Marmorkuchen

Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber Marmorkuchen ist für mich Kindheitserinnerung pur. Das ist ein Kuchen, den wir zuhause immer gemeinsam gemacht haben. Entweder gab es den Kuchen in Kastenform, in einer Guglhupfform oder dann auch als Muffins für diverse Kindergeburtstage. Nun bin ich selbst der Herr in meiner Küche und liebe es immer wieder diesen Kuchen zu machen. Das Rezept ist nicht mehr so ganz das überlieferte Rezept von meiner Mama aber der Kuchen ist einfach nur göttlich. Der Marmorkuchen ist tagelang super saftig und in ihm steckt richtiges Hüftgold, dank dem Päckchen Butter und der sauren Sahne und dann ist da ja auch noch Schokolade drin. Und ich glaube das ist das Geheimnis, warum man diesen Kuchen so mit Kindheit verbindet. Dann eben das vermischen des Kakao mit dem restlichen Teig und dann das untermischen – einfach die ersten Handgriffe in der Küche und das mithelfen. Und bei diesem Kuchen kann wahrlich viel mitgeholfen werden. Was nie fehlen durfte war dann das Abschlecken der Rührer vom Handmixer – denke das ist bestimmt bei jedem von Euch noch in der Erinnerung.

So nun aber genug eingestimmt auf die Kindheit, jetzt folgt auch das Rezept. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Schwelgen in Erinnerungen und dem Nachbacken. Eine Inspiration habe ich mir bei Nina von Ninas kleinem Food-Blog geholt, da diese gerade zum Blog-Event „Gekochte Gefühle“ aufgerufen hat.

Marmorkuchen

Zutaten:
300 g Mehl
1 Pckg. Backpulver
250 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
4 Eier
200 ml saure Sahne
1 EL Kakao
1 EL Milch

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
70 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Kastenform ausfetten und mit Mehl einstäuben.
– Die Eier schaumig schlagen.
– Den Zucker und Vanillezucker hinzugeben und weiterhin schaumig schlagen. Dann die weiche Butter unterrühren.
– Anschließend die saure Sahne verarbeiten.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver unterheben.
– Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Kastenform füllen.
– Unter den restlichen Teig Kakao und Milch rühren.
– Den dunklen Teig nun auf den hellen Teig verteilen und mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigschichten ziehen, so dass ein Marmormuster entsteht.
– Den Kuchen nun 70 Minuten backen. Wir haben diesen nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abgedeckt, damit er nicht zu dunkel wird. Nach 60 Minuten prüfen, ob dieser evtl. schon fertig ist.
– Den fertigen Kuchen zehn Minuten in der Form stehen lassen. Dann aus der Form lösen und auf einen Kuchenrost erkalten lassen.

Den Kuchen kannst Du entweder mit Puderzucker überstreut servieren oder mit Schokolade noch überziehen. Ich finde allerdings, dass die Schokolasur nicht notwendig ist.

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten

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2 Gedanken zu „Marmorkuchen

  1. Ninas kleiner Food-Blog

    Liebe Alexandra,

    Danke für Dein Rezept! Ein gutes Rezept für Marmorkuchen ist wirklich was wert und ich glaube, ganz viele Menschen verbinden ihn mit Kindheitserinnerungen – ich auch 😉

    Es wäre toll, wenn Du bis zum Ende des Eventzeitraums (20.2.2015) noch ein Bild von Deinem Marmorkuchen nachschicken könntest. Es muss kein Profibild sein, aber sonst müsste Dein Beitrag in der späteren Zusammenfassung ohne Foto auskommen, was wirklich schade wäre.

    Liebe Grüße

    Nina

    Antworten
  2. Pingback: Marmorkuchen 2.0. ~ Meins! Mit Liebe selbstgemacht

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