Archiv für den Monat: Dezember 2015

Lachstörtchen

So, heute beginnt die Reihe rund um das Weihnachtsmenü. Der erste Gang läutet ein mit einem Lachstörtchen mit Feldsalat.

Vorspeise Weihnachtsmenü

Lachstörtchen mit Feldsalat

Unsere Gedanken zur Auswahl des Menüs habe ich hier schon mal angebracht, jedoch nur zum Hauptgang. Für die Vorspeise wollten wir etwas leichtes, was es in der Kombination vielleicht nicht alltäglich gibt.

Feldsalat hat derzeit ja Saison und stand schon ein Mitspieler der Vorspeise fest. Aber was sollte es dazugeben. Nur einen Dip mit selbstgemachten Brot – nein, die Idee haben wir wieder verworfen. Ich wollte irgendwas mit Fisch. Meinen Forellenaufstrich habe ich erst zum letzten Geburtstag mitgebracht, ist also auch ausgefallen. Da kam dann eben die Idee zustande vom Lachstörtchen. Getürmt wurden hier Pfannkuchen, bestrichen mit Frischkäse und dann dazwischen geräucherter Lachs. Ich finde, dieses Gericht ist ein Beispiel dafür, dass das Gute doch eigentlich so nah liegt.

In unserem Fall wurden am Vormittag die Pfannkuchen zubereitet, dann wurde der Frischkäse (pur) mit garteneigenen Kräutern verfeinert und schlussendlich alles gemeinsam getürmt. Ich habe sowohl die Pfannkuchen als auch den Lachs mit einer Plätzchenform (8 cm Durchmesser) ausgestochen, da dann alles schön gleichmäßig wird. Du kannst aber natürlich auch Dessertringe verwenden und die einzelnen Bestandteile darin stapeln.

Lachstörtchen


Zutaten für die Pfannkuchen:

340 g Milch
2 Eier
1/2 TL Salz
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Zutaten für den Frischkäse:
175 g Frischkäse
frischer Rosmarin
frischer Thymian
Blütensalz
Pfeffer

Außerdem:
200 g geräucherter Lachs


Zubereitung der Pfannkuchen:

– Es werden zuerst die Milch, die Eier und das Salz in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies alles für 15 Sekunden, Sufe 4 verrühren.
– Nun das Mehl und das Backpulver hinzugeben und für 15 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
– Den Teig in ein Gefäß umfüllen, wo man mit einem Suppenschöpfer hineinkommt und für 30 Minuten ziehen lassen.
– Nach der Ruhezeit jeweils eine 3/4 Schöpfer in eine mit wenig Fett heiße Pfanne geben und die Pfannkuchen backen.
– Die Pfannkuchen abkühlen lassen..
– Aus den erkalteten Pfannkuchen die benötigten kreisförmigen Teile ausstechen.

Zubereitung Frischkäse:

– Während der Pfannkuchenteig ruht kann der Frischkäse zubereitet werden.
– Diesen hierfür in eine Schüssel umfüllen.
– Den Rosmarin und den Thymian hacken und zum Frischkäse geben.
– Mit dem Blütensalz und dem Pfeffer abschmecken.
– Anschließend wieder kühl stellen.

Wenn die Vorbereitungen soweit abgeschlossen sind wird der jeweils erste Boden mit Frischkäse bestrichen und auf ein Küchenbrett gegeben. Dann der Lachs ausgestochen und darauf gesetzt. Nun das Spiel wiederholen, bis alles aufgebraucht ist. Meine Türmchen hatten fünf Böden, dies hat auch gereicht.

Zum Servieren haben wir die Törtchen geviertelt, jedem Gast wurde ein halbes Törtchen auf den Teller gegeben.
Was gab es bei Dir an Weihnachten, womit hast Du Deine Gäste verwöhnt?

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Weihnachtsmenü

Wie feierst Du Weihnachten? Bei uns ist es so, dass wir sowohl am Heiligabend als auch an den Weihnachtsfeiertagen mit der Familie zusammenkommen. Dieses Jahr war meine Familie abends zum Essen da, und zwischen Hauptgang und Nachspeise gab es dann die Bescherung. Ich habe drei jüngere Geschwister, wobei zwei davon wirklich noch jung sind mit 10 und 12 Jahren. Da ist das so eine Sache mit dem Warten auf die Bescherung. Ich muss jedoch sagen, dass mir das ganz recht ist, da ich ja auch ein totaler Weihnachtsfan bin und ich somit die Bescherung auch herbeisehne.

Weihnachtsbaum

Christbaum 2015

Aber nun zum Tageablauf. Ich finde, dieses Jahr waren wir extrem gut organisiert. Wir konnten den Tag auch für uns genießen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Mann für die Hilfe bedanken.

Weihnachtstafel 2015

Weihnachtstafel 2015

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, was wir Leckeres kochen oder eigentlich grillen könnten. Da das Wetter so traumhaft war, war mein Wunsch ein Brisket zuzubereiten. Vor allem nimmt das so keine Zeit in Anspruch und schmort vor sich im Grill dahin. Hier haben wir allerdings das Problem mit dem jüngeren Mitessern, dass hier die Akzeptanz für rosa gebratenes Fleisch noch nicht so vorhanden ist. Also umdenken – was könnten wir nur zubereiten, wo wir uns eigentlich auch ein wenig zurücknehmen können. Da fällt die Wahl eigentlich nur auf ein Schmorgericht. gut die Kategorie ist schon mal definiert, jetzt nur welches. Einen Rinderbraten in Rotwein geschmort hatten wir es, also sollte es ein Sauerbraten werden.

Den Sauerbraten habe ich schon am Sonntag vor Heiligabend eingelegt, das Rezept hierzu werde ich Dir in einem der nächsten Posts verraten, ebenso wie die weiteren Rezepte. Ich hoffe Du bist nun schon etwas gespannt was es gab.

 

Weihnachtsmenü 2015

Vorspeise
Lachstörtchen mit Feldsalat

Hauptgang
Sauerbraten mit Haselnuss-Dinkel-Spätzle
Bohnen im Speckmantel und Portweinzwiebeln

Nachspeise
selbstgemachtes Zimteis mit Orangenfilets

 

Wie findest Du die Menüfolge. Jetzt so im Nachhinein betrachtet, kann ich sagen, dass die Orangen nicht so zum Zimteis harmoniert haben, da hier der Zimtgeschmack vom Eis ein wenig aufgehoben wurde. Hier sollten wir evtl. eine Alternative überlegen, den Rest würde ich aber genau so wieder machen.

Also bleib dran und lass Dich von den Rezepten überraschen.

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Vanillekipferl

Jetzt habe ich Dir einige meiner Pralinen vorgestellt, was allerdings auf keinen Plätzchenteller fehlen darf sind Vanillekipferl. Vanillekipferl sind die heimlichen Favoriten in der Familie. Wenn ich da einen Teller voll hinstelle ist der in Null komma Nix leer, aber keine hat natürlich eines davon genommen.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich keine Kipferl mehr forme, bei mir gibt es statt Vanillekipferl nun Vanillestangerl. Ersten werden diese gleichmäßiger, zweitens werden keine Spitzen dunkler und drittens brechen meine „Vanillekipferl“ nicht beim wenden im Vanillezucker.

Genau, der Vanillezucker – das ist auch so ein Thema. Ich mache meinen Vanillezucker selbst. Dafür sammle ich meine leeren Vanilleschoten in einem Zucker mit Glas. Wenn diese Zuckermischung gut durchgezogen hat, dann gebe ich alles in den Thermomix und pulverisiere den Zucker auf Stufe 10 inklusive der Schoten. Diese werden dadurch ganz klein gemixt und müssen nicht gerausgefischt werden. Somit sind die Schoten wirklich zu 100 % genutzt worden.

Vanillekipferl


Zutaten für die Vanillekipferl:

50 g Puderzucker
30 g Vanillezucker bzw. 2 EL Vanilleextraxt
140 g Mehl Typ Wiener Griessler
50 g gemahlene Mandeln
110 g kalte Süßrahmbutter


Zum Bestäuben:

Vanillezucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

17 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten für die Vanillekipferl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese für 1,5 Minuten auf der Teigstufe verknetet.
– Den Teig in einem Frischhaltebeutel geben und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
– Nun zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig vierteln. Jeweils ein Viertel daumendick ausrollen und nur noch in der gewünschten Länge abschneiden.
– Die Zuschnitte auf dem vorbereiten Backblech auslegen, bitte beachten Sie, dass die Vanillekipferl ein wenig auseinanderlaufen, daher etwas abstand halten.
– Die Vanillekipferl nun für 17 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit soviel Vanillezucker in einen tiefen Teller geben, dass der Boden bedeckt ist.
– Die fertigen, noch warmen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden und anschließend auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.
– Die Vanillekipferl in einer Plätzchendose im Kühlen aufbewahren.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen und lass Dir die Plätzchen schmecken.
Welche Plätzchen dürfen auf Deinem Plätzchenteller nicht fehlen?

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Eierlikörpraline

Da wir noch ein paar Tage bis Weihnachten haben, kann ich mich  noch mit meinen Pralinen austoben. Heute habe ich eine neue alkoholische Variante, die Eierlikörpraline. Wie man Eierlikör selbst herstellt, habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Mit dieser Praline hat Du die Möglichkeit, gleich zwe Geschenke auf einmal herzustellen.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Praline nicht als typisches Plätzchen zählt oder in die Weihnachtsbäckerei einzuordnen ist, Pralinen sind halt in der kühleren – diesen Winter kann ich ja gar nicht sagen, in der kalten Jahreszeit – besser herzustellen, da es durchaus die Möglichkeit gibt, eine Ganache oder die Trüffelmasse draußen abkühlen zu lassen. Zudem kommt noch hinzu, dass einem die Schokolade nicht schon vom Anschauen schmilzt und so die Produktion auch viel mehr Spaß bereitet.

So jetzt bin ich ein bisschen abgekommen, vom wesentlichen. Wir wollten ja eigentlich Eierlikörpralinen herstellen – ich gehe davon aus, dass Du den Eierlikör bereits eingelagert hast 🙂 .

Eierlikörpraline

Zutaten:
400 g Löffelbiskuit
100 g weiche Butter
200 g Eierlikör
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g weiße Kuvertüre
100 g Kokosflocken

Zubereitung:
– Zuerst werden die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 10, 10 Sekunden gemahlen.
– Nun zu den Löffelbiskuit die Butter, den Eierlikör und die gemühlenen Nüsse geben – für 30 Sekunden auf Knetstufe vermengen.
– Die Masse der Eierlikörpraline umfüllen und für eine Stunde kühlen lassen.
– Anschließend mit einem Löffel abstechen und kleine Kugeln formen. Diese auf einem Brett aufrichten und antrocknen lassen.
– Im nächsten Schritt wird die weiße Kuvertüre grob zerhackt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 gehackt.
– Die Kuvertüre für 12 Minuten, 50 °C, Stufe 2 schmelzen.
– Nun jede einzelne Eierlikörpraline in der Hand in weißer Kuvertüre rollen und dann in den Kokosflocken wenden. Anschließend wieder zurück auf das Brett legen und die Eierlikörpraline trocknen lassen.
– Die Eierlikörpraline kühl lagern.

Wie findest Du die Idee, dass mit Löffelbiskuit kleine Pralinen hergestellt werden können und du dabei nicht die Thematik rund ums Temperieren der Schokolade hast? Ich hoffe ich konnte Dich mit diesem und den vergangenen Rezepten begeistern.

Noch eine schöne Adventszeit

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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Orangenlikörpralinen

Hast du schon alle Geschenke für Weihnachten zusammen? Auch wenn dies bereits der Fall ist, dieses Pralinenrezept ist schnell umgesetzt und kann entweder zu anderen Anlässen verschenkt werden oder Du genießt die kleinen Pralinen selbst. Wer sagt denn immer, dass man alles Gute nur verschenken kann 🙂 .

Diese Pralinen sind ganz schnell zubereitet und ich würde mal behaupten, dass Sie auch keine Pralinen im Sinne von handgeschöpfter Schokolade sind. Genau aus diesem Grund sind die Pralinen auch für jederman/jederfrau zum Zubereiten. Da ich keine Pralinen mit einem flüssigen Kern mag, suche ich mir Alternativen, wie diese Orangenlikörpraline. Die Zutaten, die Du dafür benötigst, sind in fast jedem Haushalt zu finden oder rasch zu besorgen – also dann auf ans Werk.

Orangenlikörpralinen

Zutaten:
130 g Löffelbiskuit
80 ml Grand Manier
40 g Butter
200 g weiße Kuvertüre
30 g Vanillezucker (selbstgemacht)

Zubereitung:
– Zuerst die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 6 zerkleinern.
– Die Butter und den Grand Manier hinzugeben und 30 Sekunden, Knetstufe verkneten. Die Masse dann aus dem Thermomix nehmen und in einer kleinen Schüssel kurz zur Seite stellen.
– Die Kuvertüre grob zerhacken und in den Mixtopf geben. Diese zuerst auf Stufe 10 für 10 Sekunden zerkleinern. Anschließend für 12 Minuten auf Stufe 2, 50 °C erhitzen und schmelzen lassen.
– Anschließend den zur Seite gestellten Teig mit in den Mixtopf geben und erneut für 30 Sekunden, Knetstufe unterrühren.
– Den fertigen Pralinenteig in ein Gefäß umfüllen und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
– Die gekühlte Masse mit einem Teelöffel abstechen und kleine Pralinen daraus formen. Diese abschließend im Vanillezucker wälzen.
– Die Orangenlikörpralinen an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

Während des Aufschreibens habe ich mir gerade überlegt, dass es die Praline natürlich auch in einer alkoholfreien Variante geben könne, indem man z. B.  Rosenwasser verwendet oder Orangensaft. Hier müsste ich mir aber nochmals Gedanken zum Mischungsverhältnis machen. Diese folgen dann.

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Orangenzungen

Im letzten Beitrag habe ich Dir ja erzählt, dass mein Mann Zimtsterne liebt. Aber ich backe nicht nur die Plätzchen der anderen, sondern meine Lieblingsplätzchen dürfen auch nicht zu kurz kommen. Wo ich einfach nicht widerstehen kann, sind Orangenzungen. Diese leckeren saftigen Plätzchen mit Orangensaft und Marzipan. So schön saftig und dann noch Marillenmarmelade und die Enden mit Schokolade – mmmmh einfach köstliche diese Orangenzungen.

Entschuldige, jetzt bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen, aber Du wirst sehen, wenn Du die Orangenzungen gebacken hast, geht es Dir auch so. Da kann man die Finger gar nicht davon lassen.

Orangenzungen

Zutaten:
400 g Butter
200 g Zucker
200 g Marzipan
8 Eigelb
520 g Mehl
2 Orangen

Marillenmarmelade
Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Abrieb der Orange aufgefangen. Im Anschluss wird diese halbiert und entsaftet. Hier bitte nicht nur den Saft verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch.
– Sowohl Orangenabrieb, als auch der Orangensaft mit dem Fruchtfleisch wandert in den Mixtopf des Thermomix.
– Alle weiteren Zutaten (Eigelb, Butter, Zuckerm Marzipan, Mehl) auch. Nun das ganze auf Stufe 4 zu einem cremigen Teig verarbeiten.
– Es werden nun 2 Backbleche mit Backpapier vorbereitet und der Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze aufgeheizt.
– Den Teig für die Orangenzungen nun in einen Spritzbeutel umfüllen und diesen auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen. Bei mir wurden es unterschiedliche Formen, entweder Tupfen, Stangen oder Schleifen – aber hier sind Dir keine Grenzen gesetzt.
– Die Bleche nun einzeln für 15 Minuten backen, bis die Orangenzungen goldbraun sind.
– Die abgekühlten Plätzchen werden nun mit Marillenmarmelade zusammengeklebt.
– Anschließend die Kuchenglasur schmelzen und immer ein geklebtes Orangenzungen-Pärchen tauchen und erneut abkühlen lassen.
– Die fertigen Orangenzungen in einer Plätzchendose aufbewahren.

Du wirst sehen, dies sind Plätzchen die wirklich die gesamt Adventszeit saftig bleiben. Durch die Zubereitung mit dem Thermomix wird das Marzipan auch schön klein und die Orangenzungen lassen sich mit dem Spritzbeutel gut aufspritzen.

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Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

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Elisenlebkuchen

Was sind für Dich Plätzchen die auf keinen Fall in der Weihnachtszeit oder auch schon vor der Weihnachtszeit auf keinen Fall fehlen dürfen. Was für mich ganz klar dazu zählt sind Lebkuchen. Die vergangenen Jahre hatte ich Kartoffellebkuchen zubereitet, da diese schön weich bleiben. Dieses Jahr wollte ich mich mal an etwas neues Wagen und so sollten es Elisenlebkuchen sein. Ich kenne Elisenlebkuchen als sehr gute Lebkuchen – es kommen ja auch nur feinste Zutaten rein. Jede Menge Nüsse, Eier und Gewürze. Und beim Gewürz darf nicht gespart werden, denn so ein Lebkuchen soll auch ordentlich nach Weihnachten schmecken.
Tina von Foodina frägt in Ihrem Blogevent „Zimt, Kardamom, Nelke“ ob es für einen eher Weihnachten oder Indisch richt. In meinem Fall ist es ganz klar Weihnachten. Denn mit den Nüssen und dem Honig wird das ganze sehr weihnachtlich und ich finde auch, dass die Lebkuchen ordentlich ergeben. Somit zähle ich diese als Backwaren auch in die kalte Jahreszeit, und so gar nicht nach Indien. Was verbinde ich mit Indien? Eine Reise in ein Land mit vielen Leuten, vielen Eindrücken und jede Menge Gewürze. Aber auch leichtere Küche, denn Marinaden sind mit Jogurt angemacht, und auch Frucht.

So nun wieder zurüchschweifen in die Küche, jetzt widmen wir uns den Elisenlebkuchen.

Elisenlebkuchen

Zutaten:
6 Eier
100 g Zucker
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
100 g Zartbitterschokolade
20 g Lebkuchengewürz
5 EL Honig
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 Tonkabohne gerieben
1 EL Vanilleextrakt

40 Oblaten (70 mm)
1 Pckg. Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober- / Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Haselnüsse und das Orangeat und Zitronat in den Mixtopf des Thermomixes geben. Dieses für 15 Sekunden, Stufe 7 hacken und umfällen.
– Nun die Zartbitterschokolade im Thermomix klein hacken, Stufe 7 für 8 Sekunden.
– Die Eier mit der Küchenmaschine schaumig aufschlagen.
– Alle weiteren Zutaten zu den Eiern geben und unterrühren.
– Den fertigen Teig für drei Stunden ziehen lassen

– Nun den Ofen vorheizen auf 160 °C Ober-/Unterhitze.
– Anschließend den Teig auf Oblaten aufspritzen oder so wie ich mit einer Lebkuchenglocke arbeiten.
– Die fertigen Lebkuchen nach dem Backen auskühlen lassen.
– Anschließend in der Kuchenglasur tunken und erneut abkühlen lassen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen. Die Lebkuchen in einer Gebäckdose aufbewahren.

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

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Forellenaufstrich

Heute habe ich ein kein Süßes Rezept denn neben den ganzen Plätzchen gibt es ja auch ab und zu was herzhaftes. Wir hatten letztens erst eine Feier, für welche jeder etwas beigesteuert hat. Ich habe auf einen Forellenaufstrich gemacht, dazu frisch gebackenes Brot und ich finde man hat eine ordentliche Brotzeit. Dazu dann evtl. schon geschnittenes Gemüse und das ganze wird abgerundet. Fisch ist ja ab und zu eine schwierige Sache, denn entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht – wir mögen ihn aber, er kommt allerdings viel zu selten auf den Teller.

Was ich an dem Rezept so mag, ist die Zubereitung mit dem bereits geräuchertem Fisch. Dieser stammt entweder aus dem Räucherofen vom Schwager oder von Bekannten – da weiß man was man bekommt 🙂

Und Frischkäse habe ich eigentlich auch immer zuhause – somit eignet sich der Aufstrich auch gut, wenn sich mal kurzfristig Besuch ansagt oder für eine geplante Feier, weil er sich gut vorbereiten lässt.

Forellenaufstrich

Zutaten:
220 g geräuchertes Forellenfilet
200 g Frischkäse natur
1/2 Zitrone, Saft und Abrieb davon

Zubereitung:
– Die Zitrone zuerst abreiben und dann auspressen.
– Alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 20 Sekunden auf Stufe 7 mixen.
– Den fertigen Forellenaufstrich in ein Weckglas oder eine kleine Schüssel umfüllen und kalt stellen bis zum Servieren.

Ich wünsche gutes Gelingen und einen guten Appetitt.

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