Archiv für den Monat: Oktober 2015

Quitten

Ich habe es ja nicht geglaubt,dass Quitten das Sportstudio ersetzen können, aber nach der Verarbeitung meiner ganzen Quitten kann ich auch dies bestätigen. Eigentlich habe ich gegenüber meinem Vater gemeint, so zwei bis drei Kilo krieg ich schon verarbeitet. Aber da er kein Maß hatte habe ich gefühlt 100 kg bekommen und tatsächlich waren es so knappe 10 Kilo Quitten.
Quitten sind das Obst von Aphrodite und stehen für Glück, Fruchtbarkeit und Unvergänglichkeit – ich frage mich im Nachhinein woher dies wohl alles kommt. Vermutlich haben die Namensgeber das Obst nur gesehen und gerochen.

Ich habe meine Quitten auf drei mal verarbeitet. Beim ersten mal zu Quittenlikör, dann noch zu Quittensaft und zu zweierlei Quittengelee.

Heute berichte ich Dir von der Herstellung des Quittenlikörs.

Quittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Quittenlikör

Zutaten:
2000 g geputzte Quitten
1 Bio-Zitrone
1 l Wasser
200 g brauner Krümelkandis
1 Vanilleschote
0,7 l brauner Rum

Zubereitung:
– Einen großen Topf mit dem Wasser vorbereiten und darin die Zitrone auspressen.
– Die Quitten mit einem trockenem Tuch vom Flaum befreien, in grobe Stücke schneiden und dabei den Stiel- und Blütenansatz sowie das Kernhaus entfernen. Die Quittenstücke gleich in das Zitronenwasser geben und bei Bedarf Wasser auffüllen, so das die Quitten leicht bedeckt sind.
– Nun die Quitten kurz aufkochen und 3-4 Stunden leise köcheln lassen. Die Quitten dann kurz abkühlen lassen.
– Nun einen Sieb mit einem Leinentuch/Baumwoll/Geschirrtuch auslegen, in eine großen Topf stellen und den Saft mit den Quitten, am besten über Nacht, durchlaufen lassen.
– Ich habe dann noch einen Teil der gekochten Quitten durch ein Küchensieb gedrückt, da ich den Likör gerne etwas fruchtiger mag.
– Den ungesüßten Quittensaft mit dem Krümelkandis und der Mark der Vanille sowie der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen und über Nacht im geschlossenen Topf abkühlen lassen.
– Am nächsten Tag die Vanilleschote entfernen, den Saft mit dem Rum vermischen und in zuvor desinfizierte Flaschen füllen und verschließen.

Qittengelee und Quittenlikör

Dreierlei von der Quitte

Der Likör ist zwar nicht im Handumdrehen zubereitet aber er ist wirklich lecker. Das entlohnt auch die Mühen, die man mit der Quitte hat.

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Apfel-Rosen-Törtchen

Bevor es los geht mit Rezepten für die Verarbeitung von Quitten möchte ich heute noch einen Abschluss für die Apfelschwemme geben. Ich habe von unseren Apfelbäumen die letzten Äpfel genommen. Um diese auch gebührend zu feieren, denn niemand hatte erwartet, dass die Bäume im ersten Jahr schon tragen, habe ich mir ein besonderes Törtchen überlegt – das Apfel-Rosen-Törtchen.

Apfeltörtchen

Apfelrose

Die Apfelrosen konnte man dieses Jahr schon bei dem Ein oder Anderen Bloggerkollegen finden. Ich habe dieses Rezept für mich nochmals etwas ausgearbeitet. Meine Familie und ich als Testesser waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden – nicht nur optisch sondern auch geschmacklich hervorragend.

Apfel-Mürbteig-Rose

Apfel-Rosen-Törtchen

 

Apfel-Rosen-Törtchen

Zutaten für den Mürbteig:
125 g kalte Butter
125 g Zucker
250 g Mehl Typ Dinkelgrießler bzw. Dinkeldunst
1 Ei
1 TL Backpulver
15 g Vanillezucker

Zutaten für die Füllung:
1000 Gramm Apfel, geputzt
1/2 Liter trüber Apfelsaft
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
200 g Zucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
17 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Zutaten für den Mürbteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Die Zutaten dann 3 Minuten in der Knetstufe kneten lassen.
– Den fertigen Teig dann in einen Gefrierbeutel füllen und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
– Zuerst nun die Muffinförmchen gut einfetten.
– Dann Äpfel entkernen.
– Drei Äpfel vierteln und mit dem Gurkenhobel dünne scheiben hobeln. Diese zur Seite legen.
– Die restlichen Äpfel nur grob zerteilt in den Thermomix geben und für 3 Sekunden, Stufe 5 zerkleinert.
– Es werden nun 50 ml Apfelsaft mit dem Vanillepuddingpulver angerührt und zur Seite gestellt.
– Die restlichen 450 ml Apfelsaft werden in einem Topf erhitzt. Darin werden dann die gehobelten Apfelscheiben gegeben und kurz (3 Minuten) angedünstet.
– Die Apfelscheiben mit einem Schaumlöffel abseihen und noch im warmen Zustand zu schönen überschlagenen Reihen (12 Stück für die Muffins) aufreihen.
– Nun den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– Anschließen dann die Muffinformen mit dem Mürbteig auskleiden, auch den Rand.
– Wenn dies alles vorbereitet ist wird der Apfelsaft aufgekocht und dann das angerührte Puddingpulver untergerührt. Nochmals aufkochen lassen und dann die gehackten Äpfel unterrühre.
– Die heiße Apfel-Puddingmasse in die vorbereiteten Mürbteigkörchen zu 3/4 füllen.
– Die vorbereiteten Apfelscheiben gleichmäßig aufrollen und in die Apfel-Puddingmasse setzen.
– Die Muffins nun für ca. 17 Minuten backen.
– Nach der Backzeit gut abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

Apfel-Rosen-Törtchen

Apfel-Rosen-Törtchen

Die Apfel-Rosen-Törtchen schmecken am Besten gut gekühlt.
Durch das Dünsten der Apfelscheiben sind diese leichter zu bearbeiten.

 

Nadine von Sweetpie hat zu einem Blogevent „Zeigt her Eure Äpfel“ aufgerufen. Diesen Beitrag werde ich an dem Blogevent einreichen – denn die Welt soll sehen, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten für Apfelkuchen gibt.
“eventbanner-zeigthereureaepfel-sweetpie-quer“

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Quitten

Hallo,

leider habe ich es diese Woche noch nicht geschafft, Dir das ein oder andere aus der Küche zu berichten. Das liegt unter anderem daran, dass ich ein paar Kilo Quitten bekommen habe zum Verarbeiten und diese Frucht Ihre Zeit fordert.

Ich habe schon ein zwei Dinge gezaubert aus dem Herbstobst und werde Dir dies in den nächsten Beiträgen vorstellen Als Ausblick schon mal ein Einblick was Dich erwartet

Es wird Beiträge geben zu Ausgezogenen, einem Schmalzgebäck, was man in Bayern traditionell zu Kirchweih oder auch zu anderen religiösen Feiertagen bäckt und isst. Daneben habe ich dann noch ein Rezept für Quittensaft und auch Quittenlikörchen. Wenn Du Dir nun denkst, Quitte – das könnte meine Sammlung ergänzen, dann besorg dir so ein bis zwei Kilo Quitten und lass Dich in den nächsten Tagen überraschen. Ach ja und ein gutes Messer solltest Du auch zuhause haben.

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Spaghetti Bolognese

Wir sind ja gerade im Herbst und gerade in dieser Jahreszeit genieße ich unseren Beistellherd. Er läuft bereits, um die untere Etage des Hauses zu beheizen und kann auch gut zum Kochen verwendet werden.

Dies ist auch oft am Wochenende der Fall. Unter der Woche muss es aber schnell gehen und da kommt mein Thermomix ins Spiel. Ich finde eine Bolognese vom Herd schlägt fast nichts, denn wenn Sie stundenlang dahin köchelt, immer wieder mit Wein aufgegossen wird – nun ja ich glaube du kannst es nachvollziehen.

Aber ich habe nun ein Rezept, mit welchem die Bolognese auch wirklich top wird, obwohl diese in 45 Minuten im Thermomix zubereitet ist Das glaubst Du nicht? Dann kann ich Dir nur empfehlen, probiere das Rezept aus und überzeuge Dich selbst.

Sauce Bolognese

Zutaten:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
15 g Olivenöl
1 Karotte
50 g Stauden- oder Knollensellerie
2 Tomaten
400 g eingekochte Tomatensoße
70 g trockener Rotwein
1 Brühwürfel
1 1/2 TL Zucker
2 TL Salz
1 TL Paprikapulver
2 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
2 Lorbeerblätter

Zubereitung:
– Zuerst wird die Zwiebel, der Knoblauch, der Sellerie und die Karotte geputzt und in grobe Stücke geschnitten.
– Alle vier Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 5 für 8 Sekunden zerkleinern
– Das Olivenöl hinzugeben und 2 Minuten, Varoma andünsten.
– Es wird nun der Thermomix auf 7 Minuten, Varoma, Sanftrührstufe und Linkslauf eingestellt.
– Durch die Deckelöffnung wird nach und nach das Hackfleisch innerhalb der ersten beiden Minuten hinzugegeben -> dadurch bleibt das Hackfleisch stückelig und es wird nicht zum Brei
– Anschließend die gewaschene Tomaten zerkleinern und ebenfalls durch die Deckelöffnung hinzugeben.
– Dann werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und die Bolognese für 30 Minuten, 90 °C, Linkslauf, Stufe 1 langsam köcheln lassen.
– Achtung hier den Messbecher bitte nicht aufsetzen, da es ansonsten ordentlich spritzt und die Sauce auch nicht einreduzieren kann.
– Wer einen Spritzschutz benötigt, stellt bitte das Garkörchen auf den Deckel.

Wir essen die Soße entweder mit Spaghetti oder gerne auch mit Penne.

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World Bread Day 2015

Heute ist World Bread Day 2015 – und Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf hat aufgerufen zum gemeinsamen backen und vorstellen des Brotes.

Die Idee des World Bread Day ist, das tägliche Brot zu ehren indem wir genau an diesem Tag Brot backen und darüber bloggen, und so auch zeigen, das Brotbacken einfacher ist als man denkt und auch noch grossen Spass macht.

Genau diesen Spaß und die Freude an der Entstehung eines Brotes möchte ich heute mit Dir teilen.

Brot aus dem Holzofen

Holzofenbrot

Pizzaofen

Holzbackofen mit Holzschindeln eingedeckt

Wir haben nun endlich unseren Holzbackofen fertiggestellt und eingedeckt ist er auch. So dass es nun endlich an das Brotbacken im Holzbackofen geht. Unser Ofen ist nicht so groß, aber 8 – 9 Laib bringen wir gut unter. Wenn wir einschüren, ist es so getacktet, dass ich zu Beginn der Woche im Familienkreis anfrage, wer alles ein Brot möchte. Am Freitag Nachmittag / Abend setze ich dann die Teige an und am Samstag vormittag wird gebacken. Das funktioniert so ganz gut und mit dem befeuern und den Ofen bzw. die Brote vorzubereiten sind mein Mann und ich inzwischen ein gut eingespieltes Team.

Brot aus dem Holzofen

Brot frisch aus dem Holzofen

Dieses mal sollten 4 kg Mehl verarbeitet werden. Ich habe für die Teigherstellung bzw. für das Mischbrot ein Standardrezept, welches je nach Mehlsorten abgewandelt wird.

Mischbrot

Zutaten:
300 g Roggenmehl Typ 997
300 g Weizenmehl Typ 405
400 g Dinkelmehl Typ 630
600 g kaltes Wasser
10 g Salz
2 EL Brotgewürz (Koriander, Fenchel)
30 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in Rührschüssel der Küchenmaschine. Mit dem Knethaken die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet – dauert in etwa 10 Minuten. Ich lasse den Teig zuerst 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten und schalte dann hoch und lasse ihn weitere 5 Minuten kneten.
– Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und an einem Kühlen Ort (Kühlschrank) für mindestens 12 Stunden gehen lassen.
– Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihm eine gute Stunde Zeit geben, bevor die weitere Verarbeitung beginnt.
– Die Gärkörbchen gut ausmehlen, ich verwende für die oben genannte Menge meist 2 Körbchen
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Der World-Bread-Day findet diesesmal schon zum 10. Mal statt – für mich ist es die erste Teilnahme. Ich freue mich aber schon auf die ganzen tollen Beiträge und Rezepte.

Allen ganz viel Spaß beim Brotbacken.
World Bread Day 2015 (October 16)

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Forellenaufstrich

Vorbereitend auf den World Bread Day 2015 am 16.10.2015 möchte ich Dir heute schon ein Rezept für einen leckeren Aufstrich – einen Forellenaufstrich – für das frisch gebackene Brot anbieten. Der heutige Aufstrich ist mit frisch geräucherter Forelle hergestellt, Du kannst allerdings auch jederzeit gerne geräucherten Lachs oder Thunfisch verwenden – also so ein Standardrezept, welches auch noch fix umgesetzt ist. Da wir in der Familie selbst einen Räucherofen besitzen, kommt auch mal ein Saibling oder eine Makrele in den Räucherofen. Wenn Du pur genug von dem geräucherten Fisch hast, dann mache ihn doch zum Aufstrich und genieß den Fisch nochmals in einer neuen Variante.

Forellenaufstrich

Zutaten:
200 g geräuchertes Forellenfilet
175 g Frischkäse natur
50 g saure Sahne
1/2 Limette, Saft und Abrieb davon
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer

Zubereitung:
– Die Limette zuerst abreiben und dann auspressen.
– Alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 20 Sekunden auf Stufe 7 mixen.
– Den Aufstrich in ein Gefäß umfüllen.

Auf dem Frisch gebackenen Brot schmeckt der Aufstrich herrlich. Ich finde es ist eine leckere Abwechslung zum Obazden oder dem Kressebrot.
Der Aufstrich hält sich drei Tage im Kühlschrank.

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Ravioli mit Steinpilzfüllung

Wir sind eindeutig im Herbst angekommen. Die Äpfel und der Kürbis sind reif, das Lauf fällt und ab und zu findet man auch einen Pilz. Da ich selbst nicht so der Pilzkenner bin und einfach auch zu wenig Erfahrung habe, verlasse ich mich hier lieber auf die liebe Verwandschaft oder auch auf meinen Obst- und Gemüsehändler. Bei letzterem waren wir am Wochenende und haben frische Steinpilze gekauft. Daraus wollten wir Ravioli mit Steinpilzfüllung machen, welche noch abschließend in Thymianbutter geschwenkt werden.

Zorra von 1x umrühren bitte aka KOCHTOPF hat ein Blogevent, initiert von Susanne von magentratzerl veröffentlicht. Es heißt ganz schlicht „Teigtaschen“. Was verbirgt sich allerdings alles hinter Teigtaschen. Mein erster Gedanke ging schon Richtung Pasta, inspiriert wurden wir eben durch den Wochenendeinkauf und die Pilzsaison nochmals. Ich dachte mir, das ist bestimmt ein Gericht, was mehrmals aufgeführt wird, aber es ist ja auch interessant, wie es jeder anders interpretiert.

Ravioli

selbstgemachte Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Der Plan war schnell beschlossen, nun hieß es nur noch umsetzen.

 

Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Zutaten für den Pastateig:
250 g Semola rimacinata
3 Eier
3 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 TL Salz
1/2 TL Kurkuma

Zutaten für die Füllung:
120 g frische geputzte Steinpilze
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
60 g Frischkäse natur
2 EL Semmelbrösel
2 EL geriebener Käse (Edammer)
1 EL gehackter Koriander
1 EL Sahne

Zutaten für die Thymianbutter:
2 EL Butter
1 EL frischer Thymian


Zubereitung:

– Zuerst wird eines der Eier getrennt. Das Eiweiß wird in eine separate Schüssel zur Seite gestellt, das Eigelb wird in eine Rührschüssel gegeben mit den anderen Zutaten für den Nudelteig.
– Ich habe den Nudelteig mit der Küchenmaschine und dem Knethaken für ca. 8 Minuten kneten lassen.
– Anschließend in einen Frischhaltebeutel geben und im Kühlschrank für mindesten 30 Minuten ruhen lassen.

– In der Zwischenzeit wird die Füllung für die Ravioli vorbereitet.
– Hierzu wird der Koriander und der Knoblauch klein gehackt.
– Die geputzten Steinpilze werden auch in kleine Würfel geschnitten
– 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Steinpilze darin für 5 Minuten schmoren lassen.
– Die weiteren Zutaten (Frischkäse, Salz, Pfeffer, Käse, Koriander) für die Füllung in ein hohes Gefäß (in welchem mit einem Stabmixer gearbeitet werden kann) füllen und dann die geschmorten Steinpilze hinzugeben. Alles kurz mit dem Stabmixer pürieren, aber nicht zu fein.
– Abschließend gebe ich noch den Esslöffel Öl und die Sahne hinzu und vermenge alles mit einem Löffel.
– Die Füllung dann in den Kühlschrank geben.

– Den Ravioliteig aus dem Kühlschrank nehmen und in vier gleich große Portionen teilen.
– Ich habe diese Portionen dann mit der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausgewalzt.
– Nun die gekühlte Steinpilz-Füllung in einem Abstand von ca. 4 cm auf die Pastabahnen geben.
– Das zur Seite gestellte Eiweiß kurz mit der Gabel aufschlagen und dann mit einem Backpinsel rund um die Füllung auf den Pastateig aufbringen.
– Die zweite Pastaplatte darüber legen und rund um die Steinpilzfüllung andrücken, um die Luft herauszudrücken.
– Die gesamten Ravioli gut andrücken, so dass die Füllung beim Kochen nicht austritt.

– Es wird ein großer Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
– In der Zwischenzeit die Butter mit dem Thymian schon schmelzen lassen.
– Die Ravioli in das kochende Salzwasser geben und für 3 – 5 Minuten al dente kochen.
– Nach dem Abgießen die Ravioli in die Pfanne mit der Thymianbutter schwenken und anschließend servieren.

Ich wünsche einen guten Appetitt und freue mich auf die ganzen Rezepte zu dem Blogevent „Teigtaschen“.

 

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)

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Kaiserschmarrn

Um die Herkunft der Bezeichnung Kaiserschmarrn gibt es ja so einige Geschichten. Am Besten gefällt mir die, dass die Kaiserin Sissi das Gericht nicht wollte und es somit Ihr Gemahl genommen hat mit den Worten: “ Gib her den Schmarrn!“. Dies kann ich mir nach dem Besuch der Insel Korfu und des Schlosses von Sissi dort gut vorstellen Die Kaiserin lies sich auch nicht so zeichnen und abbilden wie Sie wirklich war, sondern sie wurde schmäler gezeichnet und auch jünger. Warum sollte Sie nicht auch figurbewusst beim Essen gewesen sein. Nichts desto trotz mögen wir den Kaiserschmarrn gerne. Ab uns zu gibt es die schnelle Variante aus dem Pfannkuchenteig und letztens gab es wieder einen echten Kaiserschmarrn mit getrennten Eiern und dann das ganze im Ofen gebacken. Nachdem unsere Gartenäpfel nun auch fertig gereift sind, gab es frisch eingekochtes Apfelmus dazu.

Kaiserschmarrn

Im ofen gebackener Kaiserschmarrn mit selbstgemachten Apfelmuss

Kaiserschmarrn

Zutaten:
100 g Zucker
Schale von 1/2 Orangen
Schale von 1/2 Zitrone
8 Eier
1 Prise Salz
300 g Milch
200 g Mehl (Wiener Griessler)
1 EL Grand Manier
50 g Rosinen
100 g Puderzucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen und ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen.
– Nun werden die Eier getrennt. Die Eigelbe werden in den Mixtopf des Thermomixes gegeben, die Eiweiß in eine saubere, trockene Schüssel.
– Es wird das Eiweiß mit einer Prise Salz steif aufgeschlagen.
– Die Milch, das Mehl, die Orangen- und Zitronenschalen, den Zucker und den Orangenlikör zu den Eigelben in den Mixtopf geben und für 30 Sekunden, Stufe 4 vermischen.
– Den gerade gemixten Teig mit den Rosinen zu dem Eiweiß geben und vorsichtig verrühren.
– Den Teig auf das vorbereitete Blech gießen und nun dann im vorgeheizten Backofen 20 Minuten goldgelb backen.
– Den Kaiserschmarrn nach der Backzeit mit zwei Gabeln zerpflücken und mit Puderzucker bestreuen.

Uns schmeckt er am Besten mit Apfelmus.
Guten Appetit

 

 

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Kartoffelsalat

Ist bei Dir Kartoffelsalat auch eine Beilage die zu sehr vielem passt. Bei uns gibt es Kartoffelsalat zu Hähnchen, zu Schnitzel, zu Gegrilltem, zum Leberkäse, …
Du siehst der Kartoffelsalat hat wirklich viele Einsatzgebiete. Allerdings finde ist ich es schon entscheident, wie der Kartoffelsalat zubereitet ist, denn Kartoffelsalat ist nicht gleich Kartoffelsalat. Und neben der Zubereitung spielt auch die richtige Kartoffel eine entscheidende Rolle – bei uns kommt eine vorwiegend festkochende Knolle in den Kartoffelsalat. Da ich meinen Thermomix wirklich gerne im Einsatz habe, habe ich auch eines für die Herstellung des Kartoffelsalates mit dem Thermomix. Das Rezept ist eines meiner Standardrezepte, welches immer und immer wieder angewandt wird.

 

selbstgemachter Kartoffelsalat

Kartoffelsalat

Kartoffelsalat

Zutaten:
1 Zwiebel
1 EL Öl
600 g vorwiegend festkochende geschälte Kartoffeln
500 g Wasser
1 EL gekörnte Gemüsebrühe
etwas Essig
etwas Öl
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:
– Zuerst werden die Kartoffeln geschält und in 5 mm starke scheiben geschnitten. Diese Kartoffelscheiben in den Garkorb des Thermomixes geben.
– Die Zwiebel schälen und geviertelt in den Mixtopf des Thermomixes geben und 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
– Das Öl in den Mixtopf geben und die Zwiebel 2 Minuten, Varoma, Stufe 1 dünsten.
– Das Wasser dazugießen und die Brühe drüberstreuen. Kurz für 2 Sekunden, Stufe 5 verrühren.
– Nun die Kartoffeln mit den Garkorb einhängen und 35 Minuten, Waruma, Stufe 1 garen lassen.
– Nach der Garzeit den Garkorb rausnehmen und die Kartoffen in eine Schüssel umfüllen.
– Nun noch die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und 10 Sekunden, Stufe 3 verrühren.
– Das Dressing über die warmen Kartoffeln geben und ziehen lassen. Bei mir steht der Salat schon ein paar Stunden. In dieser Zeit immer wieder umrühren, damit der Kartoffelsalat so richtig schön durchziehen kann.
– Der Kartoffelsalat kann am Schluss noch mit Schnittlauch geschmückt werden.

Guten Appetitt, dieser Kartoffelsalat wurde zu frisch gegrilltem Hähnchen serviert. Wie bereitest Du Deinen Kartoffelsalat, ist Dein Dressing auch mit Brühe oder machst Du ihn mit Majo? Berichte mir doch über Dein Standardrezept für Kartoffelsalat.

 

Kartoffelsalat

Kartoffelsalat mit Essig und Öl

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