Archiv für den Monat: Mai 2017

Kartoffeln anbauen

Heute möchte ich Dir über meine Kartoffelprojekt berichten. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Kartoffeln selbst anzubauen. Letztes Jahr war ich leider zu spät dran weil sie nicht wollten und dann hab ich es sein lassen. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen Kartoffeln anzubauen und nach der Session bei Gyöngyi, im Foodbloggercamp in Reutlingen, zum Thema „Gärtnern für Blogger“ wurde das Vorhaben noch bestärkt.

Ich hatte dann noch das Glück, dass Burgis ein Gewinnspiel auf Facebook angeboten hat und ich zu den glücklichen Gewinnern gehöre. Es gab sowohl Pflanzkartoffeln als auch eine Anleitung. Mitte April kam dann mein Paket mit den Setzlingen.

Kartoffelanbau für Dummies

Anbauset von Burgis

Zuerst heißt es mal, die Kartoffeln vorziehen, damit diese keimen. Ich habe hierzu Eierfächer zweckentfremdet und sie darin vorkeimen lassen. Das Fensterbrett im Esszimmer wurde hierzu kurzerhand umfunktioniert – ein Grund für die Standortwahl ist, dass es dort hell und gleichmäßig warm ist.

Pflanzkartoffel

ausgekeimte Pflanzkartoffeln

Nach vierzehn Tagen waren dann die Pflanzkartoffeln auch soweit. Diese sind ganz ordentlich vorgekeimt. So dass der nächste Schritt der Anbei im Garten ist.

Ich wollte die Kartoffeln nicht in den Garten setzen bzw. ins Hochbeet. Daher habe ich mir im Baumarkt ein paar „Maurerkübel“ mit 60 Liter Fassungsvermögen besorgt. Diese habe ich einen Zentimeter über dem Boden mit einem Bohrer in Abstand von einer Handbreite angebohrt, damit sich das Wasser nicht sammelt.

Dann wurde der Boden aufgefüllt mit Kies, als Schicht zum abfließen. Darauf kamen dann einige Kübel Gartenerde, welche ich noch mit Spielsand aufgelockert habe. Diese Schicht darf fast 30 Zentimeter hoch sein, da die Kartoffeln ca. 15 Zentimer tief eingesetzt werden sollten.

Ich habe jeweils 4 Kartoffeln in einen Kübel gepackt, es soll ja jede Pflanze genug Platz haben.

Nach einer Woche sieht man die Kartoffelpflanzen schon rauspitzen, hierzu habe ich Dir auch unten das Foto angefügt. Wenn das Wetter weiter so mitspielt, werden die Kartoffeln hoffentlich schnell wachsen. Als nächstes müssen diese angehäuft werden, aber erst wenn die Pflanze gute 20 Zentimeter herausragt.

Auspflanzen der Kartoffel

Die Kartoffeln treiben nach einer Woche schon durch die Erde durch

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten, noch haben wir ja ein paar Tage bis die 100 Tage Reifezeit vorbei sind.

Hast Du schon mal Kartoffeln angebaut – hast Du Tipps für mich?

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Geschmorte Bratwurst in Cidre

Das Wetter an diesem Wochenende ist wirklich traumhaft. So einen Tag kann im Grunde nur noch ein toller Grillabend mit einem Ausklang auf der Terrasse abrunden. Grillfleisch hatten wir die vergangenen Tage genug, deswegen muss gestern mal etwas anderes her. Wir haben uns für geschmorte Bratwurst in Cidre entschlossen. Das ganze in selbstgemachten Laugenstangen – eine runde Sache.

Klar, eine Bratwurst ist im Grunde auf dem Grill ruck-zuck zubereitet, hier dauert das Gericht etwas länger, so dass die Laugenstangen während der Zubereitungszeit der Würste auf dem Grill backen können.

Aktuell gibt es eine Aktion „Bayern grillt“ auf Facebook. Ines aus der Münchnerküche hat für Ihren Beitrag Laugenstangen selbst zubereitet und mit einer gebratenen Weißwurst gefüllt. Dieses Rezept für die Laugenstangen habe ich verwendet für meine Brezenstangerl – allerdings im Thermomix zubereitet. Die Menge ergab 12 Brezenstangerl.

Da heute aber die Wurst in Vordergrund stehen sollte, gibt es hier nun das Rezept für die geschmorte Bratwurst in Cidre.

 

geschmorte Bratwurst in Cidre

Zutaten:
4 Paar rohe dünne Bratwürste
2 mittlere weiße Zwiebeln
1 Apfel (Granny Smith)
750 ml Cidre
1 EL Rohrohrzucker

Senf
Ketchup

4 Laugenstangen

Zubereitung:
– Zuerst werden die Bratwürste mit einem Zahnstocher mehrmals eingestochen. Dies hilft, dass die Würste beim Grillen nicht spritzen und der Cidre zieht auch ein.
– Den Grill vorheizen und auf eine Temperatur von 230 °C bringen.
– Den Apfel waschen und mit einer groben Reibe aufreiben.
– Die Zwiebeln putzen, halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden.
– Die Würste, den geriebenen Apfel und die Zwiebeln in eine Aluschale geben und mit dem Cidre auffüllen.
– Die Aluschale auf den vorbereiteten Grill stellen und für 20 Minuten auf direkter Hitze schmorgen lassen.
– Nach der Schmorzeit die Würste in eine zweite Aluschale umfüllen. Nun den Cidre in die zweite Schalte abgießen, dabei die Zwiebeln und Äpfel mit einem Sieb auffangen.
– Die Würstel werden in dem Cidre bei indirekter Hitze warmgehalten.
– Die Zwiebel-Apfel-Mischung mit dem Zucker mischen und in ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze (180 °C) karamellisieren lassen.
– Abschließend noch die Würste bei direkter Hitze kurz anbraten.
– Die Laugenstangen haben wir halbiert und auch kurz angebraten.

Wir haben dann das Sandwich geschichtet. Das Unterteil der Laugenstange, dann die karamellisierte Zwiebel-Apfel-Mischung, darauf zwei Würstel und mit Senf und/oder Ketchup noch mariniert. Den Deckel der Brezenstange darauf und los geht der Genuss.

Lass Dir die Bratwurst schmecken.

Mit diesem Rezept wirst Du sehen, dass eine Bratwurst auch viel mehr kann.

Hab noch einen schönen Tag und genieße das Wetter.

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Roggenvollkornbrot

Gestern war es endlich wieder soweit. Unser Holzbackofen wurde eingeheizt. Das Wetter war zum Brotbacken ideal, da der Teig bei der Außentemperatur noch sehr gut in der Stückgare gehen konnte. Ich habe mich dieses mal für zwei verschiedene Teige entschieden. Es gab zum einen ein Roggenvollkornbrot das ich Dir heute vorstelle. Daneben habe ich auch Roggenbrot mit Sonnenblumenkernen gemacht. Beide Teige jeweils mit Brotgewürz und zusätzlich noch etwas Kümmel und Koriander.

 

Vollkornbrot

selbstgemachtes Brot aus Roggen- und Vollkornmehl

Das wir beide gerne mal eine Brotzeit mögen ist ja kein Geheimnis mehr, wenn Du meinen Blog verfolgst. Ich finde gerade am Wochenende ist so eine Brotzeit am späten vormittag perfekt. Man hat schon einiges geschafft und ohne Frühstück kommt dann doch irgendwann der kleine Hunger. Dann wird das frische Brot belegt mit Wurst, Gemüse, Frischkäse und alles weitere was das Herz begehrt. Oder einfach nur ein frisches Brot mit Butter, mmmmmh – einfach nur richtig gut.

So aber nun zurück zu unserem Brot. Warum nicht auch mal ein Vollkornbrot war mein Gedanke. Ich arbeite für meine Brote mit der Übernachtgare, somit wird der Teig am Vortag angesetzt und am nächsten Vormittag ist er dann bereit für die Stückgare und das Backen. Meine Menge von 1,5 kg Mehl ergibt drei Brote mit einem Endgewicht von rund 750 g.

 

Roggenvollkornbrot

 

Zutaten:

1000 g Roggenmehl Typ 997

500 g Weizenvollkornmehl

45 g Trockensauerteig

2 TL Salz

60 g Hefe

1200 ml kaltes Wasser

Brotgewürz

Kümmel

Koriander

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst habe ich das Brotgewürz sowie den Kümmel und den Koriander im Thermomix nochmals fein gemahlen. Dazu am Besten 10 Sekunden auf Stufe 10 die Gewürze mahlen.
  • Der Teig wird entweder mit der Küchenmaschine oder der Teigknetmaschine hergestellt. Hierzu das Mehl in die Rührschüssel geben. Dann die Hefe darauf verteilen und den Trockensauerteig sowie das Gewürz. Ich lasse dies dann kurz ein paar Runden laufen, damit es schon mal gemischt ist. Nun das Salz hinzugeben und die Maschine weiterlaufen lassen.
  • Es wird nun das Wasser langsam hinzugegeben. Der Teig muss ca. 10 Minuten geknetet werden – was bei mir Gott sei Dank die Teigknetmaschine übernimmt.
  • Nach der Knetzeit wird der Brotteig in Schüsseln umgefüllt und für mindestens 10 Stunden kühl gestellt.

 

  • Am nächsten Tag wird der Teig in drei Portionen geteilt und jeweils kurz aufgeknetet.
  • Dann die Brote rundwirken und mit dem Schluss nach unten in das Gärkörbchen geben.
  • Die Brote mit einem Tuch abdecken, die Stückgare beträgt nochmals eine Stunde.
  • Nun ist der Ofen auch soweit vorbereitet und die Brote werden für eine gute Stunde gebacken.
  • Ich gebe noch gerne eine kleine Schüssel Wasser mit in den Ofen für das Klima.

selbstgemachtes Brot mit Roggen- und Vollkornmehl

  • Die Brote prüfe ich durch das Klopfen auf die Unterseite ob diese fertig gebacken sind.
  • Das Brot abkühlen lassen, bevor es angeschnitten und verspeist wird.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Brotbacken.

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Erdbeertorte – Muttertag und der Frühling

Der Muttertag naht und am Sonntag den 14. Mai ist es auch schon soweit. Ich finde der Muttertag ist so der Punkt, wo es dann Richtung heimische Erdbeeren geht. im Garten haben die Obstbäume geblühlt oder stehen gerade noch in der Blüte und es kommen die Vergissmein zum Einsatz. Bei meiner Erdbeertorte zum Muttertag habe ich noch keine regionalen Erdbeeren aber es sind immerhin schon deutsche Erdbeeren. Und ich muss sagen ich bin vom Geschmack überrascht. Sie sind wirklich schon gut.

Erdbeerkuchen

ganze Erdbeertorte

Erdbeerkuchen geht immer, aber für eine Torte braucht man doch ein wenig mehr Zeit. Ich finde, da bietet sich so ein Anlass ja geradezu perfekt an. Bei uns kommt die Familie zusammen, dann wird die Erdbeertorte auch aufgegessen. Meine Torte basiert auf einen Biskuitteig, hier habe ich ein gutes gelingsicheres Rezept, auf welches ich gerne zurückgreife.

 

Erdbeertorte

 

Zutaten für den Biskuit:

5 Eier

225 g Zucker

225 g Weizenmehl Typ 405

5 EL lauwarmes Wasser

 

Zutaten für Füllung und Verzierung:

1000 ml Sahne

4 Pckg. Sahnesteif

30 g Vanillezucker selbstgemacht

800 g frische Erdbeeren

30 g Vanillezucker selbstgemacht

2 Pckg. Gelantine fix

selbstgemachte Erdbeermarmelade

 

Ofeneinstellung:
180° C Umluft

 

Backzeit:
25 Minuten

 

Zubereitung Biskuit:

  • Den Backofen vorheizen und eine Springform am Boden mit Backpapier vorbereiten.
  • Für den Biskuitboden die Eier schaumig rühren, dann den Zucker hinzugeben und weiter schaumig rühren.
  • Anschließend das Wasser dazugeben und weiterrühren.
  • Das Mehl nur mehr untermengen, nicht mehr zu viel rühren, da der Boden sonst nicht aufgeht.
  • Die Masse in die vorbereitete Springform gießen und backen.
  • Nach dem Backen den Biskuitboden auskühlen lassen und den Rand lösen
  • Nach dem Abkühlen den Biskuitboden in vier gleichmäßige Böden schneiden.

Zubereitung Füllung:

  • Es werden die Erdbeeren gewaschen und geputzt. Ich habe diese geviertelt und eingekocht.
  • Wenn die Erdbeeren abgekühlt sind, werden diese püriert.
  • Nun das Gelantinefix unterrühren. Anschließend noch den Vanillezucker hinzugeben.
  • Das Fruchtpürree wird dann in den Kühlschrank gegeben.
  • Die Sahne anschlagen und dann das Sahnesteif sowie den Vanillezucker hinzugeben und steif schlagen.

Es wird nun der erste Boden auf eine Tortenplatte gegeben. Diesen dünn mit der Erdbeermarmelade einstreichen und einen Tortenring drumrum setzen.

Die steifgeschlagene Sahne in einen Spritzbeutel füllen und den äußerten Ring auf dem Boden ziehen. Dann noch zwei kleinere Ringe setzen, so dass die Sahne gleichmäßig auf dem Boden verteilt ist.

Erdbeerkuchen

angeschnittene Erdbeertorte mit Fruchtpürree

Nun wird das Fruchpürree entweder in einen Spritzbeutel gegeben oder in einen Teigportionierer und damit die Zwischenräume ausgefüllt.

Der nächste Boden wird darauf gesetzt. Dann wieder mit Marmelade einstreichen, mit der Sahne beginnen und die drei Kreise ziehen, mit dem Fruchtpürree auffüllen und dann den nächsten Boden darauf setzen. So mit allen weiteren Böden verfahren, bis zum 4. Boden.

Dieser wird oben aufgesetzt und nur mehr mit Sahne bestrichen. Dann den Kuchen in den Kühlschrank und gute 2 Stunden durchkühlen lassen.

Ich habe mir 1/3 der Sahne gespart und damit den Rand eingestrichen sowie obenauf ein wenig verziert.

Erdbeerkuchen mit Sahne

Erdbeertorte

Ich hoffe Du hast noch Lust auf das die Erdbeertorte und das Rezept denn die Umsetzung ist nicht schwer, es ist im ersten Moment nur mal einiges zu lesen.

Ich wünsche dir viel Spaß und hab einen schönen Tag.

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Knödel-CordonBleu – Knödeln für Angeber

Ich habe Dir ja nun schon von einigen Sessions beim Foodbloggercamp in Reutlingen erzählt. Eine davon war auch Knödeln für Angeber. In dieser Einheit haben wir unter anderem rohe Semmelknödel aus dem Hause Burgis verarbeitet zu eine Knödel-CordonBleu. Burgis war der größte Spsonsor des Foodbloggercamps in Reutlingen im Februar 2017 und hat neben den Produkten am den beiden Veranstaltungen auch das #vorknödeln am Vorabend gesponsort. Bei dem Vorabendevent wurden wir vom Koch der Herzen, Markus Schneider, mit raffinierten Gerichten rund um den Knödel in einem 4-Gänge-Menü verwöhnt.

Aber warum heißt die Session nun Knödeln für Angeber. Verena hat uns einige Rezepte an die Hand gegeben, in welchem die Burgis-Produkte zu ganz neuen Gerichten verarbeitet wurden. Es haben neben dem  Knödel-CordonBleu noch einen herzhaften Kartoffelkuchen aus Kartoffelknödeln aus dem Waffeleisen sowie einen süßen Knödelauflauf mit Zimt und Zucker und Röster als auch eine exotische Variante und zwar ein vegetarisches Curry mit Kokos-Knödelinos. Alle Gerichte waren wir sehr gut und wurden zum Abendessen gereicht.

Gefüllte Semmelknödel

Knödel-Cordon-Bleu mit einem Kräuterquark

Da mich diese Art der Semmelknödel so überzeugt haben, musste ich diese zuhause unbedingt mal für uns backen. In diesem Sinne, ran an den Semmelknödel.

 

Knödel-CordonBleu

 

Zutaten:

1 Pckg. Semmelknödel von Burgis

100 g Frischkäse natur

2 Riesenchampignons

3 Scheiben Emmentaler

1/2 Paprika

3 Scheiben rohen Schinken

Salz

Pfeffer

Paprika

Gartenkräuter

 

2 Eier

Paniermehl

Butterschmalz

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Champignons und die Paprika geputzt und klein geschnitten.
  • Die Scheiben vom rohen Schinken und den Emmentaler auch in kleine Streifen schneiden.
  • Nun das Gemüse, den Schinken und den Frischkäse verrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und den Gartenkräutern abschmecken.
  • Die Semmelknödel halbieren.
  • Es wird nun jeweils eine Knödelhälfte genommen und in der Handfläche ausgebreitet.
  • Einen kleinen Teelöffel von der Füllung in das untere Drittel des Knödels geben und dann den Knödel in der Handfläche zusammenklappen und verschließen. Dies funktioniert sehr gut, wenn die Hände leicht angefeuchtet sind.
  • Mit allen weiteren Knödelhälften so verfahren und vorerst beiseite legen.
  • Nun werden die Eier in einem tiefen Teller aufgeschlagen und verkleppert.
  • Das Paniermehl in einen weiteren tiefen Teller geben.
  • Die Knödel-CordonBleu werden nun nacheinander mit dem Ei und den Semmelbröseln paniert.
  • Eine Pfanne auf dem Ofen stellen und erhitzen. Das Butterschmalz darin heiß werden lassen und dann die Knödel von beiden Seiten langsam anbraten, bis diese goldbraun sind.
  • Nach dem Rausbacken in der Pfanne sind die Knödel-CordonBleu`s fertig und können gegessen werden

Wir haben einen Kräuterquark dazu gemacht sowie einen kleinen Salat.

Cordon Bleu vom Semmelknödel

Gefüllte Semmelknödel werden zu Knödel-Cordon-Bleu

Man sieht mit dem Vorschlag von Verena, wie einfach es ist aus einem Semmelknödel mal ein völlig anderes Gericht zuzubereiten. Wir werden diese Variante auf alle Fälle wieder machen.

Habt einen schönen Tag, liebe Grüße aus der Küche.

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Pizzamuggl als Grillbeilage

Ich habe Dir in meinem letzten Blogbeitrag von meiner Grillsoße und dem Grillen am Wochenende erzählt. Da es nicht vorgesehen war, dass wir Grillen, hatte ich auch kein Brot zuhause. Aber ich habe immer frische Hefe im Kühlschrank, deshalb wurden kurzerhand Pizzamuggl gebacken. Ich habe die kleinen Brötchen Pizzamuggl genannt, da ich Sie mit Pizzamehl gebacken habe.

Und eine kleine Premiere. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Pizzastein gegönnt, habe ihn aber bisher noch nicht genutzt. Der sollte natürlich für die Pizzamuggl auch zum Einsatz kommen.

Die Brötchen sind recht fix gemacht, brauchen nur eine halbe Stunde Ruhezeit. Sie werden nicht großartig geformt, was sie irgendwie wieder charmant macht und ein klein wenig, erinnern sie mich auch an das Beilagenbrot in unserer Pizzeria.

 

Pizzamuggl

Zutaten:

110 g Wasser lauwarm

10 g Hefe

1 TL Zucker

 

200 g Mehl Tipo 00 (Pizzamehl)

1 TL Salz

2 TL Olivenöl

 

Ofeneinstellung:

240 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

12 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden das Wasser, die Hefe und der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Diese bei 37 °C, Stufe 1 für 2 Minuten verrühren.
  • Dann die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten, Knetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine Pengschüssel umfüllen und für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nun schon den Ofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Pizzastein hineingeben.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist und die Ruhezeit abgelaufen wird der Teig geviertelt.
  • Jedes viertel wieder in vier Teile unterzeilen und in ein wenig Mehl wälzen.
  • Nun die Pizzamuggl auf den Pizzastein geben und für 12 Minuten backen. Sie sind dann jeweils von oben und unten ein wenig gebräunt.

 

Wie Du lesen kannst, sind meine Pizzamuggl wirklich fix zubereitet. Du kannst die Menge vervielfachen und hast somit eine perfekte Beilage zum Grillen zu einem schönen Sommersalat etc.

Lass es Dir schmecken und habe einen schönen Tag.

Liebe Grüße aus der Küche.

 

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Grillsoße selbstgemacht

Dieses Wochenende hatten wir ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter, denn der Wetterbericht hatte eigentlich was ganz anderes vorhergesagt. Und da wir ja spontan sind und eigentlich immer was in der Gefriertruhe haben, was auch auf dem Grill kann wurde dieser kurzerhand angefeuert. Heute geht es mir aber gar nicht so um das Grillgut sondern heute habe ich ein Rezept für eine Grillsoße um das Sortiment ein wenig zu erweitern. Hier habe ich Dir schon mal selbstgemachten Ketchup oder auch Ajvar vorgestellt.

Grillsoße

Barbecue-Sauce selbstgemacht

Die Soße ist schnell zubereitet und ich denke die Zutaten hat man auch zuhause. Als Vorarbeit haben wir lediglich den Rub zubereitet und einen Teil davon in die Soße mit rein genommen.

Bei dem Rub handelt es sich um eine Trockenmarinade für Schweinefleisch – verwendet wurde es von uns schon für Halsgrat, Wammerl und Spareribs. Ich geb Dir mal mein Rezept für eine kleine Menge, ansonsten einfach die Menge verdoppeln, verdreifachen etc. Der Rub hält sich gut in einem Schraubglas und so brauchst Du nicht bei dem Grillen von Vorne beginnen.

Rub

Zutaten:

2 TL Piment d’Espelette

2 TL grobes Meersalz

2 TL Paprikapulver edelsüß

2 TL Knoblauchgranulat

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Koriander

 

Zubereitung:

  • Gib alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes. Lege ein Zewa zwischen dem Deckel und dem Messbecher.
  • Nun werden die Gewürze für 10 Sekunden auf Stufe 10 gemahlen.
  • Den fertigen Rub kannst Du nun umfüllen oder gleich das Fleisch trocken marinieren.

Den Rub stellen wir für den Augenblick zu Seite und beschäftigen und nun mit der Grillsoße.

Grillsoße

Barbecue-Sauce

Grillsoße

 

Zutaten:

500 g Tomatenketchup

250 g Apfelsaft

125 g Apfelessig

2 TL Rub

2 EL Honig

2 TL Worcestersoße

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in einen kleinen Topf gegeben, verrührt und zum Köcheln gebracht.
  • Nun wird die Soße einreduziert. Dies geschieht so lange, bis Du Deinen gewünschten Grad erreicht hast.
  • Wir haben die Soße auch zum Bestreichen vom Grillgut verwendet, da war es besser, wenn Sie noch relativ flüssig ist. Ich habe den Topf anschließend nochmals auf den Ofen gestellt und erneut einkochen lassen.

Ja die Soße ist wirklich einfach, deshalb lautet mein Appell: Ran an die Töpfe.

 

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Maibowle mit Waldmeistersirup

Heute ist erster Mai und da ich ja quasi ein Landei bin gab es gestern auch noch den ein oder anderen Tanz in den Mai. Gefeiert wird in der Freinacht, dem 30. April – in meinem Fall wird mit Maibowle gefeiert. Diese ist mit einem selbstgemachtem Waldmeistersirup zubereitet.

 

Bowle mit Waldmeister

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Ich habe das Glück, dass neben meiner Terrasse zwischem dem Flieder Waldmeister wächst. Dieser wurde dieses Jahr kurzerhand abgeschnitten bevor er zu Blühen beginnt und zu Waldmeistersirup verarbeitet.  Wichtig ist, das man mit dem Sirup sparsam umgeht, da dieser ansonsten Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen kann. Hintergrund ist, dass der Waldmeister Cumarin enthält und dies auslösen kann.

Daneben sei vorab noch erwähnt, dass der Waldmeister seinen Geschmack erst entfaltet, wenn die Blätter angewelkt sind. Deswegen ist zwischem dem Tag des Pflückens und der Weiterverarbeitung ein Tag Zeit, damit die Blätter welchen.

 

Bowle mit Waldmeister

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Falls Du Dich nun frägst, warum mein Waldmeistersirup und dementsprechend auch die Maibowle nicht so schön grün ist, wie Du Produkte mit Waldmeister aus dem Supermarkt kennst, liegt das daran, dass der Waldmeister zwar seinen Geschmack abgibt aber natürlich nicht seine Farbe.

 

Selbstgemachter Waldmeistersirup

Zutaten:

30 g Waldmeister

500 g Zucker

500 g Wasser

1 Zitrone (Schale zum Verzehr geeignet)

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Waldmeister gepflückt. Bitte darauf achten, dass er noch nicht blüht – ansonsten steigt der Cumaringehalt.
  • Den Waldmeister waschen und trocknen. Dann die Blätter einen Tag anwelken lassen.
  • Nun wird der Zuckersirup gekocht. Hierfür den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Mit Wasser auffüllen und beides auf Stufe 2 für 10 Minuten, 100 °C kochen lassen.
  • Den Zuckersirup in ein Weckglas umfüllen und abkühlen lassen.
  • Nun die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und dann mit einem Sparschäler schälen.
  • Die Zitrone in 5 mm-breite Scheiben schneiden.
  • Wenn der Zuckersirup abgekühlt ist, wird sowohl die Zitronenschale als auch die Zitronenscheiben und der angewelkte Waldmeister hineingegeben.
  • Den Sirupansatz nun für drei Tage kühl lagern und täglich umrühren.
  • Nach den drei Tagen werden die Zitrone und der Waldmeister herausgenommen.
  • Den Waldmeistersirup durch einen Filter abgießen.
  • Ich koche meinen erneut für 5 Minuten, Stufe 1, 100 °C im Thermomix auf und fülle diesen dann in zuvor sterilisierte Flaschen ab.

 

So, nun haben wir schon mal unseren selbstgeamchten Waldmeistersirup. Diesen verwenden wir für eine frische Maibowle. Diese ist relativ einfach zubereitet. Es werden zwei Flaschen Weißwein mit einer Flasche Sekt aufgegossen. Nun wird noch der selbstgemachte Waldmeistersirup hinzugegeben und das ergibt dann unsere Maibowle. Wie viel man vom Sirup nimmt, ist ein wenig abhängig, wie süß man die Bowle macht. Als Deko machen sich gut, ein paar Spalten von der Zitrone und etwas Grün wie z. B. noch Waldmeister oder Zitronenmelisse. Mit Eiswürfeln serviert, ein Getränk um in einen sonnenreichen Mai zu starten.

Maibowle

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Hab einen schönen Feiertag.

 

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