Archiv für den Monat: Juni 2016

Kaiserschmarrn aus der Pfanne

Kaiserschmarrn ist eine typische österreichische Süßspeise und passt deswegen perfekt zu dem Anlass. Der Kaiserschmarrn wurde gebacken anlässlich der EM. Denn in dieser habe ich neben der deutschen Nationalmannschaft auch den Österreichern die Daumen gedruckt. Du wirst Dich fragen, warum ausgerechnet Österreich. Mit Österreich verbindet mich neben ganz tollen Freundschaften auch der Ort, wo ich studiert habe und irgendwie schlägt mein Herz auch ein wenig für Österreich.

Nachdem die Österreicher leider bei der EM in der Vorrunde ausgeschieden sind, denke ich passt der Kaiserschmarrn hier ganz gut. Klar Sie hatten nur einen Punkt nach drei Spielen aber Sie haben sich gegen Portugal ganz tapfer geschlagen – und ich würde mal behaupten Sie haben nicht nur „Schmarrn“ gespielt.

Im Vorfeld machte die Mannschaft ja schon ein wenig auf sich aufmerksam indem die Spieler ein Verbot ausgesprochen bekommen haben – sie mussten auf Ihr Wiener Schnitzel verzichten. Wäre eigentlich auch Anlass genug gewesen, ein solches zu Kochen und damit an dem Blogevent EuropaKochen 2016 von Peter teilzunehmen.

Ich habe mich für eine neue Variante des Kaiserschmarrn entschieden. Es ist eine neue Variante weil ich hier schon mal einen Kaiserschmarrn aus dem Rohr gepostet habe. In diesem Beitrag habe ich auch über die Herkunft des Kaiserschmarrn geschrieben.

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Ich mag Kaiserschmarrn weil er schnell zubereitet ist, er einfach bei jedem Wetter schmeckt und ich auch gerne Mehlspeisen habe. So, jetzt geht es aber zum Rezept

Kaiserschmarrn

Zutaten:
4 Eier
160 g Weizenmehl, Typ Griesler
250 g Milch
20 g Sahne
40 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
– Zuerst werden die Eier getrennt. Die Eidotter kommen in den Mixtopf des Thermomixes. Das Eiweiß wird in einem separaten Schüssel gegeben.
– Nun das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und kühl stellen
– Die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 1 Minute auf Stufe 5 verrühren.
– Eine Pfanne auf den Ofen stellen und richtig heiß werden lassen, Butaris hinzugeben.
– Dann den Eischnee hinzugeben und im Rückwärtsgang bis Stufe 4 unterheben.
– Den fertigen Teig in die heiße Pfanne geben und auf niedriger Stufe (2 von 9) backen.
– Nach ca. 8 Minuten vierteln und wenden und erneut 8 Minuten backen.
– Den Teig zerkleinern und mit Puderzucker anrichten.

Wir essen am liebsten Apfelmus dazu.

Blogevent EuropaKochen 2016 - Wir kochen uns durch Europa

Hier kannst du alle Rezepte aus dem EuropaKochen 2016 einsehen. Welchem Land drückst Du die Daumen?

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Pide

Ohoh, mein letzter Eintrag ist über zwei Wochen her. Ich weiß gar nicht wo die Zeit hingekommen ist, irgendwie vergeht ein Tag um den anderen, und das obwol das Wetter uns ja nicht gerade gnädig ist. Da ist mein heutiges Rezept für ein türkisches Fladenbrot oder auch Pide genau das richtige. Ein Brot wenn es mal pressiert, sich kurzfristig Besuch zum Grillen ansagt oder man einfach nur ein Brot zum Dippen für seine Auftriche benötigt. Meine Pide habe ich mit Weizenvollkornmehl gemacht – eine Alternative zum Weißbrot.

Bäckst Du selbst Brot? Wir haben in der Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist für diesen Monat das Thema Brot & Brötchen. Ich glaube dieses Thema ist so breit gefächert, ebenso wie die Meinungen zu gutem Brot auseinandergehen. Was ist gutes Brot, wie definierst Du gutes Brot. Für mich bzw. unseren Haushalt ist es gutes Brot, wenn man davon satt wird und nicht erstmal 6 Scheiben Essen muss bevor ein Sättigungsgefühl kommt. Wichtig ist auch, dass die Sättigung anhält. Gutes Brot ist auch, wenn es gewürzt ist, für uns darf es stark gewürzt sein. Gutes Brot definiert sich für uns auch dadurch, dass es mehrere Tage saftig und schmackhaft ist und sich nicht am nächsten Tag schon bröselig und trocken anfühlt. Bei Semmeln ist uns wichtig dass es nicht, wir nennen Sie „Luftsemmeln“, sind. Luftsemmeln würde ich so beschreiben, dass die Semmel von außen wunderschön gebacken aussieht, wenn man Sie dann aufschneidet hat sie sehr grobe Poren und große Luftlöcher und wenn man reinbeisst fühlt es sich an, als ob man nichts im Mund hat. Du magst jetzt denken, wir sind echt schwierig zufriedenzustellen – aber da kann ich dagegenhalten, dass wir hier in meiner Stadt einen richtig guten Bäcker haben. Die Bäckerei stellst alle Backwaren selbst her mit regionalem Mehl und regionalen Zutaten. Daneben ist es halt wirklich noch ein Handwerksbetrieb und keine Aufbackbäckerei, wo der Hauptsitz die Teiglinge industriell herstellt und dann gefroren an seine Filialen ausliefert und diese die Backwaren nur noch aufbäckt. Solche Bäckerein haben wir hier auch zuhauf und ich finde man schmeckt den Unterschied. Man schmeckt den Unterschied nicht nur in der Backware, sondern man schmeckt den Unterschied auch von den Angestellten, welche die Backwaren aufbacken. Der eine hat mehr ein Händchen dafür wie ein anderer und da ist es entscheiden wann man die Breze kauft.
Ja und dann gibt es noch die Variante, dass man vorgebackene Backwaren, luftdicht eingepackt kauft und zuhause noch fertigbackt. Ja ist eine Alternative muss aber nicht sein. Und deswegen die Rettung von Brot und Brötchen und bei mir eben die Pide. Am Ende des Artikels kannst bekommst Du von den Mitrettern einig Rezepte für Brot und Brötchen.

Pide

Türkisches Fladenbrot

Pide

Zutaten:
250 g Weizenvollkornmehl
30 g Hefe
1 TL Salz
175 ml lauwarmes Wasser
frischer Rosmarin
frischer Thymian
frisches Olivenkraut
1 EL Olivenöl
100 g griechischer Jogurt
1 EL Schwarzkümmel
1 EL Sesam

Ofeneinstellung:
175 °C Umluft

Backzeit:
25 Minuten


Zubereitung:

– Es wird das Mehl, die frische Hefe, das Salz, die Kräuter, das Olivenöl und das lauwarme Wasser in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen in 3 Minuten, Knetstufe zu einem Teig verkneten.
– Den Jogurt aus dem Kühlschrank nehmen.
– Den fertigen Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde ruhen lassen.
– Nach der Ruhezeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hände mit Öl einreiben. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf dem vorbereitetem Backpapier zu einem Fladen ausformen.
– Den Teig mit dem Jogurt bestreichen, den Schwarzkümmel und Sesam darauf verteilen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
– Den Ofen nun auf 175 °C Umluft vorheizen.
– Den Fladen auf der mittleren Schiene für 25 Minuten backen.
– Die Pide nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zum Verzehr die Pide in kleine Stücke schneiden.

Ich hoffe ich konnte Dir mit meinem Rezept zeigen wie schnell eine Pide selbstgemacht ist. Wenn Du eine Alternative mit weniger Hefe suchst, habe ich hier noch ein Rezept für ein türkisches Fladenbrot mit einer Übernachtgare.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

So nun zu den Rezeptem meiner Mitretter aus der #wirrettenwaszurettenist:

Paprika meets Kardamom hat ein Naan aus der Pfanne

Brittas Kochbuch bring ein „Fast no-knead-Sauerteigbrot“ aus dem Topf

magentratzerl hat Pletzl

Giftigeblonde bereitet ein Bierbrot zu

Summsis Hobbyküche zeigt uns wie man Baguette zubereitet

Was du nicht kennst… steuert eine Variante eines No Knead Bread bei

Dynamite Cakes zeigt uns ein Focaccia mit roten Zwiebeln

brotbackliebeundmehr zeigt uns Karottenbrot mit Kürbiskernen

Kochen mit Herzchen verwöhnt uns mit Niederrheinischer Butterstuten

Anna Antonia verwöhnt uns mit Pain au Chocolat

Sakriköstlich entführt uns mit einem Mittelalterlichem Bauernbrot

Cuisine Violette bäckt für uns Vollkorntoast mit Emmer-Mehl


Prostmahlzeit hat Hanfbrot beigesteuert


Unser Meating zeigt uns Brot backen mit einem 3-Minuten-Vielfaltbrot

Food for Angels and Devils bäckt (ein)genetztes Brot

LanisLeckerEcke hat ein Kartoffelbreibrot mit Möhrenraspel aus dem Topf

Feinschmeckerle.de rettet für uns Kieler Semmeln

Das Mädel vom Land hat ein Kammutbrot im Angebot

Küchenliebelei bäckt uns ein Ciabatta und zaubert dann daraus ein Cheese-Steak-Sandwich

Auchwas hat Croissants mit Urdinkelmehl für das Sonntagsfrühstück

Bei Obers trifft Sahne gibt es ein Walnuss-Bier-Brot

German Abendbrot bäckt ein Toastbrot

Fliederbaum hat ein Dinkel-Erdmandel-Brot gerettet

Genial lecker rettet uns Dinkelbrötchen mit Buttermilch

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Eistee

Vergangenes Jahr habe ich Zitronenlimonade ausprobiert zum selbermachen. Das hat ganz gut funktioniert und wird seitdem auch immer mal wieder zubereitet um unserem Wasser einen neuen Geschmack zu geben. Bei dieser Limonade weiß ich selbst was drin ist und den Zuckergehalt kann ich auch selbst steuern. Dies waren auch meine Gründe um etwas neues auszuprobieren. Dieses Jahr wollte ich mich an das Experiment Eistee wagen. Eistee ist ja eine Zusammensetzung aus Frucht und Schwarztee. Gedanklich konnte das doch nicht so schwer sein. Und Schwarztee hatten wir noch im Haus aus der Wintersaison, da damit stellen wir unseren Punsch her. Also schon mal die besten Voraussetzungen für selbstgemachten Eistee. Ich saß in Gedanken schon mit meinem Glas mit frisch zubereiteten Eistee und frischem Obst im Glas sowie jeder Menge Eiswürfel auf unserer Sonnenterasse und genoss die Sonne. Soweit der Plan, jetzt musste die Umsetzung her. Mein Eistee sollte ein Konzentrat sein, so dass ich dieses selbst mischen kann, je nachdem wie intensiv man des möchte.

Eistee, konzentriert

Zutaten:
700 g Wasser
14 Beutel Schwarztee

300 g Pfirsich-Maracuja-Nektar
400 g Zucker
2 Pckg. Zitronensäure

Zubereitung:
– Zuerst wird das Wasser innerhalb von 6 Minuten, 100 °C, Stufe 2 zum Kochen gebracht
– Dann die Teebeutel einhängen und für 15 Minuten ziehen lassen.
– Die Teebeutel nach der Ziehzeit ausdrücken und entfernen.
– Nun den Fruchtnektar, den Zucker und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden Stufe 5 verrühren.
– Das Konzentrat nun für 6 Minuten auf 100 ° bei Stufe 2 zum Kochen bringen.
– Den fertigen, noch heißen Eistee in zuvor steriliserte Flaschen abfüllen und verschließen.

– Um den frischen Eistee zu genießen wird das Konzentrat im Mischungsverhältnis 1:10 mit stillen Wasser aufgegossen. Wir haben es auch schon mit sprudelndem Wasser versucht, sind jedoch der Meinung, dass der Geschmack zu Lasten der Kohlensäure reduziert wird.
– Du kannst den Geschmack Deines Eistees variieren, indem Du einen anderen Fruchnektar wählst. Achte bitte jedoch darauf, dass der Fruchgehlat bei mindestens 49 % liegt.

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Versunkener Apfelkuchen

Apfelkuchen

Ich finde es gibt Kuchen, die gehen immer und die mag auch ein jeder – ist das dann schon ein Klassiker? Ich habe mal eben nachgeschlagen, was als Klassiker definiert wird und ich bin der Meinung, dass auch der versunkene Apfelkuchen dazu zählt. Ich habe diesen Apfelkuchen kennen und lieben gelernt über meine Oma. Und es geht mir selbst auch so, Äpfel zählen neben Zitronen und Limetten zu den Obstsorten, welche ich eigentlich immer zuhause habe. Allerdings wird das Rezept von mal zu mal abgewandelt, Mal kommt statt dem Vanillezucker etwas Vanilleextrakt rein, ein anderes Mal ersetzte ich die Butter durch Kokosfett oder die Zitrone durch Limetten. Und gefühlt ist es so, dass er jedes mal ein wenig seinen Geschmack verändert und der apfelkuchen so auch nicht langweilig wird.

 

Versunkener Apfelkuchen

Apfelkuchen

 

Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:
80 g Kokosfett
100 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz
Saft von einer 1/2 Zitrone
3 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Milch
4 Äpfel (Jonagold)

etwas Marillenmarmelade

Ofeneinstellung:
200 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird das Kokosfett in den Mixtopf gegeben und für 2 Minuten auf Stufe 2 bei 37° C geschmolzen.
– Dann den Zucker, Vanillezucker, das Salz, den Zitronensaft und die Eier mit in den Mixtopf geben und für 1 Minute auf Stufe 4 verrühren.

– Es wird der Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
– Eine Springform wird ausgefettet und mit Mehl ausgekleidet.
– Die Apfel werden geschält, geputzt nd geviertelt. Die Viertel jeweils fächerartig einschneiden.

– Nun die Milch, das Mehl und das Backpulver mit in den Mixtopf geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Den Teig in die Springform füllen und die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen.
– Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen lassen.

– Den noch warmen Kuchen mit einem Pinsel mit der Marillenmarmelade einstreichen.

Lass Dir den Kuchen schmecken und hab einen schönen Tag.

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