Archiv für den Monat: November 2014

Christstollen

Heute gibt es ein neues Rezept für einen Christstollen. Den ersten haben wir bereits aufgegessen und nachdem der Stollen ja zwei Wochen durchziehen sollte vor dem Verzehr, wurde es an der Zeit, den nächsten herzustellen.


Christstollen


Zutaten:

250 g Rosinen (oder gemischt Korinthen und Sultaninen)
4 cl Rum

40 g Hefe
125 ml Milch
100g feiner Zucker
500 g Mehl

200 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Eier
200 g Marzipanrohmasse
100 g Zitronat
100 g Orangeat
100 gemahlene Haselnusskerne

50 g Butter
50 g Puderzucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

60 Minuten

Zubereitung:
– Am Vorabend werden die Rosinen in Rum eingelegt.
– In einer Schüssel werden Mehl, Hefe, zimmerwarme Milch und eine Prise Zucker zu einem Vorteig verarbeitet. Diesen 15
Minuten gehen lassen.
– Die weiche Butter, den restlichen Zucker, das Ei, die Marzipanrohmasse und die Prise Salz zu dem Vorteig geben und
kräftig verkneten.
– Die Nüsse, das Citronat und Orangeat sowie die in Rum getränkten Früchte mit dem Teig verarbeiten.
– Den Teig nun an einer warmen Stelle für 45 Minuten zugedeckt gehen lassen.
– Den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
– Den Teig in die zweifach gefettete Stollenbackhaube geben, mit der offenen Seite auf ein gefettetes Backblech legen
und im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Einschubhöhe backen.
– Die Stollenbackhaube etwa 20 Minuten vor dem Ende der Backzeit vom Gebäck abheben.
– Nach dem Backen den noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

Den Stollen dann auskühlen lassen. Nach der Abkühlphase wird dieser in Frischhaltefolie gepackt und muss noch zwei Wochen durchziehen bevor er angeschnitten werden kann. Also lass ihn Dir zum 3. Advent schmecken.

Gruß aus der Küche

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Käsestangen

Heute möchte ich Dir ein schnelles Gebäck vorstellen, welches perfekt ist, wenn mal ein paar Leute auf einen Ratsch kommen oder Du für abends vor dem Fernseher etwas brauchst. Es handelt sich dabei um selbstgemachte Käsestangen, welche individualisiert werden können. Die Käsestangen sind auch wunderbar geeignet als Gastgeschenk und sehr schnell zubereitet.

Hier nun ein Foto, damit Du Dir ein Bild machen kannst, wie diese aussehen könnten.

Snack mit Käse

Käsestangen

Nun möchte ich Dir auch noch das Rezept vorstellen. Ich habe den Teig mit dem Thermomix zubereitet, dieser ist allerdings genausoschnell mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer gemacht.


Käsestangen


Zutaten für den Teig:

120 g Mehl
80 g Butter
1 Prise Salz
100 g Reibekäse
90 ml Milch
1 Prise Zucker

Zutaten zum Bestreuen:
2 Eigelb
Sesam
Thymian
Meersalz
Paprika


Backzeit:

15 Minuten

Ofeneinstellung:
180°C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese werden dann innerhalb von 2:30 Minuten auf der Knetstufe zu einem glatten Teig geknetet.
– Nun den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier bereit stellen.
– Den Teig mit dem Nudelholz und etwas Mehl dünn ausrollen.
– Die Eigelb in einer separaten Schüssel verquirlen und mit dem Pinsel die Teigplatte damit einstreichen.
– Ich habe nun zuerst die verschiedenen Gewürze, welche noch individuell erweitert werden können auf die Teigplatte gestreut.
– Anschließend diese in gleichmäßige Teigstangen von ca. 1, 5 cm breite und einer Länge von 10 cm schneiden. Diese kannst Du entweder gerade lassen oder noch leicht eindrehen und auf das vorbereitete Backblech legen.
– Die Käsestangen jweils 15 Minuten backen lassen, bis diese goldgelb glänzen.

Ich wünsche viel Spaß und einen schönen Abend damit.

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Wochenendküche – Sauerbraten vom Reh

Heute möchte ich Dir wieder mal ein Rezept aus meiner Wochenendküche vorstellen. Dieses Wochenende gab es etwas typisches für den Herbst, denn ich finde in dieser Jahreszeit schmeckt Wild ganz besonders gut. Noch dazu wenn man weiß, woher das Wild ist. In unserem Fall kam es vom Onkel, der es selbst erlegt hat.

Wir bekamen einen Rehschlegel, welcher zu dem Sauerbraten verarbeitet wurde. Es war mein erster Schlegel, den ich selbst ausgelöst habe und ja darauf bin ich schon stolz. Ich muss sagen, ich habe mich auch gar nicht so dumm angestellt. Geholfen hat mir dabei ein Buch, welches ich vergangenes Jahr zu Weihnachten bekam. In dem Buch „Das große Buch vom Fleisch“ aus dem Verlag Teubner ist wirklich jeder Schritt detailiert beschrieben und bebildert gewesen, allerdings für eine Lammkeule. Wobei ich davon ausgegangen bin, dass diese nicht so unterschiedlich sein durften und wie sich hinterher rausgestellt hat, auch nicht waren.

Für dieses Gericht sprachen aus meiner Sicht mehrere Dinge. Zum Einen dass ich vergangene Woche Urlaub hatte, und so auch Zeit den Schlegel auszulösen und die Beize anzusetzen und dass am Wochenende mal nichts anstand, und wir so ein Familienessen organisieren konnten, denn ein Schlegel für zwei Personen ist eindeutig zu viel.

Jetzt habe ich genug erzählt zum Was und Warum, Du bist bestimmt schon gespannt auf das Wie. Daher nachfolgend das Rezept.


Sauerbraten vom Reh



Zutaten:

150 g Karotten geputzt
100 g Petersilienwurzel geputzt
100 g Knollensellerie geputzt
50 g Lauch
1 Knoblauchzehe

10 Wacholderbeeren
8 Pimentkörner
10 schwarze Pfefferkörner
1 TL Zimt gemahlen
4 Nelken
2 Lorbeerblätter
5 Stiele Thymian

750 ml trockener Rotwein
250 ml Balsamico rot

1,3 kg ausgelöster Rehschlegel
Salz
Pfeffer
2 EL Butterschmalz
1 EL Paprikamark
250 ml Rinderfond
150 ml Wasser


Schmorzeit:

2 Stunden


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Zuerst wird das Wurzelgemüse geschält, geputzt und in grobe Würfel geschnitten. Dieses dann in einen großen Bräter mit Deckel umfüllen.
– Den Knoblauch auch schälen und nur andrücken.
– Die Gewürze im Mörser anstoßen und gemeinsam mit dem Knoblauch in einen Teefilter füllen. Den Tymian von den Stielen nehmen und auch in den Beutel mit den restlichen Gewürzen geben. Diesen Teebeutel gut verschließen und auch zu dem Wurzelgemüse in den Bräter geben.
– Anschließend das Gemüse mit dem Wein und den Balsamico auffüllen.
– Die ausgelöste Rehkeule / den ausgelöste Rehschlegel mit einem Wurstgarn fest zu einem gleichmäßigen Braten schnüren und in den Sud legen.
– Den Bräter verschließen, das Fleisch muss nun vier Tage durchziehen. Dabei bitte gelegentlich wenden.

– Am vierten Tag wird das Fleisch eine Stunde vor der Zuberietung aus der Beize genommen und abgetropft. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer einwürzen.
– Das Gemüse und der Gewürzbeutel werden von der Marinade abgegossen.
– Von der Marinade aus Wein und Balsamico werden 500 ml abgemessen und dann mit dem Rinderfond und dem Wasser aufgegossen.
– Den Ofen bitte auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– Es wird nun zuerst das Fleisch in dem Bräter mit Butterschmalz von jeder Seite angebraten.
– Nun anschließend das Gemüse aus der Beize im Bräter anbraten.
– Dann das Paprikamark dazugeben und auch scharf anbraten.
– Nun die Flüssigkeit in den Bräter gießen und das Fleisch hineinlegen. Dieses schmort nun unter gelegentlichen Wenden für 2 Stunden.
– Nach der Schmorzeit das Fleisch aus dem Bräter nehmen, und zurück in den ausgeschaltenen Ofenen zum Nachziehen.
– Die Soße durch einen Sieb oder durch die Flotte Lotte passieren und auf einen halben Liter einreduzieren lassen. Sollte die Sauce noch nicht die gewünschte Konsistenz haben, dann mit einer Mischung aus Mehl und Wasser eindicken bis diese erreicht ist.
– Den Braten aus dem Rohr nehmen und in Scheiben schneiden.

Fertig ist der Sauerbraten vom Reh. Lasse ihn Dir schmecken. Bei uns gab es dazu selbstgemachte Spätzle und Blaukraut. Es war in meinen Augen ein Festmahl – und auch der Familie hat es geschmeckt.

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Schoko-Crossies

Heute habe ich wieder mal ein neues Rezept für Schokocrossies ausprobiert. Dieses Jahr habe ich ja auch meine Thermomix zur Verfügung, mit dem das Schokolade schmelzen wirklich super fix geht. Zudem brauche ich die Schokolade nicht umfüllen und kann die Cornflakes direkt dazugeben. So, nun zum Rezept und die Umsetzung, bevor ich hier noch lange eine Rede halte.

Schoko-Crossies

Zutaten:
300 g Zartbitterkuvertüre
25 g Palmin
15 g Vanillezucker
100 g Cornflakes

evtl. etwas Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird die Kuvertüre grob gebrochen und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese wird dann innerhalb von 8 Sekunden auf Stufe 10 geraspelt.
– Nun das Palmin und den Vanillezucker (sowie den Orangenabrieb) hinzugeben und das Ganze innerhalb von 2:30 Minuten bei 50°C schmelzen lassen.
– Anschließend nun durch die Öffnung im Deckel die Cornflakes im Rückwärtslauf auf Schongang einrühren. Dies mit Sichtkontrolle machen, und wenn man das Gefühl hat, dass alle Cornflakes mit Schokolade sind, kann der Vorgang beendet werden. Dies dauert so in etwa 2 – 3 Minuten.
– Nun mit zwei Löffeln auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech kleine Häufchen machen. Diese müssen nun abkühlen und die Schokolade aushärten.
– Die fertigen Crossies in eine Dose sortieren zum aufbewahren.

Wünsche viel Spaß mit diesem schnellen Gruß aus der Küche zur Weihnachtsbäckerei.

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Shortbread

Hallo,

heute habe ich für Euch ein Rezept für Shortbread-Eisbären. Ich finde diese Plätzchen sehr ansehlich und sie schmecker super super lecker.

Hier nun zuerst ein Foto und dann auch das Rezept

Shortbread-Eisbär


Shortbread-Eisbären

Zutaten:
300 g Mehl
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
200 g weiche Butter
100 g feiner Backzucker
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL Salz
grober Zucker zum Bestreuen


Ofeneinstellung:

160 °C Umluft

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen.
– Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz mit den Schneebesen des Handmixers oder der Küchenmaschine cremig rühren.
– Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und zügig unterrühren. Die übrige Mehlmischung hinzufügen und rasch unterkneten.
– Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
– Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit den Ausstechern vorsichtig 30 kleine Eisbären ausstechen.
– Diese schon auf das mit Backpapier ausgelegte Bleck legen und weitere 60 Minuten kühl ruhen lassen
– Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
– Die Eisbären mit dem groben Zucker bestreuen und im Backofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
– Nach dem Backen die Eisbären auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

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Brot im Holzbackofen zubereiten

Angekündigt habe ich es ja schon. Vergangenen Montag war es soweit, dass ich meinen Geburtstag gefeiert habe. Thema der Feier war Brotzeit, denn es ist ja bekanntlich die schönste Zeit des Tages. Da ich inzwischen ja schon einen ganz beachtlichen Maschinenpark für die Küche habe, haben wir uns vorgenommen, das meiste selbst herzustellen. Dazu zählte auch das Brot und die Backwaren. Die Backwaren (Dinkelsemmeln und Allgäuer Seelen) waren leider zu schnell verspeist, bevor ich ein Foro machen konnte.

Wir haben zwei Brote gemacht mit jeweils einem Kilogramm Mehl. Das erste war ein reines Roggenbrot. Hierfür habe ich aus 1000 g Roggenmehl Typ 997 mit einem Würfel Hefe, 30 g Vollkornsauerteig, 1 TL Salz, 10 g Brotgewürz und 600 Ml Wasser einen T ein hergestellt. Dieser Teig hat mit der Übernachtgare im Kühlschrank sein Volumen verdoppelt.  Am Tag der Zubereitung, wurde dieser auf Raumtemperatur gebracht, Rundgewirkt und dann vor dem Backen noch in die Stückgare gegeben

So sah das Brot in der Stückgare aus:

Brot mit Sauerteig aus reinem Roggenmehl

Roggenbrot in der Stückgare

Wir haben dann das Brot in unserem Holzbackofen mit einer Schüssel Wasser gebacken unter regelmäßigem drehen im Ofen. Nach einer Backzeit von ca. 50 Minuten haben wir dann das Brot rausgenommen und es kam nachfolgendes Ergebnis raus.

 

Holzofenbrot

Mischbrot

 

Dadurch, dass wir noch relativ viel Mehl a, Boden haften hatten, ist dieses erstmal verbrannt. Evtl hat hier noch jemand einen Tipp für uns.

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Ein herzliches Hallo

Hallo,

hier er entsteht demnächst mein neuer Blog unter einer eigenen Domain. Bis dieser gefüllt ist, bitte ich Dich, noch auf www.meins-mitLiebeselbstgemacht.blog.de zu schauen.

Freue mich auf Deinen Besuch.

Gruß aus der Küche!

 

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Backstube ist geöffnet

Hallo,

heute ist mein Geburtstag und ich feiere endlich mal wieder in einer großen Runde. Ich habe zu einer ordentlichen Brotzeit eingeladen. Via Whats-App geht das wirklich sehr schnell und ich habe eindeutig übersehen, wie viele Leute wir geworden sind, da ich einfach alle, die ich dabei haben wollte, mit in die Gruppe aufgenommen habe. Nach den Rückmeldungen waren wir dann bei 27 Personen. Ok, das hat sich heute im Laufe des Tages wieder relativiert, da noch ein paar Absagen kamen aber so auf 21 kommen wir schon. Zu einer ordentlichen Brotzeit gehört auch Brot. Dieses habe ich bzw. haben wir uns vorgenommen, selbst zu machen und haben dafür am Freitag die beiden Teige angesetzt. Das erste ist reines Roggenbrot geworden, welches aber auf 2 Laibe gebacken wurde und das zweite, auch zwei Laibe, ist ein Mischbrot aus Roggen-, Weizen- und Dinkelmehl. Beide Brotsorten haben wir im Holzbackofen zubereitet. Eigentlich ist es insgesamt unser erster Versuch gewesen, ich weiß ein bisschen riskant, wenn so viele Leute kommen, aber no Risk no Fun.

Es hat geklappt, soweit ich das von außen beurteilen kann. Heute abend sehen wir dann mehr. Dazu gibt es dann diverse Aufstriche, welche ich gestern vorbereitet habe und Handwürste, Hackfleischbällchen, selbst geräuchertes vom Schwager und meine eingelegten grünen Tomaten und Chillis. Ich bin schon mal gespannt, wie alles ankommt. Die nächsten Tage werde ich davon noch mehr berichten und auch ein paar Fotos online stellen.

Wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag und freue mich auf den ein oder anderen Kommentar.

Gruß aus der Küche.

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Schoko-Marzipan-Apfelkuchen

Hallo,

heute habe ich wieder ein Rührkuchenrezept für Dich. Es handelt sich dabei fast um einen All-in-One-Teig, denn die Zutaten werden nicht nacheinander hinzugegeben, sondern können fast ale gleichzeitig verrührt und vermengt werden.
Den Kuchen habe ich gestern noch auf die schnelle gemacht, da sich die ganze Familie zum Martiniganserl-Essen getroffen hat. Ich weiß wir waren zwei Tage zu spät dran, aber der Tag hat einfach besser gepasst. Und es war ein hervorragendes Essen mit Gänsen, Blaukraut und Kartoffelknödeln. Da fällt mir nur eines dazu ein – lecker, lecker, lecker 🙂
Und wenn wir schon alle zusammen sind, dann finde ich, sollte auch eine Nachspeise nicht fehlen. Für Eis oder ein Dessert hatte ich die Zutaten nicht zuhause, aber ein Kuchen geht sich aus. Und da ich noch Äpfel hatte und auch schon Kuvertüre und Marzipan für die Weihnachtsbäckerei horte, war es naheliegend daraus was zu zaubern.
So jetzt habe ich genug erzählt, jetzt geht es um das Rezept.

Schoko-Marzipan-Apfelkuchen

Zutaten:
100 g Zartbitterkuvertüre, geraspelt
200 g Marzipan, geraspelt
250 g weiche Butter
150 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 EL Milch
3 Äpfel, geraspelt


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Zutaten alle raspeln und die Butter schmelzen lassen.
– Eine 26-er Springform einfetten und mit Mehl auskleiden. Den Ofen auch schon mal vorheizen.
– Ich habe zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig aufgeschlagen und dann die Butter hinzugegeben.
– Jetzt alle restlichen Zutaten zu dem Teig geben und gut verrühren, bis sich alles verbunden hat.
– Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und in den aufgeheizten Ofen geben.
– Den Kuchen nun 50 Minuten bei 180 °C backen und nach der abgelaufenen Zeit eine Stäbchenprobe durchführen.
– Wir haben den Kuchen gestern noch lauwarm gegessen, ich finde er war super.

Wünsche ganz viel Spaß beim Nachbacken!

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Weihnachtsbackstube – Lebkuchen

Dieses Wochenende habe ich in meiner Backstube weitere Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Neben dem Kauf von weiteren Weihnachtsgeschenken (denn die kluge Frau baut ja bekanntlich vor) habe ich auch Lebkuchen gebacken Bei uns gibt es schon seit einigen Jahren Kartoffellebkuchen, denn die haben zum Einen eine Gelinggarantie und zum Anderen braucht man dafür keine besonderen Backzutaten und sie sind ganz rasch durchgezogen, so dass diese bald vernascht werden können.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Kartoffellebkuchen

Zutaten:
18 EL mehlig kochende Kartoffeln (entspricht 5 großen Knollen)
6 Eier
550 g brauner Zucker
500 g gemahlene Haselnüsse
450 g Mehl Typ 405
3 Pckg. Backpulver
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 TL Zimt
3 TL Lebkuchengewürz
1 Pckg. Oblaten (70 mm)
Kuchenglasur (Vollmilch/Zartbitter)

Ofeneinstellung:
195 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
17 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst gehören die Kartoffeln geschält geschnitten und gekocht, bis diese weich sind. Die Kartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Danach gehören diese entweder gerieben oder ich habe sie im Thermomix auf Stufe 6 innerhalb von 5 Sekunden püriert.
– Wer das Zitronat so wie wir ganz klein mag, kann dieses entweder mit dem Zwiebelhacker zerkleinern oder auch in den Thermomix geben. Auch dieses habe ich innerhalb von 10 Sekunden (mit Sichtkontrolle) auf Stufe 6 noch zerkleinert.

– Nun zur eigentlichen Zubereitung. Ich habe die Eier und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine gegeben und dieses schaumig schlagen lassen.
– Anschließend die Kartoffeln und das Zitronat und Orangeat hinzugeben und erneut durchrühren.
– Nun die Nüsse und die Gewürze unterheben.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver hinzu und noch kurz vermengen.
– Den Ofen nun vorheizen auf 195 °C Ober-/Unterhitze.
– die Backbleche mit Backpapier auslegen und die Oblaten einzeln mit ca. einen gehäuften Esslöffel des Lebkuchenteiges bestreichen. Die Oblaten nicht ganz bis zum Rand bestreichen, da der Teig beim Backen noch auseinanderläuft.
– Die Oblaten nun in den vorgeheizten Ofen geben und innerhalb von 17 Minuten backen lassen.
– Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend noch mit der Kuchenglasur bestreichen.
– Die Lebkuchen in einer Keksdose aufbewahren.

In weihnachtlicher Vorfreude grüße ich Dich aus meiner Küche.

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