Archiv für den Monat: November 2015

Himbeergeleewürfel

Bestimmt bist Du schon mitten in der Weihnachtsbäckerei und brauchst jetzt vielleicht mal etwas anderes als Plätzchen. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, meine Liebsten mit möglichst viel Selbstgemachtem zu beschenken. Eine Idee, welche ich mir schon mehrmals durch den Kopf habe gehen lassen, sind Geleewürfel. Für den ersten Versuch sollten es Geleewürfel aus Himbeeren, also Himbeergeleewürfel werden. Was mich daran so faszinierst ist die Farbe und dass dies nicht im geringsten etwas damit zu tun hat, was man als Geleebanane kaufen kann.

Da ich mir sowieso Hohlkörper für die Pralinen – ja die mache ich mir nicht selbst – bestellt habe, habe ich gleich das benötigte Pektin und den Glukosesirup mitbestellt. Ich habe zuvor ein wenig recherchiert, ob ich Pektin mit Agar-Agar austauschen kann, bin aber nicht wirklich über eine eindeutige Aussage gestolpert, so dass ich es noch den Originalzutaten zubereitet habe. Ich habe zwar Läuterzucker und auch schon Zuckersirup selbst eingekocht, doch auch dieser hat nicht viel mit dem erworbenen Glukosesirup zu tun. Den Glukosesirup musst Du Dir vorstellen, wie den Inhalt aus den „Schleckmuscheln“ die man früher als Kinder bekommen hat. Er ist sehr zähflüssig und klebrig.

Als ich dann alles Zutaten zusammen hatte, habe ich mich an die Produktion gemacht.

Himbeergeleewürfel

Geleewürfel aus Himbeermark

Himbeergeleewürfel

Zutaten:
600 g TK-Himbeeren
395 g Zucker
11 g Pektin
1/2 TL Zitronensaft
55 g Glukosesirup

Zucker zum Wälzen

Zubereitung:
– Die gefrorene Himbeeren habe ich auf einem flachen Teller aufbereitet und mit etwas des Zuckers bestreut und auftauen lassen.
– Die aufgetauten Himbeeren habe ich dann durch ein Küchensieb in einen Topf passiert.
– Nun eine kleine Auflaufform mit ca. 20 x 15 cm Größe bereit stellen
– 30 g Zucker und das Pektin vermischen und unter das vorbereite Himbeermark geben.
– Alles unter Rühren zum Kochen bringen.
– Nun den Glukosesirup und den restlichen Zucker zu den Himbeeren geben und unter Rühren aufkochen lassen und ca. 4 Minuten einkochen.
– Es wird der Zitronensaft untergerührt und anschließend wird das Himbeergelee in die vorbereitete Auflaufform gefüllt.
– Diese habe ich dann auf unsere überdachte Terasse für eine Stunde zum Abkühlen gestellt.
– Nach der Abkühlzeit wird das Himbeergelee in Würfel geschnitten.
– In einen tiefen Suppenteller wird etwas feiner Zucker gegeben und die einzelnen Himbeergeleewürfel werden darin gewälzt.
– Ich habe meine fertigen Himbeergeleewürfel in einen Kuchencontainer gegeben und diese werden im kühlen Flur gelager.

Ich muss Dich vorwarnen, mehr als einen Himbeergeleewürfel kannst Du nicht essen, das diese wirklich sehr süß sind. Aber Sie sind eine Sünde wert und über mehrere Wochen haltbar.

Viele Spaß beim Herstellen und glücklich Machen Deiner Lieben.
Ich werde für Weihnachten noch als zweite Sorte Mangogeleewürfel zubereiten, da diese auch eine wunderschöne Farbe haben.

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Shortbread

So, nun ist es bei mir auch endlich soweit, die Weihnachtsbäckerei beginnt. Bei dem schlechter werdenden Wetter hat man auch so richtig Lust darauf. Beginnen tue ich mit einem Rezept mit Gelinggarantie. Ich finde das immer eine ganz gute Strategie, denn dann hat man Lust auf noch mehr Backen – also nicht mit einem ganz neuen Rezept beginnen, wo einen evtl. eine Überraschung erwartet.

Als erstes Rezept für die Adventszeit 2015 habe ich heute für Dich ein Rezept für Shortbread-Eisbären. Ich finde diese Plätzchen sehr ansehlich und sie schmecker super super lecker.

Hier nun zuerst ein Foto und dann auch das Rezept.

Shortbread in Eisbärenform
Eisbärenshortbread

Shortbread-Eisbären

Zutaten:
300 g Dinkelmehl, Typ Dunst
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
200 g weiche Butter
100 g feiner Backzucker
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL Salz
grober Zucker zum Bestreuen
Ofeneinstellung:
180°C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen.
– Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz mit den Schneebesen des Handmixers oder der Küchenmaschine cremig rühren.
– Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und zügig unterrühren. Die übrige Mehlmischung hinzufügen und rasch unterkneten.
– Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
– Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit den Ausstechern vorsichtig 30 kleine Eisbären ausstechen.
– Diese schon auf das mit Backpapier ausgelegte Bleck legen und weitere 60 Minuten kühl ruhen lassen
– Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Die Eisbären mit dem groben Zucker bestreuen und im Backofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
– Nach dem Backen die Eisbären auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Ich hoffe Dir schmecken die Plätzchen genauso gut wie uns.

Ps: Hier noch ein Einblick wie es bei der Planung der Weihnachtsbäckerei 2015 ausgesehen hat.

Weihnachtsbäckerei

Ideensammlung für die Weihnachtsbäckerei

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Schokokuchen

Neben den herzhaften Dingen der vergangenen Posts muss jetzt wieder was Süßes her, denn süß ist immer gut. Heute gibt es süß gepaart mit Schokolade und schon ein kleine wenig Vorfreude auf Weihnachten, denn ich habe den Schokoladenkuchen verfeinert mit Orangenöl, Vanilleextrakt und etwas Lebkuchengewürz 🙂

Schokoladenkuchen mit Orange und Lebkuchengewürz

Schokokuchen

Ich weiß es ist irgendwie seltsam, wenn man Mitte November noch fast 20 Grad auf dem Thermometer angezeigt bekommt, aber dann macht man es sich einfach heimelig.

Und für einen guten Kuchen ist immer Zeit. Hier nun zu meinem Rezept für den Schokokuchen.

Schokokuchen

Zutaten:
150 g gehackte Zartbitterkuvertüre
250 g weiche Butter
175 g Zucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
1/2 TL gemahlener Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
2 Tropfen Orangenöl
400 g Mehl
1/2 Pckg. Backpulver
50 g Speisestärke
50 g gemahlene Haselnüsse

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- / Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Die Guglhupfform einfetten und mit Mehl auskleiden.
– Die gehackte Schokolade im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen.
– Den Ofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
– Die Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
– Nach und nach die flüssige Schokolade unter Rühren zu der Butter-Zucker-Mischung hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht.
– Dann die Gewürze dazugeben und gut unterrühren.
– Anschließend jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren
– Mehl, Speisestärke, Haselnüsse und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe in zwei Portionen kurz heben.
– Den Teig in die vorbereitete Form (Guglhupfform) füllen und auf dem Rost, mittlere Schiene, in den Backofen schieben.
– Nach der Backzeit eine Stäbchenprobe durchführen.
– Nach dem Backen den Kuchen 10 Minuten ruhen lassen und dann aus der Form nehmen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter stürzen und erkalten lassen.
– Der Kuchen wird vor dem Servieren mit einer Schokoladenglasur überzogen.

Schokoladenkuchen mit Orange und Lebkuchengewürz

Schokokuchen

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Rinderfond selbermachen

Ich koche gerne und gerade in den kälteren Jahreszeiten auch richtig deftig. Neben einem guten Stück Fleisch nutze ich auch Fonds und viel Wurzelgemüse. Bei den Fonds ist es natürlich schön, wenn man diese selbst herstellt. Durch unseren Holzofen in der Küche, lässt sich sowas auch gut herstellen und der Aufwand ist relativ gering. Der Holzofen läuft um das Erdgeschoss zu erwärmen und der Rinderfond darauf kann gut einkochen.

Ich bereite meine Fonds eigentlich alle gleich zu, unterscheiden tue ich nur in der Fleischart und in den Gewürzen. Heute gibt es als erstes einen Rinderfond. Ich hatte noch Beinscheiben, eine Zwerchrippe und Knochen eingefroren, diese konnte ich darin verarbeiten.

Rinderfond

Zutaten:
– 2 Beinscheiben
– 1 Zwerchrippe
– Rinderknochen
– 3 Karotten
– 1 Lauch
– 1/2 Knollensellerie
– 2 Zwiebeln
– 2 Tomaten
– Salz
– Pfeffer
– Lorbeer
– Wacholder
– Piment
– Thymian
– Rosmarin
– Salbei


Zubereitung:

– Das Fleisch und die Knochen werden auf einer Fettpfanne im Backrohr auf Grillstufe für ca. 20 Minuten gegrillt.
– In der Zwischenzeit putze ich das Wurzelgemüse und schneide es dann in grobe Stücke.
– Das Gemüse in einen großen Fleischtopf geben und stark anbraten.
– Das Fleisch dazugeben und alles mit kaltem Wasser aufgießen.
– Die Gewürze werden im Mörser angestoßen und dann mit den Kräutern in einen „Einweg-Teebeutel“ gegeben. Diesen verschließen und in dem Topf schwimmen lassen.
– Das Ganze nun über mehrere Stunden (3 – 4 Stunden) leicht köcheln lassen – das ausgetretene Eiweiß dabei immer wieder abschöpfen.
– Nach der Kochzeit das Fleisch rausnehmen – kann für eine klare Suppe genutzt werden – und zur Seite stellen.
– Das Gemüse durch eine Flotte Lotte passieren und dann den Fond mit offenen Deckel nochmals für 1,5 Stunden einreduzieren lassen.
– Den Rinderfond nun abkühlen lassen. Danach kann das Fett abgeschöpft werden.
– Ich habe meinen Rinderfond nun über Nacht abkühlen lassen
– Am nächsten Tag wurde dieser nochmals aufgekocht und in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt.
– Ich habe meine Gläser eingeweckt, so hält sich dieser Rinderfond einige Zeit und kann bei Bedarf genutzt werden.

Ich hoffe ich konnte Dir zeigen, mit wie wenig Aufwand Fond selbst hergestellt ist. Nun heißt es ran an die Töpfe und fleißig einkochen.

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Pizza vom Grill

Hast Du schon mal eine Pizza auf dem Grill gemacht? Also ich meine so richtig vom Grillrost – das kannst Du Dir nicht vorstellen, das das funktioniert. Ich kann Dir versichern, dass das funktioniert und dass die auch noch wirklich so richtig lecker ist. Und wer sagt, denn das Pizza nur im Ofen oder auf einen Pizzastein zubereitet werden kann. Und auch ein Kugelgrill stellt ja eigentlich ein kleines Backrohr dar, nur mit direkter Befeuerung. Also lass Dich überraschen und probiere das Rezept aus.

Pizza mit gegrilltem Gemüse

Zutaten für den Teig:
350 ml warmes Wasser
1 Pckg. Trockenhefe
½ TL Zucker
500 g Mehl Typ 405 Dunst
3 EL Olivenöl
2 TL grobes Meersalz

Zutaten für den Belag:

3 EL Olivenöl
½ TL grobes Meersalz
¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 rote Paprika
250 g Champignons
250 g Mozzarella

Grillzeit:
15 Minuten

Grilleinstellungen:
Direkte mittlere Hitze 175 – 230 °C

Zubereitung des Teiges:
– Wasser, Hefe und Zucker in eine Rührschüssel geben, kurz vermischen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche dünner Schaum bildet.
– Mehl, Öl und Salz hinzufügen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Stufe bearbeiten, bis sich alle Zutaten verbinden. Dann den Teig 10 Minuten auf höchster Stufe bearbeiten, bis die Masse zu einem glatten, elastischen Teig wird.
– Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 1,5 – 2 Stunden gehen lassen. Er sollte dabei das Volumen verdoppeln.

Zubereitung der Pizzas:
– In der Zwischenzeit können Sie die Paprika und die Champignons waschen und putzen. Die Paprika in feine Streifen schneiden, die Champignons vierteln.
– Ein Würzöl aus dem Olivenöl, dem groben Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer herstellen. Damit das vorbereitete Gemüse vermischen.
– Nun wird zuerst das Gemüse in einer Grillpfanne auf dem Grill zubereitet bis alles leicht gebräunt und gar ist. Dies dauert ca. 6 Minuten, das Gemüse dabei 2 Mal wenden.
– Den vorbereiteten Teig nun in acht gleiche Teile schneiden. Acht Backpapierquadrate von je ca. 22 x 22 cm vorbereiten und auf einer Seite dünn mit Olivenöl bestreichen. Auf jedem Packpapier ein Teigstück mit den Händen zu einem runden Fladen von knapp 1 cm Dicke und 15 – 20 cm Durchmesser ziehen. Die Teigoberfläche dünn mit Olivenöl bestreichen.
– Nun geht es an das Backen der Pizzen. Zunächst 3 Teigfladen mit dem Papier nach unten auf den Rost legen. 2 – 5 Minuten grillen, dann das Backpapier abziehen und wegwerfen.
– Die Pizzaböden vom Grill runter nehmen und in der Zwischenzeit die nächsten drei vorgrillen.
– Die bereits gebackenen Böden mit der gegrillten Seite nach oben auf eine Arbeitsfläche legen und mit dem gegrillten Gemüse sowie dem Mozzarella belegen. Anschließend nochmals 2 – 5 Minuten fertigbacken.
– Die fertigen Pizzas warm servieren.

Pizza und mehr - das Event

Sandra von From Snuggs Kitchen sucht zu Ihrem Event „Pizza und mehr“ Tipps und Rezepte rund um die die Pizza. Das Rezept reiche ich zu diesem Event ein, denn das Mehlpaket von der Draxmühle als Gewinn ist einen Versuch wert.

Würde mich freuen, wenn Du mir berichtest, ob Du schon mal Pizza auf dem Grill gemacht hast und wie Deine Erfahrungen damit waren.

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Quittengelee

Zum Abschluss der Quittentriologie kommt heute nochmals eine neue Variante von Quittengelee ins Spiel – Quittengelee mit Ingwer.

Die Zubereitung ist ähnlich wie in den beiden anderen vorgestellten Quittenprodukten. Zuerst wird der Quittensaft gewonnen und dann wird dieser zu Gelee verarbeitet. Auch diesesmal habe ich dem Quittengelee noch einen weiteren Geschmack hinzugefügt – diesesmal Ingwer.

Ich muss sagen, ich bin nun wirklich froh, dass ich die Mengen an Quitten verarbeitet habe – es hält ja doch immer ganz schön auf, bis der Saft gewonnen ist bzw. bis mal die Mengen an Quitten so weit sind, dass Saft gewonnen werden kann. Da die vergangenen Tage hier etwas kühler waren, läuft unser Beistellherd fleißig und da nutze ich es natürlich, dass ich darauf z. B. die Quitten weich kochen kann.

 

Quittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Quittengelee

Zutaten:
2000 g geputzte Quitten
1 Bio-Zitrone
1 l Wasser
5 cm frischer Ingwer
500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
– Einen großen Topf mit dem Wasser vorbereiten und darin die Zitrone auspressen.
– Die Quitten mit einem trockenem Tuch vom Flaum befreien, in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz sowie das Kernhaus entfernen. Die Quittenstücke gleich in das Zitronenwasser geben und bei Bedarf Wasser auffüllen, so das die Quitten leicht bedeckt sind.
– Nun die Quitten kurz aufkochen und 3-4 Stunden leise köcheln lassen. Die Quitten dann kurz abkühlen lassen.
– Nun einen Sieb mit einem Leinentuch/Baumwoll/Geschirrtuch auslegen, in eine großen Topf stellen und den Saft mit den Quitten, am besten über Nacht, durchlaufen lassen.
– Den ungesüßten Quittensaft und den geputzten und grob zerteilten Ingwer in den Mixtopf des Thermomixes geben und kurz für 5 Sekunden, Stufe 5 mixen.
– Anschließend den Gelierzucker in den Mixtopf geben und erneut für 5 Sekunden, Stufe 5 verrühren.
– Anschließend dies alles für 24 Minuten 100 °C Stufe 2 kochen lassen.
– Das fertige Quittengelee wird mit einen Abfülltrichter in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt und verschlossen. Diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

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Quittengelee

Ich habe Dir eine Quittentriologie versprochen und hoffe, dass ich Dich nicht schon im letzten Post abgeschreckt habe, wie die Quittenfrucht zu verarbeiten ist. Den Quittenlikör habe ich Dir hier vorgestellt, heute geht es mit Quittengelee weiter. Es ist aber kein reines Quittengelee, ich habe es vielmehr noch ein bisschen verfeinert mit Apfelsaft und Zitronenmelisse. Zitronenmelisse finde ich, gibt nochmals eine feine Note und Apfel passt ja zu den Quitten perfekt dazu. Ich habe den Weg mit dem Apfelsaft gewählt, weil wir diesen schon pressen haben lassen und somit nochmals eigenes Obst verarbeitet werden kann und zudem brauche ich dann nicht so viel Quittensaft kochen.

Qittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Quittengelee

Zutaten:
2000 g geputzte Quitten
1 Bio-Zitrone
1 l Wasser
500 g trüber Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
Handvoll frischer Blätter von der Zitronenmelisse

Zubereitung:
– Einen großen Topf mit dem Wasser vorbereiten und darin die Zitrone auspressen.
– Die Quitten mit einem trockenem Tuch vom Flaum befreien, in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz sowie das Kernhaus entfernen. Die Quittenstücke gleich in das Zitronenwasser geben und bei Bedarf Wasser auffüllen, so das die Quitten leicht bedeckt sind.
– Nun die Quitten kurz aufkochen und 3-4 Stunden leise köcheln lassen. Die Quitten dann kurz abkühlen lassen.
– Nun einen Sieb mit einem Leinentuch/Baumwoll/Geschirrtuch auslegen, in eine großen Topf stellen und den Saft mit den Quitten, am besten über Nacht, durchlaufen lassen.
– Den ungesüßten Quittensaft (ca. 600 ml) mit dem Apfelsaft und dem Gelierzucker in den Mixtopf des Thermomixes geben und kurz für 5 Sekunden, Stufe 5 verrühren.
– Anschließend dies alles für 24 Minuten 100 °C Stufe 2 kochen lassen.
– Die Blätter der Zitronenmelisse kurz abwaschen, abtrocknen und dann fein hacken.
– Die Zitronenmelisse kommt durch die Deckelöffnung des Thermomixes in der letzten Minute mit in das Quittengelee.
– Das fertige Quittengelee wird mit einen Abfülltrichter in zuvor sterilisierte Gläser abgefüllt und verschlossen. Diese für 5 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

Quittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

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