Archiv der Kategorie: Blechkuchen

Schokoroulade mit Nektarinen

Heute habe ich eine Roulade für Dich, genauer gesagt eine Schokoroulade mit Nektarinen und einer Quarkfüllung. Ich finde, es ist eine sommerliche Torte, gerade durch die Quarkfüllung, welche ich mit ein wenig Limette zubereitet habe. Die Nektarinen, als typisches Steinobst im Sommer, geben dem ganzen noch mehr Sommerstimmung und der Schokobiskuit muss einfach mal sein, ich finde Schokolade geht auch bei sommerlichen Temperaturen – obwohl wir die ja dieses Wochenende ein wenig vermissen.

Käsesahne mit Schokobiskuit

Roulade aus Schokobiskuit mit einer Nektarinen-Quarkfüllung

Sarah vom Knusperstübchen sucht in Ihrem Event zum Knuspersommer 2017 sommerliche Rezepte. Ich denke dort kann ich mich mit der Schokoladenroulade mit Nektarinen auf alle Fälle ein zweites Mal einreihen. Mein erster Beitrag war dieser Kirschkuchen.

Zurück zur Roulade, ich habe hier eine Quarkcreme, welche mit Gelatine zubereitet ist. Ich stehe ja mit Gelatine ein wenig auf Kriegsfuß. Hintergrund ist, dass ich mit der Blattgelatine gar keine guten Erfahrungen gemacht habe. Seit diesem Backvergnügen arbeite ich nur noch mit der pulverisierten Gelatine für Dummies – GelatineFix – und ich muss sagen, wir nähern uns an und die Ergebnisse werden ganz gut. Also nicht den Kopf hängen lassen, mit GelatineFix kann man sehr tolle Ergebnisse zaubern – ich würde fast sagen, gelingsicher 🙂

 

Schokoroulade mit Nektarinen

 

Zutaten für den Biskuit:

6 Eier

225 g Zucker

225 g Weizenmehl Typ 405

5 EL lauwarmes Wasser

1 EL Kakao bzw. Backkakao

 

Zutaten für die Quarkcreme:

500 g Magerquark

250 g Sahne

3 Pckg. GelatineFix

50 g Zucker

1 Limette

1 Nektarine

 

Ofeneinstellung:
180° C Umluft

 

Backzeit:
10 Minuten

 

Zubereitung Biskuit:

  • Den Backofen vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  • Für den Biskuitboden die Eier schaumig rühren, dann den Zucker hinzugeben und weiter schaumig rühren.
  • Anschließend das Wasser dazugeben und weiterrühren.
  • Das Mehl und den Kakao nur mehr untermengen, nicht mehr zu viel rühren, da der Boden sonst nicht aufgeht.
  • Die Masse auf das vorbereitete Blech gießen und backen.
  • Nach dem Backen den Biskuitboden für zehn Minuten auskühlen lassen und dann mit dem Backpapier aufrollen.
  • Nach dem Abkühlen den Biskuitboden auseinanderrollen und vom dem Backpapier lösen.

Zubereitung Quarkcreme:

  • Zuerst wird die Sahne aufgeschlagen.
  • In einer zweiten Schüssel wird der Quark zubereitet. Hierfür die Schale der Limette abreiben.
  • Anschließend die Limette aufschneiden und den Saft zum Quark auspressen. Alles gemeinsam verrühren.
  • Nun die Sahne zu dem Quark geben und unterheben.
  • Das GelatineFix hinzu und die Quarkcreme verrühren. Abschließend noch den Zucker einstreuen und unterheben.
  • Man merkt gleich das die Quarkcreme anzieht. Diese nun auf dem ausgerollten Schokobiskuit aufstreichen und auf der längsseite einen ca. zwei Zentimeter breiten Rand lassen.
  • Abschließend noch eine Nektarine waschen und in kleine Scheiben schneiden. Diese auf der Quarkcreme verteilen.
  • Die Schokoroulade mit Nektarinen wird nun zusammengerollt und mit dem Schluss nach unten auf eine Kuchenplatte gegeben.
  • Ich habe meine Schokoroulade vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreut.
Käsesahne mit Nektarinen

Schokoladenbiskuit mit Nektarinen

In diesem Sinne hab noch einen schönen Spätsommer und genieße die Tage.

Gruß aus der Küche.

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Striezel und Flammkuchen – Werbung

Vor gut zwei Wochen war ich dank einer netten Einladung in der Allianz-Arena beim Striezel backen. Genauer gesagt in der Siemens cookingLounge. Ich durfte mit Jens von Kochhelden.TV sowie mit Tante Fanny und den Wilden Blaubeeren aus Kanada Pizzastriezel und Flammkuchen zubereiten.

Gleich zum Beginn haben uns Sonja und Nadine aus dem Hause Tante Fanny Ihre Teige vorgestellt und Jens hatte uns mit einem Leckeren Dinkel-Striezel mit einer Füllung aus Quark (österreichisch Topfen), Kürbiskernen und Kürbiskernöl begrüßt. Arbeitest Du mit den frischen Teigen aus dem Kühlregal. Ich bin ja schon ab und zu faul und genieße es, wenn ich den Teig einfach nur ausrollen brauche und dieser dann gleich zum Verarbeiten ist. Sogar das Backpapier liefert Tante Fanny mit. Am meisten verwende ich den Blätterteig, das ist mir bislang wirklich zu viel Mühe diese selbst herzustellen – obwohl dieser ja sogar portioniert eingefroren werden könnte.

Schnell haben sich die Blogger und Snapchatter zusammengefunden und haben sich selbst ans Werk gemacht, einen Striezel auf das Blech zu bringen. Nathalia und ich haben unseren Dinkel-Striezel mit Tomate, Paprika, Lachs, etwas Quark, Kürbiskernöl und Gewürzen sowie Kräutern gefüllt.

Leider hatte ich es übersehen, diese zu fotografieren, allerdings gab es ja jede Menge verschiedene Varianten.

Pizzastriezel #tantefannymuenchen #wildundfanny

Pizzastriezel
#tantefannymuenchen
#wildundfanny

 

Nach dem Striezel wurden uns die Flammkuchenteige vorgestellt. Warum nun Teige. Es gibt inzwischen zwei verschiedene Design und eine Variante davon ist auch für Veganer geeignet. Tante Fanny bietet nach wie vor den Flammkuchenteig zum Ausrollen für ein Blech an, daneben gibt es aber nun auch schon fertig ausgerollten Teig, welcher dünner ist und noch krosser werden soll.

Mit Flammkuchenteig habe ich bisher noch nicht gearbeitet, daher haben wir uns für den zum Ausrollen entschieden. Ganz unten kam Tomatenmark drauf, dann ein paar Scheiben frischer Prosciutto und darauf ein paar wilde Blaubeeren sowie frische rote Zwiebeln und etwas Gorgonzola. Ja, es ist eine etwas andere Mischung, aber wir wollten ja auch was wagen – nur für das Foto hat es farblich nicht ganz so viel hergegeben. Daher habe ich hier nun auch ein Foto von einem Flammkuchen, welchen ich wirklich sehr gelungen empfinde.

 

Flammkuchen #tantefannymuenchen #wildundfanny

Flammkuchen
#tantefannymuenchen
#wildundfanny

So, vielleicht bist Du ja nun auch auf den Geschmack gekommen und möchtest was mit den frischen Teigen von Tante Fanny backen. Hol Dir schnell einen Teig aus dem Kühlregal, Rezeptvorschläge findest Du auf der Homepage.

Viel Spaß.

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Brownies

Ich habe Dir ja berichtet, dass ich es einführen möchte, dass wir freitags als Einstimmung auf das Wochenende gemeinsam Kaffee trinken wollen. Gemacht haben wir das, nur habe ich übersehen, Dich auch an unserer Kaffeerunde zu beteiligen. Es gab vergangene Woche leckere Brownies. Die Inspiration für diesen Kuchen war ein eine Runde mit Freunden in einen wirklich tollen Café mit angeschlossenem Restaurant. Ich hatte im Vorfeld die Homepage mal geprüft, wo ich hin muss und was mich dort erwartet und hatte daraufhin hohe Erwartungen. Auf der Homepage wurden Cookies, Muffins, Brownies und Blondies angepriesen. Da war mein Entschluss gefasst, es musste ein Brownie werden.
Leider war ich wirklich sehr enttäuscht als mir der Brownie an den Tisch gebracht wurde. Das Stück war neben der Tatsache, dass es für den Preis wirklich klein war, ein Fertigprodukt. Ich vermute, dass der Brownie tiefgefroren geliefert wird und dann nach Bedarf aufgetaut wird. Nun ja, dann doch wieder selbermachen, da weiß man was man hat. So kam es zu diesem Rezept.

Blechkuchen ohne Mehl

Brownies mit Mandeln

Auf diesem Wege möchte ich auch eine liebe Freundin in der Steiermark grüßen – starte einen Versuch und lass Sie dir schmecken. Ich finde es sind sehr sehr leckere Brownies und weil mir irgendwie noch so nach Winter war habe ich einfach noch ein wenig Lebkuchengewürz mit hinein getan.

Brownies

Zutaten:
200 g Zartbitterschokolade
200 g Butter
200 g Zucker
10 g selbstgemachter Vanillezucker
4 Eier
200 g gemahlene Mandeln
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
10 g Lebkuchengewürz

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
30 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und eine große Auflaufform mit Butter ausgefettet.
– Nun die Schokolade im Mixtopf des Thermomixes für 10 Sekunden, Stufe 10 zerkleinern.
– Die Butter hinzugeben und beides für 4 Minuten bei 40 ° auf Stufe 2 schmelzen.
– Im nächsten Schritt werden alle weiteren Zutaten in den Mixtopf gegeben und alles 1 Minute auf Stufe 6 vermischt.
– Den fertigen Kuchenteig in die vorbereitete Auflaufform gießen und für 30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
– Nach der Backzeit noch auskühlen lassen und dann in portinierte Rechtecke schneiden.

Du kannst den Kuchen auch variieren indem Du das Lebkuchengewürz nicht nutzt und dafür evtl. Kirschen unter den Teig rührst.

Lass Ihn Dir schmecken und habe ein schönes Wochenende.

 

Brownies mit wenig Mehl

Brownies mit Mandeln

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Nusszopf

Heute habe ich ein Rezept für einen saftigen Nusszopf. Dazu ist es gekommen, weil ich in der glücklichen Lage bin Freitag nachmittags frei zu haben. Mein Mann kommt am Nachmittag auch von der Arbeit zuhause und ich bzw. wir finden es ganz schön, dann erstmal in Ruhe Kaffee zu trinken, die Woche abzuschließen und die Wochenendplanung aufzunehmen. Wenn es so läuft, wie ich es mir vorstelle, gibt es künftig öfters mal schnelle Kuchenrezepte für den Freitag Nachmittag. Was mich bei diesem Nusszopf noch angesprochen hat, ist die Verarbeitung von zuviel gekauften Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei. Verarbeitet werden konnten darin übrige ganze Mandeln und Marzipan. Ach ja, du kannst natürlich die Mandeln auch gegen Haselnüsse austauschen – je nachdem was Dir lieber ist. Oder auch das Quittengelee gegen Aprikosenmarmelade.

angeschnittener Hefezopf

Nusszopf

Das Rezept für den Hefeteig ist bei mir ein Grundrezept und ich muss sagen, wenn dieses mit dem Thermomix zubereitet wird, hat es wirklich Gelinggarantie.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Nusszopf

Zutaten für den Hefeteig:
500 g Weizenmehl, Typ 405
250 g Milch
20 g frische Hefe
1 TL Salz
60 g Butter
50 g Zucker


Zutaten für die Füllung:

200 g ganze Mandeln
100 g Marzipanrohmasse
100 g Quittengelee
50 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Milch
1/2 TL gemahlener Zimt

Zutaten für den Guss:
1 Eigelb
4 EL Quittengelee
1 EL Vanilleextraxt
50 g Puderzucker
1 EL Limettensaft


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung des Hefeteiges:
– Zuerst die Milch, die Butter und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf des Thermomixes geben und innerhalb von 2 Minuten, 37 °C, Stufe 2 auflösen lassen.
– Nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzugeben und für 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten lassen.
– Den fertigen Teig umfüllen in eine Schüssel (ich verwende die Peng-Schüssel von Tupperware) und für eine gute Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung der Nussfüllung:
– Während der Hefeteig geht wird die Nussfüllung zubereitet.
– Hierfür die ganzen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 7 mahlen. Die gemahlenen Mandeln umfüllen und zur Seite stellen.
– Mun die Milch in den Mixtopf geben und das Marzipan in Stücken hinzufügen. Beides aufrühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat (10 Sekunden, Stufe 4).
– Nun die restlichen Zutaten (Quittengelee, Zucker, Salz, Zimt) sowie die Nüsse mit in den Mixtopf geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Die Füllung sollte eine streichbare Konsistenz haben.

Zubereitung des Nusszopfes:
– Zuerst den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Dann wird der Hefeteig zu einem Rechteck ausgerollt, dieses sollte mindestens die Größe des Backbleches haben.
– Nun die Nussfüllung darauf mit einer Palette verstreichen. Dabei darauf achten, dass die Ränder ca. 1 cm frei bleiben, damit der Nusszopf aufgerollt werden kann und die Nussfüllung nicht herausquillt.
– Nun den Nusszopf von der kürzeren Seite her aufrollen und quer auf ein Backpapier oder ein Backblech legen.
– Es wird nun der Nusszopf von der einen Seite bis zur Mitte mit einer Schere eingeschnitten und die beiden Striezel ineinander verdreht.
– Dann das Backblech oder Backpapier drehen und von der anderen Seite auch bis zur Mitte mit einer Schere einschneiden und ebenfalls die beiden Striezel ineinander verdrehen. Damit umgehst Du , dass Du den kompletten Nusszopf eindrehen musst.
– Bevor der Nusszopf nun in den Ofen kommt, wird dieser noch mit einem verquiltem Eigelb bestrichen.
– Der Nusszopf muss 25 Minuten auf mittlerer Stufe backen.

Nacharbeit:
– Die vier Esslöffel Quittengelee werden mit dem Vanilleextraxt verrührt und nach dem Backen noch auf den warmen Kuchen gepinselt.
– Zum Abschluss wird der Puderzucker mit dem Limettensaft vermischt und dieses zur Deko über den Nusszopf gezogen.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Ich wünsche Dir ein gutes gelingen und lass Dir den Zopf schmecken. Da es sich um einen Hefezopf handelt, schmeckt dieser auch noch mehrere Tage wie frisch zubereitet.

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Kaiserschmarrn

Um die Herkunft der Bezeichnung Kaiserschmarrn gibt es ja so einige Geschichten. Am Besten gefällt mir die, dass die Kaiserin Sissi das Gericht nicht wollte und es somit Ihr Gemahl genommen hat mit den Worten: “ Gib her den Schmarrn!“. Dies kann ich mir nach dem Besuch der Insel Korfu und des Schlosses von Sissi dort gut vorstellen Die Kaiserin lies sich auch nicht so zeichnen und abbilden wie Sie wirklich war, sondern sie wurde schmäler gezeichnet und auch jünger. Warum sollte Sie nicht auch figurbewusst beim Essen gewesen sein. Nichts desto trotz mögen wir den Kaiserschmarrn gerne. Ab uns zu gibt es die schnelle Variante aus dem Pfannkuchenteig und letztens gab es wieder einen echten Kaiserschmarrn mit getrennten Eiern und dann das ganze im Ofen gebacken. Nachdem unsere Gartenäpfel nun auch fertig gereift sind, gab es frisch eingekochtes Apfelmus dazu.

Kaiserschmarrn

Im ofen gebackener Kaiserschmarrn mit selbstgemachten Apfelmuss

Kaiserschmarrn

Zutaten:
100 g Zucker
Schale von 1/2 Orangen
Schale von 1/2 Zitrone
8 Eier
1 Prise Salz
300 g Milch
200 g Mehl (Wiener Griessler)
1 EL Grand Manier
50 g Rosinen
100 g Puderzucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen und ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen.
– Nun werden die Eier getrennt. Die Eigelbe werden in den Mixtopf des Thermomixes gegeben, die Eiweiß in eine saubere, trockene Schüssel.
– Es wird das Eiweiß mit einer Prise Salz steif aufgeschlagen.
– Die Milch, das Mehl, die Orangen- und Zitronenschalen, den Zucker und den Orangenlikör zu den Eigelben in den Mixtopf geben und für 30 Sekunden, Stufe 4 vermischen.
– Den gerade gemixten Teig mit den Rosinen zu dem Eiweiß geben und vorsichtig verrühren.
– Den Teig auf das vorbereitete Blech gießen und nun dann im vorgeheizten Backofen 20 Minuten goldgelb backen.
– Den Kaiserschmarrn nach der Backzeit mit zwei Gabeln zerpflücken und mit Puderzucker bestreuen.

Uns schmeckt er am Besten mit Apfelmus.
Guten Appetit

 

 

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Apfelstrudel

Kaum ist der Urlaub vorbei geht es leider auch schon ganz rapide in den Herbst. Die Tage werden kürzer, morgens wenn man in die Arbeit fährt ist schon wieder Nebel – die Autoscheiben sind morgens beschlagen und man friert zum ersten Mal wieder im Bad, weil die Fenster ja durchgehend offen stehen. Das sind alles Zeichen dafür, dass der Herbst gekommen ist. Und mit dem Herbst ist auch die Apfelernte aktuell.

Seit diesem Frühjahr haben wir wieder Obstbäume – Säulenobst. Da wir die „alten“ Bäume von Bekannten bekommen haben und diese auch das Umsetzen gut weggesteckt haben, konnten wir schon die erste Apfelernte vornehmen. Neben dem direkten Verzehr habe ich auch einen Strudel daraus gemacht. Aber es ist nicht nur ein Apfelstrudel sondern es ist ein Apfelstrudel mit Mandeln, ein paar Pfirsichen, etwas Marzipan und „Wodkarosinen“.

Strudel mit Äpfel und Nüssen

roher Strudelteig mit der Apfel-Nuss-Füllung

Aber nun zu dem Strudel. Meinen Teig habe ich wieder mit dem Thermomix hergestellt, und auch die Füllung für den Apfelstrudel.
Beim Strudel gehen natürlich die Meinungen auseinander. Den Apfelstrudel mit oder ohne Rosinen, das ist hier die Frage. Bei uns im Haushalt scheiden sich an diesen Punkt die Meinungen, so dass es zwei Strudel gibt – einer ohne und einer mit Rosinen.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Zutaten:
370 g Mehl (Typ „Wiener Griessler“)
1 Ei
40 g Sonnenblumenöl
120 g lauwarmes Wasser
10 g Essig
1/2 TL Salz

750 g Äpfel
250 g Pfirsiche
150 g ganze Mandeln
100 g Zucker
30 g Vanillezucker
15 g Zitronensaft
75 g Sahne
75 g Sauerrahm
2 TL Zimt
100 g Marzipan
70 g Rosinen
etwas Wodka


Ofeneinstellung:

180 Grad Ober-/Unterhitze


Backzeit:

50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Rosinen in eine kleine Schüssel gegeben und mit Wodka übergossen, so dass diese bedeckt sind.
– Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf der Teigstufe innerhalb von 2 Minuten zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig dann in einen Gefrierbeutel und im Kühlschrank für zwei Stunden kalt stellen.

– In der Zwischenzeit die Äpfel und die Pfirsiche putzen und vierteln. Wer möchte kann die Äpfel auch schälen.
– Nun die Zutaten für die Füllung (ohne dem Marzipan) in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 zerkleinern.
– Die Butter in den Mixtopf geben und innerhalb von 2 Minuten bei 80 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen.
– Den Ofen nun vorheizen und eine Bratreine mit Butter ausfetten.
– Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und dann mit der Hand weiter ziehen. Nun 2/3 der geschmolzenen Butter auf dem Teig verteilen.
– Die Füllung auf dem ausgerollten Teig verteilen.
– Darauf die eingelegten Rosinen geben und dann das Marzipan in Streuseln darauf verteilen. Die Seiten des Apfelstrudels nun einschlagen und eine Rolle formen.
– Die Rolle wie ein Hufeisen in die Bratreine legen.
– Die restliche Butter mit der Milch verrühren und den Strudel damit vor und während des Backens bestreichen.

Der Strudel kann nun warm oder auch kalt serviert werden.

Apfel-Nuss-Strudel

fertig gebackener Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfel-Nuss-Strudel

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Franzbrötchen

Heute habe ich ein Rezept für Franzbrötchen. Wer den Plunder nicht kennt, dem sei gesagt, dass er wirklich sehr lecker ist und nicht nur in Hamburg schmeckt. Auf Hamburg komme ich zu sprechen, weil es dort eine lokale Nationalspeise ist, sowie hier in schönen Bayern die Brezen. Aber wie kommt man nun darauf Hamburger Süßspeisen zu backen? Das habe ich einer Freundin zu verdanken, welche einen Städtetrip nach Hamburg gemacht hat. Ich durfte leider nicht mit, konnte mein Fernweh allerdings kurzfristig mit diesem Gebäck sänftigen. Da die Franzbrötchen mit Hefeteig gemacht werden sind diese relativ einfach und rasch zubereitet.

Franzbrötchen

Zutaten für den Hefeteig:
250ml Milch
500g Wiener Griessler
1 Würfel Hefe
50g Zucker
50g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
150g Zucker
2Tl Zimt
150g weiche Butter

Außerdem:
1 Eigelb
1EL Milch

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 – 20 Minuten

Zubereitung:
Für den Hefeteig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit der Hälfte der Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen, bis es zu gären beginnt.

Nun die übrige lauwarme Milch, den restlichen Zucker, die weiche Butter in Flöckchen, das Ei und das Salz zum gegangenen Vorteig geben. Den Teig mit der Küchenmaschine und den Knethacken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig aus der Schüssel nehmen und auf der mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsplatte kräftig durchkneten. Wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Min. gehen lassen.

Für den Belag Zimt und Zucker mischen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 × 50 cm ausrollen. Den Teig gleichmäßig mit der weichen Butter bestreichen und mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und etwas flacher drücken. Die Rolle in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit einem Holzlöffel der Länge nach kräftig eindrücken. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit etwas Abstand darauflegen. Abgedeckt weitere 15 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 180 Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen und die Teigstücke damit bestreichen. Das erste Blech in den Ofen schieben und die Franzbrötchen in 15–20 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das zweite Blech Franzbrötchen ebenso backen.

Was machst Du, wenn Du Fernweh bekommst, kochst Du auch regionale Speisen oder wird sofort der nächste Urlaub gebucht?

Viel Spaß beim Backen.

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Zucchinikuchen

Wie sieht es in Deinem Garten aus, bist Du schon am Ernten? Bei uns sind sowohl die Zucchinis als auch der Mangold erntefertig. Und auch die Tomaten werden schon rot, die erste habe ich mir gestern beim Gießen schmecken lassen. Und ich versprech Dir, der Geschmack hat gar nichts mit dem Gemüse zu tun, welches es das ganze Jahr über im Supermarkt gibt.
Nun genug geschwelgt, es ging hier ja eigentlich um die Zucchini. Was kann man neben Zucchinischiffchen und gegrillten Zucchini noch machen – klar Zucchinikuchen. Ich habe heute einen speziellen Zucchinikuchen für dich. Es handelt sich dabei um einen Rührkuchen, welcher schnell zubereitet ist und zudem ist er auch noch mit Kakao gemacht, so dass er auch keine typische grüne Zucchinifarbe hat. Mit diesem Kuchen überredest Du jeden, mal Gemüsekuchen zu probieren.

Zucchinikuchen

Zutaten:
200 g gemahlene Mandeln
400 g Zucchini
150 g Sonnenblumenöl
3 Eier
270 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Backkakao
1 TL Zimt
250 g Mehl
1 Pckg. Backpulver

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze einheizen.
– Zuerst die Zucchini in grobe Stücke schneiden und mit dem Öl in den Mixtopf des Thermomixes geben. Dieses dann auf Stufe 8 für 10 Sekunden mixen lassen.
– Nun alle weiteren Zutaten in den Mixtopf mit Ausnahme des Mehls und des Backpulvers. Alles zusammen auf Stufe 4 wieder für 10 Sekunden rühren.
– Anschließend eine Kastenform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver in den Teig geben und auf Stufe 5 erneut für 10 Sekunden rühren lassen.
– Den fertigen Teig in die vorbereitete Form geben und und im vorgeheizten Ofen backen.
– Bitte nach einer Stunde die Stäbchenprobe machen und sollte diese erfolgreich sein, den Kuchen raus nehmen und für eine Viertelstunde in der Form abkühlen lassen.
– Anschließend kann er gestürzt werden.

Viel Spaß beim Zubereiten und Aufbrauchen der Zucchinis.

Gruß aus der Küche 🙂

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Limettentörtchen

Heute möchte ich dir ein erfrischendes Limettentörtchen vorstellen. Es handelt sich dabei um die Nachspeise oder das Dessert eines 3-Gänge-Menüs. Das Menü ist als Blogpaparde aufgebaut und es haben sich jeweils drei Blogger zusammen getan und eine Menüfolge aufgebaut. Die Idee für diese Blogparade „Flotter Dreier„, welche im Leben 1.0. gut klappt, hatte Dorothee von Bushcook.

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Ich habe mein Menü mit Rebekka von „Pfanntastisch“ und Petra von „Der Mut anderer“ aufgebaut. Unser Motto lautet: Fruchtig-Sommerlich-Scharf.
Da ist das Limettentörtchen genau das Richtige.

Nachspeise "Flotter Dreier"

Limettentörchten

Nun lass Dich überraschen von unserem Menü und kommentiere mir kurz, wie Du die Idee findest.

Rebekka hat die Vorspeise zubereitet und Petra komplettiert mit dem Hauptgang.

Limettentörtchen

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
225 g Zucker
225 g Mehl
5 EL lauwarmes Wasser

Zutaten für die Creme:
250 g Magerquark
1 Limette
Zesten von einer Limette
Saft von einer Limette
4 TL Puderzucker
15 g Vanillezucker

Ofeneinstellung:
180° C Umluft

Backzeit:
15 – 20 Minuten

Zubereitung:
– Den Backofen vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
– Für den Biskuitboden die Eier schaumig rühren, dann den Zucker hinzugeben und weiter schaumig rühren.
– Anschließend das Wasser dazugeben und weiterrühren.
– Das Mehl nur mehr untermengen, nicht mehr zu viel rühren, da der Boden sonst nicht aufgeht.
– Die Masse auf das vorbereitete Blech gießen und backen.
– Nach dem Backen bitte mit 4 Dessertringen den Biskuit ausstechen, so dass man 8 Biskuitböden erhält.
– Nach dem Abkühlen 4 der vorbereiteten Biskuitböden auf eine separate Servierplatte inklusive dem Dessertring geben.

– Während des Abkühlens kann die Quarkcreme vorbereitet werden.
– Hierfür werden zuerst an der Limette die Zesten gerieben. Hiervon ein paar auf die Seite legen für die spätere Dekoration. Die Limette dann halbieren und auspressen.
– Nun alle Zutaten miteinander vermengen. Die Creme auf dem Biskuit innerhalb des Dessertrings verstreichen und den zweiten Boden darauf setzen. Das Törtchen für eine Stunde in etwa kalt stellen.
– Das gekühlte Törtchen nun noch von außen mit der restlichen Masse einstreichen und obenauf mit LimettenspLten oder den zur Seite gelegten Limettenzesten dekorieren.

PS: Der Limettensaft kann auch durch Limoncello ausgetauscht werden.

Desser

Nachspeise für die Blogparade „Flotter Dreier“

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Die himmlische Torte

Du wirst Dir nun denken, was ist bitte eine himmlische Torte. Ich selbst kenne die Torte nur unter diesem Namen und ich finde, dass der Titel auch den Geschmack sehr gut trifft. Die Böden sind durch das Baiser luftig leicht. Die Masse aus Sahne und Sauerrahm ist natürlich nicht die leichte Variante aber sie ist schön weiß wie Wolken. Und es ist bei uns in der Familie eine Torte, die sich sehr gerne gewünscht wird und dass uns diese geschmeckt hat, siehst Du ja, da ich das letzte Stück gerade noch so fotografieren konnte. Die Torte lässt sich durch die Kühlzeit auch gut vorbereiten.

Himmlische Torte

Himmlische Torte

Zutaten für den Teig:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
8 Eigelb
4 EL Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pckg. Backpulver

Zutaten für das Baiser:
8 Eiweiß
150 g Zucker
100 g Mandelblättchen

Zutaten für die Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
2 Pckg. roter Tortenguss
400 g Sahne
2 Pckg. Sahnesteif
2 Beutel Gelatine-Fix (Gelinggarantie, da mir Blattgelatine schon stückelig wurde)
400 g Sauerrahm
75 g Zucker
2 EL Vanillezucker
Saft von einer Zitrone

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
– Zwei Springformen vorbereiten und entweder mit Backpapier auslegen oder mit Butter einstreichen und mit Brösel einstreuen.
– Zuert wird die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrührt.
– Die Eigelbe werden nun nach und nach dazugegeben und schaumig aufgeschlagen.
– Nun das Mehl und das Backpulver über die Masse sieben und unterheben.
– Den Teig in die beiden vorbereiteten Springformen gleichmäßig aufteilen und in aufgeheizten Backofen schieben.
– Die beiden Böden müssen nun ca. 10 Minuten backen, bis diese blassgelb sind.

In der Zwischenzeit wird das Baiser zubereitet.
– Hierfür die Eiweiße mit dem Zucker zu einer sehr steifen Masse aufschlagen.
– Das Baiser auf den beiden vorgebackenen Böden gleichmäßig verteilen.
– Auf die Baisermasse die Mandelblättchen streuen und die Böden erneut für 15 Minuten backen lassen, bis die Mandeln angebräunt sind.
– Die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Einen der Böden am Besten gleich in Tortenstücke schneiden, da man sich so beim Servieren leichter tut.

Wenn die Böden ausgekühlt sind, wird Einer der beiden auf die Tortenplatte gegeben und darum ein Tortenring gelegt.
– Nun werden für die Füllung die Kirschen abgegossen. Bitte hierbei darauf achten, dass der Kirschsaft aufgefangen wird, diesen verarbeiten wir gleich weiter.
– Die abgetropften Kirschen werden auf dem unteren Boden verteilt.
– Den Kirschsaft mit den beiden Packungen roten Tortenguss einkochen und über die Kirschen gießen. Dies wieder erkalten lassen.
– Nun die Sahne mit dem Sahnsteif aufschlagen und kühl gestellt.
– Es wird nun der Sauerrahm mit dem Zitronensaft aufgerührt. Dann das Gelatine-Fix unterrühren und anschließend den Zucker und Vanillezucker hinzugeben.
– Abschließend noch die kalt gestellte Sahne hinzugeben und alles auf den Kirsch-Boden streichen.
– Zum Schluss den zweiten Boden, welcher schon in Tortenstücke vorbereitet wurde, auf die Masse geben und die Torte nochmals für mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren den Tortenring abnehmen.

Lass Dir die Torte schmecken. Es hört sich jetzt nach viel an, aber eigentlich ist Sie wirklich schnell gemacht, man braucht nur Geduld wegen den Auskühlzeiten.

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