5 kg Mehl eingeweiht.

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Es wurden zubereitet:

    • Weizenvollkornbrot mit Leinsaat
    • Mischbrot aus Dinkel, Roggen und Weizen mit Brotgewürz
    • Mischbrot aus Dinkel, Roggen und Weizen mit Brotgewürz und extra noch Kümmel

    Die Teige habe ich jeweils mit der Übernachtgare angesetzt und sobald der Holzbackofen angeheizt wird, gehe ich die Brote vorbereiten und nehme diese in die Stückgare. Dieses Vorgehen hat sich ganz gut eingespielt und vom zeitlichen Verhältnis ist dies auch für uns optimal.

     

    Angefeuerter Holzofen

    Angefeuerter Holzofen

    Blick in das Innere des Angefeuerter Holzofen

    Blick in das Innere des Angefeuerter Holzofen

    Die Mischbrotvarianten habe ich Dir hier schon mal vorgestellt, so dass es heute das Rezept für das Weizenvollkornbrot mit Leinsaat gibt.

     

    Fertig gebackene Holzofenbrote

    Fertig gebackene Holzofenbrote

     

    Weizenvollkornbrot


    Zutaten:

    350 g Weizenvollkornmehl
    150 g Weizenmehl Typ 550
    15 g Sauerteigpulver
    5 g Backmalz
    1 TL Salz
    1 EL Brotgewürz
    2 EL Leinsaat
    300 lauwarmes Wasser
    7 g frische Hefe

    Zubereitung:

    • Es werden alle Zutaten in den Kessel der Teigknetmaschine gegeben und für ca. 10 Minuten geknetet, bis sich ein kompakter Teig ergibt.
    • Bitte beim Befüllen der Schüssel darauf achten, dass die Hefe nicht mit dem Salz zusammenkommt, da sich die Hefe ansonsten nicht aktiviert.
    • Der Brotteig wird in eine Plastikschüssel mit Deckel (ich verwende Ikea-Dosen aus der 365+-Serie) gegeben und dann in den Kühlschrank über Nacht gestellt. In dieser Zeit verdoppelt sich der Teig.
    • Am nächsten Morgen wird das Brot rundgewirkt und dann in ein Gärkörbchen gegeben für die Stückgare.
    • Das Brot wird im Holzbackofen für 1 Stunde gebacken.
    • Ich schwade das Brot nicht ein, wir stellen Wasserschüsseln mit in den Brotbackofen. Hierzu eigenen sich am besten kleinen Metallschüsseln (meine sind auch wieder von Ikea).

    Hast Du schon mal selbst Brot gebacken. Was ist Dein Lieblingsrezept und hast Du evtl. einen Brotbackofen?

    Ich freue mich über Deine Nachrichten.

    Liebe Grüße aus der Küche, welche gerade nach frischem Brot duftet.

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    World Bread Day 2015

    Heute ist World Bread Day 2015 – und Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf hat aufgerufen zum gemeinsamen backen und vorstellen des Brotes.

    Die Idee des World Bread Day ist, das tägliche Brot zu ehren indem wir genau an diesem Tag Brot backen und darüber bloggen, und so auch zeigen, das Brotbacken einfacher ist als man denkt und auch noch grossen Spass macht.

    Genau diesen Spaß und die Freude an der Entstehung eines Brotes möchte ich heute mit Dir teilen.

    Brot aus dem Holzofen

    Holzofenbrot

    Pizzaofen

    Holzbackofen mit Holzschindeln eingedeckt

    Wir haben nun endlich unseren Holzbackofen fertiggestellt und eingedeckt ist er auch. So dass es nun endlich an das Brotbacken im Holzbackofen geht. Unser Ofen ist nicht so groß, aber 8 – 9 Laib bringen wir gut unter. Wenn wir einschüren, ist es so getacktet, dass ich zu Beginn der Woche im Familienkreis anfrage, wer alles ein Brot möchte. Am Freitag Nachmittag / Abend setze ich dann die Teige an und am Samstag vormittag wird gebacken. Das funktioniert so ganz gut und mit dem befeuern und den Ofen bzw. die Brote vorzubereiten sind mein Mann und ich inzwischen ein gut eingespieltes Team.

    Brot aus dem Holzofen

    Brot frisch aus dem Holzofen

    Dieses mal sollten 4 kg Mehl verarbeitet werden. Ich habe für die Teigherstellung bzw. für das Mischbrot ein Standardrezept, welches je nach Mehlsorten abgewandelt wird.

    Mischbrot

    Zutaten:
    300 g Roggenmehl Typ 997
    300 g Weizenmehl Typ 405
    400 g Dinkelmehl Typ 630
    600 g kaltes Wasser
    10 g Salz
    2 EL Brotgewürz (Koriander, Fenchel)
    30 g Sauerteigpulver
    1 Würfel Hefe

    Ofeneinstellung:
    250 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    50 Minuten

    Zubereitung:
    – Es werden alle Zutaten in Rührschüssel der Küchenmaschine. Mit dem Knethaken die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet – dauert in etwa 10 Minuten. Ich lasse den Teig zuerst 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten und schalte dann hoch und lasse ihn weitere 5 Minuten kneten.
    – Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und an einem Kühlen Ort (Kühlschrank) für mindestens 12 Stunden gehen lassen.
    – Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihm eine gute Stunde Zeit geben, bevor die weitere Verarbeitung beginnt.
    – Die Gärkörbchen gut ausmehlen, ich verwende für die oben genannte Menge meist 2 Körbchen
    – Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
    – Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
    – Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
    – Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
    – Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
    – Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

    Der World-Bread-Day findet diesesmal schon zum 10. Mal statt – für mich ist es die erste Teilnahme. Ich freue mich aber schon auf die ganzen tollen Beiträge und Rezepte.

    Allen ganz viel Spaß beim Brotbacken.
    World Bread Day 2015 (October 16)

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    Brot pur

    Hallo,

    heute möchte ich Dir ein Brot vorstellen, welches ich mit dreierlei Aufstrichen gereicht habe. Für das Brot habe ich eigentlich ein eigenes Rezept, allerdings hat mir die Firma Dankebitte as Heidelberg die Chance gegeben, eines Ihrer Brotmischungen zu backen. Ich durfte mir die Mischung aus dem breiten Sortiment selbst aussuchen und habe mich für den Typ „Brot pur“ entschieden. Die Grundmischung besteht aus Dinkelmehl Typ 630 und Weizenvollkorn und hat eine Menge von 500 g. Ich habe das Mehl noch ergänzt um Roggenmehl Typ 997 und daraus ein Mischbrot gebacken.

    Frisches Brot mit Tomatenbutter und italienischem Aufstrich

    Brotmischung von Dankebitte, ergänzt mit dreierlei Auftrischen

    Die genaue Rezeptur für das Brot und den Aufstrich stelle ich Dir gleich noch vor. Da es sich bei dem Brot um ein deftiges Brot handelt habe ich mich für drei mediterrane Aufstriche entschlossen. Es sollte meinen türkischen Obazden dazu geben und dann mal was neues. Es handelt sich dabei um eine Tomatenbutter und um einen italienischen Auftstrich. Tomatenbutter um die Jahreszeit wirst Du nun denken. Ja, denn es ist Tomatenmark darin enthalten, daher kann diese ganzjährig zubereitet werden. Bei dem italienischen Aufstrich kommen getrocknete in Öl eingelegte Tomaten rein, somit ist man hier auch saisionunabhängig.

    Kurz nochmals zurück zu Dankebitte. Bei Dankebitte handelt es sich um ein neu gegründetes Unternehmen aus Heidelberg. Was mir an Dankebitte gefällt ist, dass mit wirklich hochwertigen Produkten gearbeitet wird. Zudem werden die Backmischungen nicht auf Vorrat produziert sondern wirklich erst abgefüllt, wenn die Bestellung eingegangen ist. Noch ein Unterschied zu anderen Backmischungen ist, dass die Trockenhefe separat mitgeliefert wird. In diesem Fall kann ich selbst entscheiden, nutze ich diese oder entscheide ich mich für frische Hefe bzw. welche Menge an Hefe verwende ich.

    Mischbrot auf Basis von „Brot pur“

    Zutaten:
    500 g Roggenmehl Typ 997
    1 Pckg. „Brot pur“ von Dankebitte
    600 ml Wasser
    5 g Salz
    10 g Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Kümmel)
    30 g Sauerteigpulver
    1 Würfel Hefe

    Ofeneinstellung:
    250 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    50 Minuten

    Zubereitung:
    – Es werden alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine gegeben und auf kleinster Stufe innerhalb von 5 Minuten zu einem Teig kneten lassen.
    – Den Teig auf zweiter Stufe noch für weitere 5 Minuten kneten lassen.
    – Den Brotteig dann umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
    – Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut ca. 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
    – Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Unten wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
    – Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
    – Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
    – Das Brot 10 Minuten backen lassen, anschließend die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
    – Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
    – Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

    Das Brot auf dem Foto haben wir im Holzofen im Garten gebacken. Zudem habe ich die Teigmenge in zwei Laibe geformt, da wir es so besser aufbewahren können.

    Italienischer Brotaufstrich

    Zutaten:
    10 Basilikumblätter
    1 Knoblauchzehe
    7 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
    200 g Frischkäse
    100 g Frischkäse pur
    125 g Quark
    1 TL Salz
    etwas getrockneter Thymian

    Zubereitung:
    – Den Knoblauch schälen
    – Den Knoblauch und die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 3 Sekunden zerkleinern.
    – Die getrockneten Tomaten abtropfen und hinzugeben,erneut zerkleinern, Stufe 5, 3 Sekunden.
    – Nun das Salz, den Thymian, den Quark und den Frischkäse hinzufügen und in 10 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
    – Den italienischen Aufstrich umfüllen in eine Schale oder Schüssel und zu dem frisch gebackenen Brot servieren.

    Tomatenbutter

    Zutaten:
    8 Basilikumblätter
    100 g weiche Butter
    1/2 TL Honig
    1/2 TL Salz
    1/2 Zitrone, der Saft davon
    60 g Tomatenmark

    Zubereitung:
    – Die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 5 Sekunden zerkleinern.
    – Die zerkleinerten Blätter nach unten schieben und den Rühreinsatz aufsetzen.
    – Es werden dann alle Zutaten in den Mixtopf gegeben und in 3 Minuten auf Stufe 3 verrührt.
    – Ist nach der abgelaufenen Zeit das Tomatenmark noch nicht ordentlich untergerührt, dann einfach alles wieder nach Unten in den Topf schieben und erneut für eine halbe Minuten rühren lassen.
    – Die Tomatenbutter kannst Du dann entweder umfüllen in ein Glas oder du spritzt diese mit der Spritztülle auf.

    Ich wünsche viel Vergnügen beim Nachbacken und lass es Dir schmecken.
    An Dankebitte ein herzliches Dankeschön, dass ich die Mischung probieren durfte.

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    Frühstückssemmeln

    Gehören für Dich zu einem Frühstück auch Semmeln dazu. Für mich macht es die Mischung aus. Gerne ein Körnerbrot oder ein Mischbrot mit richtig vielen Gewürzen und dann eine Semmel oder eine Breze. Dann ist das Frühstück rund und perfekt.
    Dieses Wochenende habe ich mir vorgenommen unsere Frühstückssemmeln selbst zu machen und bin in meinem Brotbackbuch von Lutz Geißler auf das Rezept für die Morgenbrötchen gestoßen. Das Rezept ist perfekt, weil die Brötchen mit der Methode der Übernachtgare bereits am Vorabend vorbereitet werden können und dann am Tag des Frühstücks nur noch die Aufarbeitung als ein Brötchen und das Backen anstehen.

     

    Semmeln selbstgemacht

    Frühstückssemmeln

    Frühstückssemmeln

    Zutaten:
    180 g Weizenmehl Typ 550
    50 g Weizendunst (Wiener Grießler)
    50 g Hartweizengrieß
    110 g Roggenmehl Typ 997
    150 g Wasser
    150 g Milch
    7 g Frischhefe
    8 g Salz
    8 g Olivenöl

    Ofeneinstellung:
    230 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    20 Minuten


    Zubereitung:

    – Es werden alle Zutaten in die Küchenmaschine gegeben und zuerst 10 Minuten auf der ersten Stufe geknetet.
    – Anschließend nochmals 5 Minuten auf der 2. Stufe kneten, so dass ein mittelfester etwas klebender Teig entsteht.
    – Diesen Teig dann in eine Schüssel geben und diese luftdicht verschließen. Der Teig muss nun für 12 Stunden in den Kühlschrank zum Ruhen.
    – Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Den Teig nun zu Semmeln oder Brötchen aufarbeiten und zum Schluss in Roggenvollkornmehl wälzen. die Brötchen erneut 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
    – Den Backofen auf 230 C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen
    – Die Teiglinge nun auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 230 °C backen lassen.
    – Nach 10 Minuten Backzeit den Ofen öffnen und die Schwaden ablassen
    – Nach der Backzeit die Semmeln auskühlen lassen.

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    Brezensemmeln

    Gestern war es wieder mal soweit. Für ein Wochenende war ich verhältnismäßig früh wach und habe mir überlegt, wie ich die Zeit am Besten nutzen kann, bis auch mein Mann munter wird. Da es noch zu früh für unseren Bäcker war, habe ich mir überlegt, einfach selbst das Frühstücksgebäck zu backen. Daher gab es gestern frische Brezensemmeln oder auch Laugensemmeln wie diese bekannt sind. Die braune Farbe erhalten die Semmeln, dadurch dass diese vor dem Backen in eine Natronlauge getunkt werden. Mein Teig ergab 16 Semmeln, das war für uns beide eindeutig zu viel. Daher habe ich das zweite Blech nur angebacken und die zweite Fuhre dann mit dem Blech in den Tiefkühler um diese anzufrieren. Anschließend umpacken in einen Gefrierbeutel und dann tiefkühlen bis wieder Lust darauf entsteht. Die Semmeln müssen dann nur noch bie 200 °C fertig gebacken werden.

    Laugensemmeln

    Brezensemmeln

    Brezensemmeln

    Zutaten:
    400 g Milch
    1 Würfel frische Hefe
    600 g Mehl
    2 TL Salz

    1 Liter Wasser
    50 g Natron

    Backzeit:
    20 Minuten

    Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Zubereitung:
    – Ich habe zuerst die Milch und die Hefe im Mixtopf des Thermomixes bei 37°C auf Stufe 2 für 1 Minute verrührt.
    – Dann das Mehl, und das Salz hinzugeben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
    – Den Teig anschließend in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
    – Der Teig wird im nächsten Schritt geviertelt, diese Teiglinge wieder geteilt und dann nochmals geteilt, so dass in etwa 16 gleichgroße Teiglinge am Schluss übrig waren.
    – Jeweils eine Teigportion zu einem Strang formen, diesen dann einfach Knoten und die Enden dann zu einer Semmel formen. Diesen Schritt mit allen Teigportionen wiederholen.
    – Die fertigen Semmeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech geben und dies am Besten nochmals neben der Heizung lagern.
    – Den Ofen nun auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen lassen.
    – Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, wird das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
    – Die Semmeln dann mit einer Schaumkelle in die Lauge tauchen, abtropfen lassen und auf dem vorbereiteten Blech wieder geben.
    – Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.
    – Nach der Backzeit die Brezensemmeln abkühlen lassen und dann frisch genießen.

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